Flugbuch der Modellbaugruppe Radolfzell. 

28.05.2017 - es ist drückend warm und während der Mittagshitze halten wir uns im kühlen auf. Gegen 16 Uhr geht es dann mit der neuen Fox auf den Platz. Heute wollen wir sehen, ob die Leistung von Elektromotor für den Bodenstart ausreicht. 7 Kilo Gewicht sollten mit 6S von Boden weg. Der Rasen ist kurz geschnitten und die ersten Rollversuche erfolgen. Das Modell rollt zwar schon recht zügig. Für das Abheben ist es aber noch leider zu wenig. Der Dymond GTX 5062 hat zwar mit 6S 1600 Watt. Dies aber mit einer Luftschraube von 20 x 8. Dabei fließen dann 58 Ampere. Die Luftschraube hat aber nur 15 x 8, wegen der Bodenfreiheit. Aber da können wir noch was tun. Ich schaue mich die nächsten Tage nach Klappluftschrauben mit größerer Steigung um. Auch habe ich schon gesehen, dass Aeronaut 3-Blatt und sogar 4-Blattaufnahmen hat. Beim nächsten Mal wird es sicherlich klappen!
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25.05.2017 - Was tut man am Vatertag? Man könnte mal wieder auf den Modellflugplatz. Mit etwas Grillgut und einem Kartoffelsalat bewaffnet, treffen wir uns schon zur Mittagspause auf dem Platz. Nachdem wir uns gestärkt haben wird die Schleppmaschine und der Vereinssegler aus dem Bauräumen geholt. Dominik hat den Berfalken mit dabei. Dieser ist nun lange im Regal gelegen und soll heute in die Luft. Nachdem der Schwerpunkt eingestellt ist, wird der Segler an die Schleppleine gehängt und die Piper bringt den Oldtimer auf Höhe. Nach dem Ausklinken zeigt der Thermikschnüffler seine Stärken. Es geht nur noch nach oben bis zur Sichtgrenze. Glücklicherweise wirken die Bremsklappen sehr gut und haben die Nebenwirkung, dass sich der Bergfalke in einem großen Kreis langsam Richtung Grund bewegt. Der Sender wird dann beiseite gelegt. 3 Schleppflüge reichen heute aus, um den ganzen Mittag auf Höhe zu bleiben.

Joachim traut sich seinen ersten Schleppflug. Dazu haben wir unseren Vereinssegler gerichtet. Die ASW-20 hat sicherlich schon 20 Jahre auf dem Buckel und lag lange Zeit im Regal. Dominik führt den ersten Schlepp aus und stellt den Segler ein. Danach ist Joachim dran. Mit dem Schüler-Lehrer-Sender geht es dann in die Höhe. Und Joachim stellt gleich fest, dass dies kein Hexenwerk ist. Eineinhalb Runden am Schleppseil und schon kann ausgeklinkt werden. Dann gilt für Joachim nur noch "Blick nach oben". Nebenbei hört man nur noch Äußerungen, wie: Mann, hat der Segler Leistung - es geht ja nur noch nach oben - oder, ich muss den Flieger kaufen. Dabei hat er das Modell noch kräftig auf Tiefe getrimmt. Nachdem er etwas Höhe getrimmt hat wird es noch besser. Doch wie es so ist. Irgendwann tut der Nacken weh und man denkt an die Landung. Auch diese ist perfekt. Joachim ist happy. Alles ist perfekt. Beim zweiten Start reißt dann die Schleppleine und hängt am Segler. Joachim landet dann eben mit der Leine. Einige Starts erfolgen noch an diesem Mittag und Joachim hat wieder einen weiteren Schritt hinter sich. Bald kann er seine Lunak zum Estflug führen. Dies natürlch auch gleich im Schlepp. Es geht nicht mehr lange, dann ist die neue Schleppmaschine mit dem stärkenen Motor fertig.

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17.05.2017 - da ist man einmal nicht am Flugpatz und schon muss ich von Kollegen erfahren, dass Marco heute seine neue PC6 eingflogen hat. Erst am Wochenende haben wir noch über den Schwerpunkt an diesem Modell geredet und ich hatte ihm Mut zugesprochen. Leider hatte ich schon einen Termin mit Bernd in den Bauräumen ausgemacht. Schade, da konnte ich beim Erstlfug leider nicht dabei sein. Danke Mauri für die Bilder und das Filmchen. Sieht ja recht locker aus der erste Start. Marco, Gratulation zu dem tollen Flieger! Wir wünschen Dir viele tolle Flüge.

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08.04.2017 - immer mehr Kollegen legen sich in unserem Verein einen Heli zu. Einige davon beherschen den 3D-Kunstflug schon recht gut und es ist immer spannend den Piloten zuzuschauen. Beide kommen sich dabei nicht ins Gehege. Es wird miteinander gesprochen und das klappt recht gut. Dabei ist es erstaunlich ruhig auf dem Platz.

Dieses Wochenende hat sich unser Thomas angekündigt. Er möchte wieder mehr am Flugplatz sein. Heute hat er seinen neuen Erwin dabei. Nachdem dieser eingestellt und ausgewogen ist, erfolgt der erste Gleitflug. Dann wird der Segler an die Piper gehängt und ab geht es in die Luft. Man sieht, dass Thomas das schon mal gemacht hat. Nach dem Ausklinken geht es mit der Schleppmaschine wieder zur Landung und es wird gleich die ASH von Dominik angehängt. Dieser bekommt gleich Anschluss an die Thermik und dabei piepst das Vario in den höchsten Tönen. Das geht über eine Stunde so. Dann reicht er den Sender weiter, da die Nackenmuskeln schmerzen.

Thomas startet zum nächsten Schleppflug. Dieser klappt noch besser als der erste. Beim Landeanflug jedoch schlägt der neue Segler ein. Das Modell folgte nicht mehr den Steuerkommandos. Thomas ist ratlos. Die Beschädigungen am Rumpf können nicht mehr repariert werden. Da muss wohl ein neuer Rumpf her. Der Grund für den Ausfall werden wir wohl nicht erfahren. War es eine Störung der 35Mhz-Anlage, war die Antenne am Kohlerumpf verlegt oder war es ein technischer Defekt? Doch Thomas gibt deswegen nicht auf. Er ist am nächsten Tag schon wieder bei uns. Dies mit einem anderen Modell.

