Flugbuch der Modellbaugruppe Radolfzell. 

22.10.2016 - wir haben Föhneinfluss und somit nochmals einen tollen Tag. Zahlreich ist heute wieder der harte Kerna auf dem Platz und nutzt das schöne Wetter um noch schnell das neue Modell einzufliegen. So hat Micha seinen neuen Heli dabei. Als ich angekommen bin, hat er schon die ersten Flüge hinter sich und stellt gerade noch die Drehzahlen vom Rotor genau ein. Ich war noch in den Bauräumen und habe die P40 mitgebracht. Diese soll heute das erste Mal in die Luft. Nachdem einige Fotos geschossen wurden., kann ich entspannt zum Erstflug starten. Schon die ersten Rollversuche zeigen, dass das Modell sehr leicht auf die Nase geht. Mir ist klar, dass der Flieger etwas kopflastig ist. Besser als vorne zu leicht, denke ich und schiebe das Gas rein. Nach 5 Meter Rollstrecke ist die P40 ind er Luft. Fahrwerk rein, ein schneller Überflug, dann erst mal eine Siegesrolle. "Die P40 fliegt". Dann kann ich das Modell austrimmen. Anschlag Höhenruder, etwas Seitenruder rechts und Querruder links trimmen. Dann fliegt der Vogel gerade aus. Nach eingen tiefen Überflügen erfolgt der erste Landeanflug gegen den Wind mit stehendem Propeller. Ohne dem Leerlauf vom Prop wird die P40 recht schnell und die Piste ist schnell zu Ende. Mit Schleppgas hingegen kann das Modell recht langsam zur Landung geholt werden, dies sogar mit Rückenwind. Die Landung ist butterweich, aber wie schon befürchtet muss an den neuen elektrischen Einzeihfahrwerken noch etwas nachgebessert werden. Ein Bein klappt beim Ausrollen ein. Dominik bemerkt: die Landung war aber echt scale!  Zudem muss die Lage vom Akku nochmals verändert werden. Dann wird die Tendenz, dass der Vogel auf die Nase will, auch etwas besser. An dieser Stelle ein Dankeschön an Micha, welcher immer zur richtigen Zeit auf den Auslöser von meinem Foti gedrückt hat. Dieser Tag wird uns wieder lange Zeit in Erinnerung bleiben.

 

02.10.2016 - Michael und ich wollten nur ein bisschen mit dem Heli spielen! Nun hat uns das gleiche Schicksal ereilt. Michael ist wieder mal der tolle Hackerregler ausgestiegen, welcher erst zuvor von der Inspektion zurück gekommen ist, mit dem Resultat: alles ok! Ich meinte schon den Fehler an einem Umlenkhebel zum Heckrotor hin gefunden zu haben. Dieser war etwas stramm eingestellt. Der Start sah etwas ruhiger aus, wie der letzte. Doch beim ersten schnellen Überflug ging das übliche hin- und hertanzen vom Heckrotor los. Beim letzten Mal half noch "kräftig pitch". Dieses Mal war der Einschlag schneller. Nur noch ein Zucken am Boden war kurz zu sehen, bis der Motor stand.

Michael hatte ähnliches Glück. Nach einigen Minuten Rund- und Kunstflug verweigerte einfach mal wieder der Regler den Dienst. Dies natürlich in einer Höhe, bei der eine Autorotation aussichtslos war. Das Ergebnis bei ihm war dann das gleiche. Ein kleines Häufchen Schrott. Mittlerweile sind die defekten Teile schon wieder demontiert und ich bin kurz davor wieder eine Bestellung der Einzelteile auszulösen. Also dann Michael: auf den nächsten Anlauf.

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01.10.2016 – fast ein Jahr im Voraus haben wir unseren jährlichen Termin für den Segelflugwettbewerb auf unserer HP angekündigt. Eine Woche zuvor haben wir nochmals die Kollegen per Mail angeschrieben, um auch möglichst alle zu erreichen. Bis auf wenige Absagen kamen kaum Zusagen. Es konnte also keinen geben, welcher nicht informiert war.

Dieses Jahr jedoch waren dies besonders wenig. Nach dem Motto „klein aber fein“ konnten wir unseren Wettbewerb, bei bestem Wetter starten. Da es dieses Jahr nicht mal für 3 Teilnehmer im Segelflug reichte, wurden die Preise kurzerhand den Teilnehmern vom Elektrosegelflugwettbewerb zugeschlagen. Da waren wir gerade mal 6 Kollegen an der Zahl. Mit dem Mittagessen starten wir den heutigen Wettbewerb. Dann können wir „frisch gestärkt“ ans Werk schreiten.

Alle Modelle, ausgerüstet mit Butterfly hatten nur ein Ziel: nach genau 3 Minuten Gleitflug in der Mitte vom Kreis zu landen. Ich hatte diese Art der Punktlandung schon Wochen zuvor mit dem Paprika geübt. Leider hatte ich heute die Tragflächen vergessen. Also musste wieder mal mein Nurflügel herhalten. Da ist ja auch der Ansporn größer, ohne Bremsklappen oder sonstige Bescheißerle im Kreis zum Stehen zu kommen. Und das hat wieder recht gut geklappt.