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26.03.2017 - am Samstag war es noch recht windig. Doch am heutigen Sonntag ist ideales Flugwetter. Ein leichter Wind gegen den Hang und Sonnenschein pur. Heute kommt der Epsilon wieder zum Einsatz. Dieses mal mit einem geraden Innenflügel. Staufenbiel hat promt reagiert und das Ersatzteil geschickt. Der verdrehte Flügel senden wir wieder zurück. Ein Dankeschön an dieser Stelle an unseren Hauslieferanten, dass der Austausch so einfach erfolgte.

Nun fliegt der Segler gerade aus und Dominik schraubt sich in der Thermik auch gleich in den Himmel. Man kann klar sagen, dass dies eine Stärke vom neuen Epsilon ist. Zwischendurch lässt er es auch mal krachen. Rollen und Loopings sind kein Problem. Auch im Speedflug bleiben die Tragflügel ruhig in der Luft. Das Butterfly wirkt super. Nur noch kleinere Korrekturen an der Zumischung von Höhenruder müssen vorgenommen werden. Auch hat sich die Kabinenhaube, wie von Zauberhand verformt und liegt nun am Rumpf an. Hat da die Sonne Einfluss genommen?

Beim 2. Flug geht dann plötzlich das linke Querruder und die Innenklappe nicht mehr. Gekonnt bringt Domink das Modell zu Landung. Der Flügel hat sich gelöst und die Steckverbindung der Rudermaschinen am Rumpf getrennt. Bei der Überprüfung stellen wir fest, dass das Easy Lock nur sehr leicht klemmt und sich beim Kunstflug in der Luft gelöst hat. Das hätte auch ins Auge gehen können. Hier empfiehlt sich doch, den Flügel zusätzlich mit Klebeband zu sichern, wie auch schon der Außenflügel.

Die Landungen müssen noch geübt werden. Vielleicht noch etwas Einstatz der Wölbklappen? Die Geschwindigkeit ist doch noch recht hoch. Da die Flugsaison erst beginnt ist dazu ja noch ausreichend Gelegenheit. Das was wir bislang vom neuen Epsilon gesehen haben, hat uns, bis auf einige Kleinigkeiten überzeugt. Man kann den Segler und somit Staufenbiel mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen.

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04.03.2017 - Dieses Wochenende fliegt Dominik seinen neuen Epsilon ein. Das Modell war ja nicht gerade ein Schnäppchen. Doch gemäß dem Spruch "wir sind viel zu arm um was billiges zu kaufen", hat er den Schritt gewagt. Man hat ja so viel Gutes in den Tesberichten gesehen und gelesen. Doch schon beim Zusammenbau gab es so manche Hürde zu nehem. Die Seitenruderanlenkung funktionierte so nicht, wie diese geliefert wurden. Die Ruder an der linken Tragfläche sind verzogen und die Kabinenhaube liegt nicht an. Dies ist so schlimm, dass der Propeller darunter einhakt. Das sollte für diesen Preis nicht sein und da schafft sich Staufenbeil keinen guten Ruf.

Da Dominik die Nachbesserung von Staufenbeil nicht abwarten kann, erfolgt dieses Wochenende der Erstflug. Ist ja auch verständlich. Es sind die ersten Sonntentage. Die Haube wird erst mal mit Klebeband zugepflastert. Der Erstflug erfolgt ohne Probleme. Nur in der Luft ist der Flieger nicht zum Geradeausflug zu bekommen. Kein Wunder. Die verzogenen Ruder am linken Flügel und das dagegen getrimmt Ruder sorgen für ein Abbremsen vom linken Flügel. Die erste Landung erfolgt daher auch ein bisschen hart, da auf Seitenruder der Flieger recht schlecht kommt. Das Resultat -  beide Kohlerörchen vom Pendelruder sind gebrochen. Zum Glück ist das nicht in der Luft geschehen. Nicht auszudenken. Am Samstagabend wird die Steckung am Höhenleitwerk durch Messingrohre getauscht und versucht den Dreher in der linken Klappe mit Heiluft heraus zu bekommen. Leider ohne Erfolg. Da scheint doch einiges an Glas in den Ruder zu sein.

Am Sonntag erfolgt der erneute Aufstieg. Dieses Mal mit längeren Gleitflügen im Aufwind. Der Sender wechselt und ich kann mich selbst von den Flugeigenschaften überzeugen. Der Epsilon schiebt einfach, so meine Erkenntnis und das lässt sich auch nicht durch trimmen ausgleichen. Beim Landeanflug braucht es alles, um den Flieger geradeaus zu steuern. Glücklicherweise setzt der Flieger halbwegs sanft aus.

Bin mal gespannt, wie Staufenbeil auf die Reklamation reagiert. Sobald dies geregelt ist, berichte ich darüber. Bis bald.

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26.02.2017 - der erste schöne Flugtag. Und schon will es unser Mauri wissen. Über den Winter hat er sich einen tollen Viperjet  zugelegt und sehr viel Zeit in den Innenausbau investiert. Ja, darin ist er Spezialist. Das Modell kann sich sehen lassen - innen wie auch außen. Ein bisschen ärgert noch die Flügelbefestigung. Doch mit gemeinsamer Hilfe der Kollegen ist auch das in den Griff zu bekommen. Noch einige Rollversuche. Dann ist es soweit. Mit Vollgas bis an das Ende der Piste, dann kommt unsere Rampe, welche für das Abheben sorgt, dann ist der Jet auch schon in der Luft. Keine Trimmung ist notwendig. Der Schwerpunkt stimmt. Aber der Jet ist recht flott unterwegs. Da wird unser Luftraum doch recht eng. Das Fahrwerk wird schon gar nicht eingefahren, da es doch ein bischen bremst. Nach vielen Überflügen erfolgen die ersten Landeanflüge. Doch der Flieger ist leider immer zu schnell und es muss durchgestartet werden. Doch Mauri, als erfahrener Pilot meistert auch diese Situation. Die Klappen werden voll gesetzt, das Gas rausgenommen und schon passt der Landeanflug, wenn dieser auch recht kurz und abenteuerlich war. Der Vogel setzt auf und die Radbremsen besorgen den Rest. Mauri hat weiche Knie, ist aber überglücklich. Die Kollegen spenden Beifall und ein Foto nach dem erfolgreichem Start werden geschossen -  hier zu sehen in unserem Flugbuch. Also Kollegen, wenn ihr einen Rat vom Profi benötigt, einfach Mauri ansprechen. Wieder einmal hat sich bewahrheitet, dass man den Piloten, beim Fliegen in Ruhe lassen soll. Daneben stehen und reinschwätzen schadet nur!
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25.02.2017 - alle Jahre wieder werden bei uns die Bäume geschnitten und der Modellflugplatz aufgeräumt. Unser Peter hat wieder ganze Vorarbeit geleistet. An einigen Tagen hat er schon mal die Bäume geschnitten. Wir dürfen dann nur noch aufräumen.Wie jedes Jahr sind es wieder die aktiven Modellpiloten, welche Hand anlegen. Einige haben sich wieder entschuldigt, andere haben es einfach vergessen. Dieses Jahr sind es jedoch recht viele an der Zahl und so ist die Arbeit schnell erledigt. Kein Wunder! Es sind in der letzten Flugsaison einige neue Gesichter dazu gekommen. Es bleibt gegen Ende sogar noch Zeit für etwas Flugbetrieb. Was neben den geschnittenen Bäumen nur noch übrig bleibt ist ein Haufen Geäst. Dieser wird dann mal abgebrannt, wenn dieser trocken ist.
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Fliegen am Spitzbühl auf der Seiser Alm in Süd Tirol.

Am letzten August Wochenende konnte ich zwei herrliche Tage in atemberaubender Kulisse auf der Seiser Alm verbringen. Vom Hotel fährt man in 5 Minuten zur Liftstation um dann mit dem Sessellift zur Spitzbühlhütte (1980m) zu gelangen. Der ist aber so langsam, dass wir daraufhin immer gelaufen sind. Oben angekommen ist man direkt neben der Sonnenterrasse am Startplatz, den auch Gleitschirmflieger und Touristen nutzen, aber Aufgrund der Grösse kommt man sich nicht in die Quere. Der Samstag war sozusagen der Eingewöhnungstag mit leider etwas schwacher Thermik aber dennoch einem schönen Flug. Die Temperaturdifferenz war laut Insidern zu gering, sodass sich nur schwache Thermik aufbauen konnte, also nicht ganz so wie ich es erwartet hätte in den Alpen.

Der Sonntag dann war wesentlich besser thermisch, so dass ich fast 2h am Stück fliegen konnte, wobei über 100km zustande gekommen sind. Es ging zwar nicht sehr hoch, aber man merkt schon den Unterschied der knackigen Thermik im Vergleich zum Flachland. Direkt hinter der Kante geht es ca. 800m fast senkrecht ins Tal und es trägt eigentlich überall.

Die Lokalmatadoren vom Team Spitz Bulls waren auch da und die haben die Luft brennen lassen mit ihren high Tech Seglern Diana 2, Swift und Discus. Alle so um die 5m Spannweite und alle mit Klappimpeller und 12S Antrieben.

Die hatten zwar auch nicht mehr Thermik, dafür aber Akkusteigen, welches sie immer in beindruckenden Überflügen jenseits der 300km/h verballert haben.

Nebenbei ist es dort oben unglaublich gemütlich. Wir sind unter dem Sonnenschirm gelegen, haben gelesen, oder einfach die Landschaft genossen. Die Spitzbühlhütte macht den Tag dann noch perfekt mit ihrem unglaublich guten Essen sodass wir uns nach dem 2h Flug mit einem unverschämt guten Apfelschmarrn gestärkt auf den Heimweg machten.

Die Anreise ist schon lange, ca. 4,5h, aber auch meiner Freundin hat es so gut gefallen, dass Sie gleich gefragt hat wann wir wieder hier herkommen: Ich hab nur gegrinst ;)

Danke Benni für den tollen Bericht und die schönen Bilder. Da bekommt man doch gleich Appetit.

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Saisonstart am Monte Lema im Malcantone Ticino

Hallo  Gerhard,

ja wirklich schade das du nicht dabei warst, es war wieder ein Hammer Erlebnis am Monte Lema im Malcantone Ticino. Hier nun mein Bericht für die Homepage der MBG-Radolfzell: Los ging es am Karfreitag um 7:00. Nach der Abfahrt von Hausen kam ich nach viereinhalb Stunden in dem kleinen Ort Miglieglia am Monte Lema an. Kaum hatte ich die Hecktüre meines VW-Buschens geöffnet stand schon Alexandre, ein Modellfliegerkollege aus CH-Lausanne hinter mir und wir waren gleich im Gespräch. Wir waren an diesem Tag die zwei harten Jungs, die bei cirka 50cm Schnee die alpine Modellfliegersaison am Monte Lema  (1624 über NN) eröffneten.  Alexandre hatte seine Freundin Monika aus Californien mitgebracht und wir hatten einen perfekten Nachmittag. Alexandre mit seiner FS 4000 von Sport Klemm berichtet von 8 bis 10 Meter steigen in der Thermik bis auf 600 Höhenmeter über Grund. Ich blieb mit meinem  ERWIN XL respektvoll auf Sicht- und Augenhöhe. Flugspass ohne Ende.  Am  Ostersamstag sollte es Wettertechnisch noch besser werden und zu dem hatte sich ein  Modellbaukollege von Alexandre angekündigt. Jack, ein Schuldirektor mit seiner B4  aus der französischen Schweiz ist auch sehr freundlich auf mich zugekommen und  wir haben uns gut verstanden.

Mit der Gondelbahn waren wir in 10 Min (zu Fuß braucht man 1,5h) auf dem Lema und weiter 10 Min durch den Schnee brachten uns zum Startplatz. Hier  fachsimpelten wir noch und für mich war es klar das ich meinen ERWIN XL mit den Stahlverbindern auf 4,1kg aufbalastiere, da wir die Megathermik erwarteten. Voller Freude  packte ich noch meine  GOPRO auf die Flächen und wollte mit ein paar sanften Runden das gigantische Panorama  am Monte Lema  aus der Luft festhalten.

Vertrauensvoll in meine Flugkünste und die zu erwartende Thermik startete ich meinen Freund Erwin.  Ich flog das Modell cirka 300 Meter vom Berg in langsamen Runden an der Hangkante  vorbei und musste feststellen, dass meinem Erwin die Leichtigkeit fehlte. Klar, Erwin mit 4,1 Kg und die GOPRO auf dem Buckel. Hmm, im Nacken wurde mir es etwas heiß und da ich bemerkte, dass mein Flieger mehr und mehr sank. Kurzum beschloss ich zu landen.  Zum gleichen Zeitpunkt sah ich auf unsere eigentlich super langen und breiten Landebahn, dass sich mehrere Spaziergänger die Landung zum unkalkulierbaren Risiko machten. Kurz entschlossen drehten ich nochmal um weil mir eine Gefährdung von Personen nicht in Frage kam.  Dann nahm das Drama seinen lauf, das Sinken ging immer schneller und ich hatte auch Sichtprobleme das Modell weiter zu steuern.  “Shit happens” Die Buchenwälder am Lema sind so dicht, dass ich nach 2h Stunden Suche in steiler Hanglage aufgab. Am Sonntag bestieg ich den Monte Lema von der Westseite und  ich hatte immer noch Hoffnung meinen Erwin zu finden. Es war so wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen. Vergebens!  Zurück blieb meine Depristimmung,  sportliches Modellsegelflieger suchen im schönen Tessin und viele positive neue Erfahrungen.

Mein Resümee` :  Ich habe meinen “ Freund Erwin” verloren......... doch zwei neue Modellfliegerfreunde gefunden. Alexandre und Jack haben mich zum fliegen in die französischen Alpen eingeladen und da freue Ich  mich schon sehr darauf. Weiter  werde ich wieder an den Monte Lema zurück kommen und kann jedem  der sich für den alpinen Segelflug begeistern kann dieses Modellflugparadies wärmstens empfehlen.

Mit Flieger Grüßen

Thomas

Hallo Thomas. Danke für den tollen Bericht.
Ja, so ist das bei uns Modellpiloten. Mal Höhen, mal Tiefen. Und trotzdem betreiben wir unser schönes Hobby weiter. Wahrscheinlich, weil die Höhnen überwiegen.
 
Schröcken vom 31.9. - 7.8.2016.

Unser diesjähriger Vereinsausflug nach Schröcken verlief nach einer verregneten Anreise am Sonntag wieder sehr zufriedenstellend. Auch der Montagsregen war aufgrund der Wettervorhersage keine "böse" Überraschung, wir haben den Tag einfach zum Einkaufen vieler praktischer Dinge, die man in den Bergen benötigt, genutzt. Aber weil wir es doch nicht abwarten konnten endlich zu fliegen, sind die bereits Anwesenden Kameraden Joachim, Simon, Micha, Achim und Bernd kurzerhand den Hochtannbergpass bis zum Hotelparkplatz hochgedüst, der um diese Zeit schon ziemlich leer war.

Dort haben wir dann unsere Allwetterfliegr gestartet und unseren Spaß am "verlängerten Abgleiten" gehabt. Schirmi hatte sogar seine Katana dabei die er ebenfalls vom Parkplatz aus geflogen ist. Es hat Spaß gemacht und war mal was anderes. Ein paar Zuschauern konnten wir damit auch ne interessante Show bieten.

Am Dienstag hat dann wie erwartet das Wetter so langsam Gas gegeben und wir sind nach Damüls aufgebrochen. Am Startplatz auf halbem Weg zur Wetterspitze hatten wir teilweise schon recht ordentlich Thermik, wenn auch die Sonnenpower noch ein wenig zu wünschen übrig ließ.

Mittwoch war dann die nächste Steigerung. Wir hatten unseren hochgradig geländegängigen Erkundungstrupp bestehend aus Schirmi und Micha vorgeschickt, die bis auf den Grat links von der Wetterspitze aufgestiegen sind. Von dort haben sie ein Fluggebiet etwas tiefer gelegen ausfindig gemacht, welches der Rest der Truppe dann angesteuert hat. Schirmi und Micha haben wir derweil am Grat fliegen sehen. Ein toller Anblick. Sie kamen dann nach einiger Zeit wieder zu uns und wir hatten einen perfekten Flugtag mit viel Sonne und viel Thermik. Die Flieger wollten teilweise gar nicht mehr runter und Achim hat unter Beweis gestellt, das er den mitgebrachten Epsilon fast bis an die Sichtgrenze in der Thermik auskurbeln kann. Auf dem Rückweg gab's dann noch eine Brotzeit und Most auf der Alp nahe der Bergstation.

Am Donnerstag war das Wetter dann fast noch einen Ticken besser. Wir sind auch wieder links bis zur Mittagsspitze und sind diesmal am Steilhang Richtung Bodensee gestartet, ähnlich wie letztes Jahr nur eben weiter links.

Unseren beiden Bergziegen Micha und Schirmi konnten es natürlich nicht lassen und sind wieder irgendwo senkrecht raufgekraxelt.

Bernd's gelb / schwarz lakierte Biene Maja von Multiplex war dann so richtig in Ihrem Element und wollte einfach immer schneller nach oben als alle anderen.

Er mußte wieder die berühmt berücktigten Aussenloopings fliegen um Höhe abzubauen aber die Schaumwaffel macht das alles klaglos mit und ist in der Luft bislang nicht kaputtzukriegen. Ein bis fast an die Crashgrenze (mit einem Felsen) geflogener Höhenabbau im Rückenflug ist dann zur Belustigung aller grade nochmal gutgegangen und weiter ging's. Wir hatten alle viel Spaß und jeder war viel in der Luft.

Abends gab's immer was Gutes zu Essen, irgend ein Koch hat sich immer gefunden, der aus den mitgebrachten Zutaten was Leckeres gezaubert hat.

Da für die kommenden Tage aber wieder eine ziemliche Wetterverschlechterung angekündigt war und wir bereits drei tolle Flugtage geniessen konnten sind dann alle bereits am Freitag wieder in die Heimat aufgebrochen.

Ich sag Danke an alle Mitreisenden, Kochenden und Organisatoren.

Euer Bernd

Ein Dankeschöne an Bernd für den tollen Bericht.

Klaus hat ein Filchen gedreht und auf unserem Kanal eingestellt um Euch einen Eindruck über das Fliegerparadies verschaffen.

 
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Flugbuch der Modellbaugruppe Radolfzell. 

22.10.2016 - wir haben Föhneinfluss und somit nochmals einen tollen Tag. Zahlreich ist heute wieder der harte Kerna auf dem Platz und nutzt das schöne Wetter um noch schnell das neue Modell einzufliegen. So hat Micha seinen neuen Heli dabei. Als ich angekommen bin, hat er schon die ersten Flüge hinter sich und stellt gerade noch die Drehzahlen vom Rotor genau ein. Ich war noch in den Bauräumen und habe die P40 mitgebracht. Diese soll heute das erste Mal in die Luft. Nachdem einige Fotos geschossen wurden., kann ich entspannt zum Erstflug starten. Schon die ersten Rollversuche zeigen, dass das Modell sehr leicht auf die Nase geht. Mir ist klar, dass der Flieger etwas kopflastig ist. Besser als vorne zu leicht, denke ich und schiebe das Gas rein. Nach 5 Meter Rollstrecke ist die P40 ind er Luft. Fahrwerk rein, ein schneller Überflug, dann erst mal eine Siegesrolle. "Die P40 fliegt". Dann kann ich das Modell austrimmen. Anschlag Höhenruder, etwas Seitenruder rechts und Querruder links trimmen. Dann fliegt der Vogel gerade aus. Nach eingen tiefen Überflügen erfolgt der erste Landeanflug gegen den Wind mit stehendem Propeller. Ohne dem Leerlauf vom Prop wird die P40 recht schnell und die Piste ist schnell zu Ende. Mit Schleppgas hingegen kann das Modell recht langsam zur Landung geholt werden, dies sogar mit Rückenwind. Die Landung ist butterweich, aber wie schon befürchtet muss an den neuen elektrischen Einzeihfahrwerken noch etwas nachgebessert werden. Ein Bein klappt beim Ausrollen ein. Dominik bemerkt: die Landung war aber echt scale!  Zudem muss die Lage vom Akku nochmals verändert werden. Dann wird die Tendenz, dass der Vogel auf die Nase will, auch etwas besser. An dieser Stelle ein Dankeschön an Micha, welcher immer zur richtigen Zeit auf den Auslöser von meinem Foti gedrückt hat. Dieser Tag wird uns wieder lange Zeit in Erinnerung bleiben.

 

02.10.2016 - Michael und ich wollten nur ein bisschen mit dem Heli spielen! Nun hat uns das gleiche Schicksal ereilt. Michael ist wieder mal der tolle Hackerregler ausgestiegen, welcher erst zuvor von der Inspektion zurück gekommen ist, mit dem Resultat: alles ok! Ich meinte schon den Fehler an einem Umlenkhebel zum Heckrotor hin gefunden zu haben. Dieser war etwas stramm eingestellt. Der Start sah etwas ruhiger aus, wie der letzte. Doch beim ersten schnellen Überflug ging das übliche hin- und hertanzen vom Heckrotor los. Beim letzten Mal half noch "kräftig pitch". Dieses Mal war der Einschlag schneller. Nur noch ein Zucken am Boden war kurz zu sehen, bis der Motor stand.

Michael hatte ähnliches Glück. Nach einigen Minuten Rund- und Kunstflug verweigerte einfach mal wieder der Regler den Dienst. Dies natürlich in einer Höhe, bei der eine Autorotation aussichtslos war. Das Ergebnis bei ihm war dann das gleiche. Ein kleines Häufchen Schrott. Mittlerweile sind die defekten Teile schon wieder demontiert und ich bin kurz davor wieder eine Bestellung der Einzelteile auszulösen. Also dann Michael: auf den nächsten Anlauf.

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01.10.2016 – fast ein Jahr im Voraus haben wir unseren jährlichen Termin für den Segelflugwettbewerb auf unserer HP angekündigt. Eine Woche zuvor haben wir nochmals die Kollegen per Mail angeschrieben, um auch möglichst alle zu erreichen. Bis auf wenige Absagen kamen kaum Zusagen. Es konnte also keinen geben, welcher nicht informiert war.

Dieses Jahr jedoch waren dies besonders wenig. Nach dem Motto „klein aber fein“ konnten wir unseren Wettbewerb, bei bestem Wetter starten. Da es dieses Jahr nicht mal für 3 Teilnehmer im Segelflug reichte, wurden die Preise kurzerhand den Teilnehmern vom Elektrosegelflugwettbewerb zugeschlagen. Da waren wir gerade mal 6 Kollegen an der Zahl. Mit dem Mittagessen starten wir den heutigen Wettbewerb. Dann können wir „frisch gestärkt“ ans Werk schreiten.

Alle Modelle, ausgerüstet mit Butterfly hatten nur ein Ziel: nach genau 3 Minuten Gleitflug in der Mitte vom Kreis zu landen. Ich hatte diese Art der Punktlandung schon Wochen zuvor mit dem Paprika geübt. Leider hatte ich heute die Tragflächen vergessen. Also musste wieder mal mein Nurflügel herhalten. Da ist ja auch der Ansporn größer, ohne Bremsklappen oder sonstige Bescheißerle im Kreis zum Stehen zu kommen. Und das hat wieder recht gut geklappt.

Nach den 3 Durchgängen standen die Sieger fest und wir konnten zum 2. Mal den Grill anheizen. Frisch gestärkt schritten wir dann zur Siegerehrung. In folgende Reihenfolge wurde von Bernd die Preis überreicht: Dominik, Mauri, Gerhard, Michael, Bernd und Ernst.

Die erzielten Punkte lagen wieder sehr nah beisammen. Ein neues Regelwerk wäre mal erstrebenswert. Warum so wenige gekommen sind? Durch den Feiertag am Montag fuhren einige in den Kurzurlaub, einige Kollegen mussten arbeiten, hatten schon einen anderen Termin gebucht oder hatten es ganz einfach verpennt. Nächstes Jahr wird dann alles wieder besser! Vorsichtshalber trage ich den Termin für den nächsten Segelflugwettbewerb auch gleich wieder in unserer HP ein.
Euer Gerhard

31.08.2016 - Berthold aus dem Nachbarland Österreich hat mir nachfolgende Zeilen geschrieben:   Hallo Gerhard, gestern hab ich meine Vienna-Jet eingeflogen. Im Anhang findest Du meine Mail mit Bildern an meine Wiener Freunde. Das Hauptfahrwerk ist etwas überlastet, so etwa 30% mehr Federspannung wäre sinnvoll. Kannst Du eine alternative Federbestückung empfehlen? Was mir bei den Aufnahmen auffällt: die haben immer eine Menge Sicherheitsexperten beim Erstlfug dabei.

Außerdem hat gleich noch den Link zu der Bauphase geschickt.

https://www.dropbox.com/sh/8tk31vqewgs6ina/AAB0BQkw_Y4u0EAerfypoxWHa?dl=0

 

Wie wir auf den Bilder sehen können, haben die aber auch einen tollen Brauch. Nach dem Erstflug gibt es dann auch noch ein Sektchen! Nicht schlecht. Da wären wir in der letzten Zeit fast jedes Wochenende betrunken.

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27.+28.08.2016 - Das war wieder ein tolles Wochenende.

Mauri hat einen riesigen Schritt in Richtung Selbstbewusstsein getan. Eineinhalb Jahre waren notwendig um den Erstflug mit dieser tollen Edge 540 mit 3 Meter Spannweite, ohne fremde Hilfe zu wagen. Doch heute ist es soweit. Nach einige Probeläufen und Rollversuchen fasst er allen Mut zusammen und startet. Dies, ohne dass ein Kollege neben ihm steht und auf ihn einredet bzw. ihn nervös macht. Ich stehe einige Meter hinter ihm und filme den Erstflug mit. Er wirkt sichtlich entspannt und so legt er auch eine Bilderbuchlandung hin. Die Freude über seinen Alleingang ist ihm auf dem Bild ins Gesicht geschrieben. Einige Starts folgen noch mit dem neuen Modell am heutigen Tag. Jede Landung wird besser und dies alles geschieht ohne Bruch. Das war, mit der Hilfe der Kollegen, auch schon mal anders. Sein Spruch danach: bin noch etwas „baff“ wie toll sich 3 Meter fliegen lassen!

Bei der Heli-Scene war dieses Wochenende wieder mal Einige los. Wir wollten ja schon vor 2 Wochen die Oldtimer-Hubis zum Fliegen bringen. Da hatten sich schon am Boden beim kleinen Heli einige Teile aufgelöst. Dies hat heute, nach einiger Nacharbeit endlich geklappt. Beim ersten Schwebeflug hatte ich den Kreisel deaktiviert. Da kamen mir dann gleich die Erinnerungen von früher hoch. Ist gar nicht so einfach das Heck manuell auszusteuern. Mit Kreisel geht das schon viel einfacher. Ist fast wie Omnibusfahren mit den alten Teilen. Man muss schon richtig an den Knüppel greifen, damit was geht. Noch eine Kleinigkeit zur Technik. Es wurde ein neuer Thundertiger 8ccm eingebaut. Zusammen mit dem Zimmermannschalldämpfer hört man nur ein Schnurren. Richtig angenehm. Michael hat heute auch seinen Verbrenner dabei und tobt sich damit aus. Er ist am Platz unser Orakel und damit Ansprechpartner wenn es um Hubschrauberfragen geht. An dieser Stelle gleich mal ein Dankeschön an ihn. Der Modellflug am Platz macht die letzte Zeit so richtig Spaß! Dank so klasse Kollegen.

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13.08.2016 - heute wollen wir die 2 Oldtimer in die Luft bringen. Michael trift noch die letzten Vorbereitungen vor dem Erststart. Wirklich super, wie der den Heli auf Hochglanz gebracht hat. Das wird dann auch gleich mit dem ersten Startversuch vom 15er OS belohnt. Nach einigen Einstellarbeiten am Motor hebt dieser ab. Und das flößt uns richtig Respekt ein. 1500mm Rotordurchmesser, angetrieben von 3,5 PS preschen durch die Luft. Gefühle aus vergangenen Zeiten kommen wieder hoch, wenn man den Rauchstreifen aus dem Zimmermannauspuff sieht. Begleitet vom kraftvollen Lauf vom 15ccm Motor. Erst nach der Landung kehrt wieder Ruhe ein. Lediglich ist noch eine Bemerkung von Micha zu vernehmen: man ist das ein geiles Gerät! Das sehen die Anwesenden auch so. Nun wollen wir mal schauen das der Heli im Verein bleibt. Ein solch tolles Teil sollte man wirklich nicht mehr aus der Hand geben.

Am zweiten Hubi muss noch ein bisschen nachgearbeitet werden. Schon bei der Montage ist mir aufgefallen, dass der Motor recht wenig Verdichtung hat. Die nächste Woche werde ich den Motor ausbauen und mir das mal anschauen. Eventuell muss eine neuen Granitur oder sogar ein neuer Motor rein. Nachdem, was ich heute aber gesehen habe bin ich recht zuversichtlich.

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06.08.2016 – wir begrüßen ein neues Mitglied in unserem Verein. Dietmar hat sich auch dem Modellhubschrauber verschrieben. Nur mit dem Unterschied, er baut diese in Scaleausführung. Er möchte heute seinen Hubi einstellen, bevor er diesen fertig stellen kann. Da wir mittlerweile in unserem Verein eine stattliche Anzahl von Heli - Gleichgesinnten haben, erweckt das neue Modell reichlich Interesse. Leider spielt die Elektronik nicht mit. Der Kontronikregler verweigert den Dienst. Nicht so schlimm. Er hat ja noch einen 3D-Hubi dabei und mit diesem scheint er nicht das erste Mal unterwegs zu sein. Looping und Rolle sind an der Tagesordnung. Dietmar ist sehr umgänglich – kurz gesagt eine Bereicherung für den Verein.

Michael und Gerhard reiten auf der Nostalgiewelle. Sie haben sich 2 alte Helis mit Verbrenner beschafft. Der eine mit 15ccm, der andere mit 7,5ccm. Nun gilt es die 2 Veteranen flugfertig zu machen. Einige Abende in den Bauräumen und schon sind diese flugfertig. Mal gespannt wie diese nach so vielen Jahren noch fliegen. Ein Bericht folgt.

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16.07.2016 - und die Chinesen haben bei uns wieder Einzug gehalten. Mauri hat sich eine EPO EDF Avanti zugelegt. Diese ist bestückt mit einer Wren 44. Trankinhalt ist 1 Liter. Heute steht der Erstflug an. Gleich vorweg genommen er hat alles im Griff. Der Jet hat super Flugleistungen. Ist ja auch kein Wunder. Das Modell wurde ja vom Sebart Avanti abgekupfert. Nach dem Erstflug erfolgt eine tolle Landung mit leicht gesetzten Klappen, noch etwas schnell, aber da helfen sicherlich noch mehr Landeklappenausschlag. Nach der Landung gibt er einen Freudenschrei von sich. Ist ja verständlich.

Auch der zweite Start samt Flug sieht gut aus. Beim Starten muss allerdings kräftig gezogen werden, damit der Jet überhaupt vom Boden kommt. Doch bei der Landung kommt der Jet noch schneller. Begünstig durch den Rückenwind kommt der Flieger im nachfolgenden Acker zum stehen. Die Fahrwerke hat es herausgerissen und den Modell hat kleinere Blessouren. Da wäre nochmals Durchstarten eine Alternative gewesen. Die unteren 2 Bilder sind vom Vorbeiflug und vom Landeanflug. Da hat Mauri heute einiges zu reparieren.

Es ist Sonntag und Mauri war fleißig. Der Neustart kann erfolgen. Leider fliegt das Modell nun nicht mehr so schöne wie gestern. Der Jet will dauernd nach unten. Das liegt vielleicht an den ausgefahrenen ezfw. So braucht Mauri mehrer Landeanflüge, startet durch und versucht es erneut. Mit voll gesetzten Klappen sieht es dann recht gut aus und der Vogel setzt auch schön auf. Ein kleiner Hüpfer jedoch sorgt dann dafür, dass ein Hauptfahrwerk wieder herausbricht. Er hat die Reparaturen mit 5-Minuten Epox ausgeführt und das hält gar nicht am EPO-Schaum. Vielleicht sollte er die Oberflächen etwas anrauhen und es mit Uhu-plus Endfest 300 versuchen.

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09.07.2016 - heute herrschen bei uns auf dem Flugplatz die Helipiloten. Eni hat seinen neuen Heli dabei und ein Schüler - Lehrersytem. So kann Mario bei den ersten Schwebeflügen super unterstützen.  Mario führt wieder gekonnt 3D vor und versucht im Rückenflug das Gras zu mähen. Dafür, dass heute nach langer Zeit wieder mal schönes Wetter ist, geht es doch recht ruhig zu auf unserem Fluplatz. Nun ja, entweder ist es zu kalt, zu warm, zu windig oder es hat Schnaken. Daher ist heute nur der harte Kern am Platz. Der hat jedoch seinen Spaß.
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26. bis 29.5.2016 - Dieses Wochenende hatte es wieder Thermik ohne Ende. Da wurde die blaue Vereinspiper und der 6-Meter-Nimbus aus den Bauräumen geholt. Erst war ich ein bisschen misstrauisch, ob Dominik damit klar kommt. Doch das war unbegründet. Schon nach dem ersten Schlepp mit der Piper hat er in 150 Meter ausgeklinkt und gleich den Anschluss an die Thermik bekommen. Von da piepste das Vario nur noch in den höchsten Tönen. Zusammen mit Benni wurde geschaut, wer die größte Höhe erreichte. Da war Bennie klar im Vorteil. Er trainiert dies ja bald jedes Wochenende. Nach langer Flugzeit wurde der Sender getauscht und ich konnte den Segelflug mit dem Nimbus auch noch einige Zeit genießen, bevor Dominik den Segler wieder heil auf die Piste aufsetzte. Wir hatten über das lange Wochenende noch tolle Tage und nichts gab es zu reparieren. So muss es sein. 
21.+22.5.2016 - das war wieder ein super Wochenende. Ideale Voraussetzungen für den Schleppbetrieb. Die Piper wurde aus den Bauräumen geholt und Domink hatte die ASH-25 dabei. Meistens reichte ein Schleppflug. Danach war die ASH stundenlang in der Luft. Dies war auch kein Wunder. Die argen Temperaturschwankungen von über 10 Grad führten zu dieser Hammerthermik. Hatte Dominik einen Sonnenbrand vom hinaufschauen, erfolgte der Sendertausch. So ging es bis in die Abendstunden. In diesen Höhen muss man schon genau hinschauen, um das Modell genau zu erkennen. Dies Lösung hierfür wurde uns heute klar. Die Segler müssen größer werden.

Auch Mauri hatte heute einige erfolgreichen Motorflüge mit der Jodel. In der Luft muss man schon genau hinschauen. Wäre da nicht das Motorgeräusch, könnt man doch glatt meinen, da fliegt ein echter vorbei. Die letzte Landung erfolgt ein bisschen härter. Da hat sich der weiche Chinesenstahl der Hauptfahrwerke etwas verbogen. Nicht so schlimm. Die nächste Woche haben wir ja wieder 3 Tage Zeit dies zu richten. Und mit dem neuen Hauptfahrwerk kann dann Mauri das nächste Wochenende die ersten Schleppflüge durchführen. Ich werden dann auf jeden Fall auch einen Segler dabei haben.

5.5-8.5.2016 - Mann, hatten wir 4 tolle Tage auf unserem Modellflugplatz. Die ersten warmen Sonnenstrahlen und Thermik ohne Ende.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Kollegen heute den Erstflug wagen. Über den Winter hat Klaus den Trainer von Vogt gebaut. Am Motor hat er ausgiebig gedreht, bis dieser läuft. Doch weiß man um die Propellerstellung am ZG bekommt man auch das in den Griff, sogar als Linkshänder. Der Motor läuft und Klaus kann zum Erstflug starten. Dieser gelingt ohne Probleme und auch in der Luft verhält sich das Modell auch sehr gutmütig. Wir haben heute etwas Rückenwind bei der Landung und daher kommt das Modell sehr schnell herein. Leider steht der quer liegende Feldweg etwas höher und genau da setzt der Flieger auf. Das Fahrwerk liegt auf dem Weg, der Rest etwas weiter auf der Landebahn. Sonst ist nichts passiert und die Landungen kann Klaus ja noch üben.

Als nächster ist Joachim mit seiner Piper dran. Diese ist elektrisch mit 6S betrieben und rollt auch nur einige Meter, bis diese von alleine abhebt. Fliegen tut das Modell toll. Doch auch Joachim hat gewisse Schwierigkeiten mit der Landung. Nach kräftigen Anstechen mit Rückenwind zur Landebahn hin, schießt das Modell wieder in die Luft. Am angrenzenden Waldrand kommt das Modell dann zum erliegen. Der Schaden ist reparabel. Und immer wieder bewährt sich der Spruch: "Fliegen heißt Landen"!. Das muss man auf unserem Flugplatz einfach üben. Da nützen auch schlaue Ratschläge nichts.

Unser Berthold aus Österreich ist über den Vatertag einige Tage bei uns zu Besuch. Was hat er dabei. Dreimal dürft ihr raten. Zwei Rasant, eine Dany und eine ETH3. Der Dandy dürfte einigen älteren Kollegen noch bekannt sein. Damals war er noch grün und weis. Seine Frau, die Jutta hat auch wieder das Fliegen angefangen mit den Dandy. Berthold steht dann dahinter und gibt die entsprechenden Kommandos.

Schon vor 20 Jahren wurde der Name Rasant und Berthold meist in einem Atemzug genannt. So ist es auch heute noch. Wenn Berthold fliegt, brennt die Luft. Interessant hierbei ist, dass er immer noch bestens mit unserem Platz zurecht kommt und sogar gegen den Wind landet. Er stellt dafür den Motor ab und vollzieht dies als Segelflugzeug, ohne dabei die Straße oder die Leitungen zu überfliegen. Ja Berthold: gelernt ist gelernt!

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Auch Mauri hat heute den Mut gepackt. Er startet zum Erstflug mit seiner Robin. Nachdem der Motor nun lange Zeit Probegelaufen ist, klappt auch alles, wie am Schnürchen. Beim Landen wird einmal durchgestartet. Beim erneuten Anflug passt dann alles. Mauri jubelt und sein Selbstbewusstsein ist heute um einige gestiegen. Er hat das Modell ohne fremde Hilfe eingeflogen, keiner hat ihm dreingeredet und alles hat funktioniert. So ist gut Mauri. Du bist auf dem richtigen Weg.

Damit ihr auch seht, wie tolles Wetter wir in der Höhe war, hat uns Alex noch eine Aufnahme geschickt. Ja, diese Tage werden uns lange in Erinnerung bleiben. Wenn nicht, sind diese ja hier verewigt.

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03.04.2016 - Frühling, Sonne, Glücksgefühle. So geht es heute nicht nur mir. Zahlreich sind die Kollegen zum Modellflug erschienen. Viele haben heute das neu gebauten Modell dabei oder starten wieder die ersten Übungsflüge zu Saisonbeginn. Der über den Winter in der Jugendarbeit gebaute Cleany startet zum Erstflug. Das Modell rollt einige Meter, hebt ab und fliegt dann..., wie eben ein Cleany fliegt. Ohne zu trimmen, einfach gerade aus, kommt auf die kleinsten Ruderkommandos. Endlich wieder mal ein Flugzeug, mit dem man sauber eine Vierzeitenrolle oder Kunstfug fliegen kann. Erinnerungen an das Jahr 1985 kommen hoch. Schon damals war das Modell eine gelungene Konstruktion. Ebenso hat Michael seine Kwik Fly dabei. Mit 6S steht das Modell keinem Verbrenner mehr nach. Sind die Einziehfahrwerke eingefahren geht es nur noch ab. Auch stellt dabei kein Motor mehr ab. Die Konstuktion von damals war schon gut. Gepaart mit der Technik von heute ist dies ein geniales Gespann. Auch die Helipiloten sind heute zahlreich vertreten. Einige Neulinge lassen sich heute von Marco beim Erstflug etwas unter die Arme greifen. So verläuft der heutige Tag bruchfrei.
02.04.2016 - heute ist der Termin für die Lärmmessungen. Nachfolgend der Auszug aus unserer Flugplatzordnung.
Verbrennungsmotoren sind mit einem Schalldämpfer zu versehen. Der Schallpegel von 78 dB (A) in 25 Meter Entfernung bei Kolbenmotoren und 88 dB (A) / 25 Meter bei Turbinenmodellen darf nicht überschritten werden. Jeder, der mit einem neuen Modellflugzeug aus der Kategorie Verbrenner fliegen möchte, muss sein Modell generell gemäß Lärmvorschrift für Luftfahrzeuge  - LVL - vermessen und protokollieren lassen (siehe Erlaubnisbescheid des Regierungspräsidiums Freiburg).

Zum heutigen Termin haben sich 15 Kollegen angemeldet. Alle Modell wurden sorgfältig vermessen und haben alle die Lärmmessung erfüllt. Unter dieser Voraussetzung wird dann der Lärmpass erstellt, welcher Voraussetzung für den Modellflug mit dem Verbrenner oder der Turbine ist.

Dann bleibt mir nur noch "Holm und Rippenbruch" zu wünschen, damit die Modell auch recht lange heile bleiben.

19.03.2016 - es ist wieder der erste schöne Tag im neuen Jahr und die Kollegen sind aus dem Winterschlaf erwacht. Michael hat seine neue Zero am Start. Erst muss der neue 8ccm Viertakter einlaufen. Gegen Abend erfolgt dann der Erstflug. Könnt Ihr Euch vorstellen was so ein 8ccm Motor mit der kleinen, leichten Zero macht? Zuvor konnte ich das auch nicht. Der Flieger ist nur schnell und dabei so wendig. Jedes andere Modell hat da einen Strömungsabriss, wenn man es so um die Ecke prügelt. Und zahlreich sind viele andere Kollegen heute erschienen und die neuen Modelle zu fliegen, bzw. die Flieger aus der letzten Saison wieder zu starten. Es war dieses Jahr wieder das erste tolle Wochenende und wir hoffen auf viele weitere Flugtage.

Auch sind bei mir eben Grüße aus Österreich eingegangen. Unser Kollege Berthold hat uns einen Link seiner Bildersammlung geschickt. Er besucht uns am Vatertag und bringt einige Modell mit. Ich bin schon gespannt auf den Rasant. Da wird wieder die Luft brennen.