Nach den 3 Durchgängen standen die Sieger fest und wir konnten zum 2. Mal den Grill anheizen. Frisch gestärkt schritten wir dann zur Siegerehrung. In folgende Reihenfolge wurde von Bernd die Preis überreicht: Dominik, Mauri, Gerhard, Michael, Bernd und Ernst.

Die erzielten Punkte lagen wieder sehr nah beisammen. Ein neues Regelwerk wäre mal erstrebenswert. Warum so wenige gekommen sind? Durch den Feiertag am Montag fuhren einige in den Kurzurlaub, einige Kollegen mussten arbeiten, hatten schon einen anderen Termin gebucht oder hatten es ganz einfach verpennt. Nächstes Jahr wird dann alles wieder besser! Vorsichtshalber trage ich den Termin für den nächsten Segelflugwettbewerb auch gleich wieder in unserer HP ein.
Euer Gerhard

31.08.2016 - Berthold aus dem Nachbarland Österreich hat mir nachfolgende Zeilen geschrieben:   Hallo Gerhard, gestern hab ich meine Vienna-Jet eingeflogen. Im Anhang findest Du meine Mail mit Bildern an meine Wiener Freunde. Das Hauptfahrwerk ist etwas überlastet, so etwa 30% mehr Federspannung wäre sinnvoll. Kannst Du eine alternative Federbestückung empfehlen? Was mir bei den Aufnahmen auffällt: die haben immer eine Menge Sicherheitsexperten beim Erstlfug dabei.

Außerdem hat gleich noch den Link zu der Bauphase geschickt.

https://www.dropbox.com/sh/8tk31vqewgs6ina/AAB0BQkw_Y4u0EAerfypoxWHa?dl=0

 

Wie wir auf den Bilder sehen können, haben die aber auch einen tollen Brauch. Nach dem Erstflug gibt es dann auch noch ein Sektchen! Nicht schlecht. Da wären wir in der letzten Zeit fast jedes Wochenende betrunken.

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27.+28.08.2016 - Das war wieder ein tolles Wochenende.

Mauri hat einen riesigen Schritt in Richtung Selbstbewusstsein getan. Eineinhalb Jahre waren notwendig um den Erstflug mit dieser tollen Edge 540 mit 3 Meter Spannweite, ohne fremde Hilfe zu wagen. Doch heute ist es soweit. Nach einige Probeläufen und Rollversuchen fasst er allen Mut zusammen und startet. Dies, ohne dass ein Kollege neben ihm steht und auf ihn einredet bzw. ihn nervös macht. Ich stehe einige Meter hinter ihm und filme den Erstflug mit. Er wirkt sichtlich entspannt und so legt er auch eine Bilderbuchlandung hin. Die Freude über seinen Alleingang ist ihm auf dem Bild ins Gesicht geschrieben. Einige Starts folgen noch mit dem neuen Modell am heutigen Tag. Jede Landung wird besser und dies alles geschieht ohne Bruch. Das war, mit der Hilfe der Kollegen, auch schon mal anders. Sein Spruch danach: bin noch etwas „baff“ wie toll sich 3 Meter fliegen lassen!

Bei der Heli-Scene war dieses Wochenende wieder mal Einige los. Wir wollten ja schon vor 2 Wochen die Oldtimer-Hubis zum Fliegen bringen. Da hatten sich schon am Boden beim kleinen Heli einige Teile aufgelöst. Dies hat heute, nach einiger Nacharbeit endlich geklappt. Beim ersten Schwebeflug hatte ich den Kreisel deaktiviert. Da kamen mir dann gleich die Erinnerungen von früher hoch. Ist gar nicht so einfach das Heck manuell auszusteuern. Mit Kreisel geht das schon viel einfacher. Ist fast wie Omnibusfahren mit den alten Teilen. Man muss schon richtig an den Knüppel greifen, damit was geht. Noch eine Kleinigkeit zur Technik. Es wurde ein neuer Thundertiger 8ccm eingebaut. Zusammen mit dem Zimmermannschalldämpfer hört man nur ein Schnurren. Richtig angenehm. Michael hat heute auch seinen Verbrenner dabei und tobt sich damit aus. Er ist am Platz unser Orakel und damit Ansprechpartner wenn es um Hubschrauberfragen geht. An dieser Stelle gleich mal ein Dankeschön an ihn. Der Modellflug am Platz macht die letzte Zeit so richtig Spaß! Dank so klasse Kollegen.

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13.08.2016 - heute wollen wir die 2 Oldtimer in die Luft bringen. Michael trift noch die letzten Vorbereitungen vor dem Erststart. Wirklich super, wie der den Heli auf Hochglanz gebracht hat. Das wird dann auch gleich mit dem ersten Startversuch vom 15er OS belohnt. Nach einigen Einstellarbeiten am Motor hebt dieser ab. Und das flößt uns richtig Respekt ein. 1500mm Rotordurchmesser, angetrieben von 3,5 PS preschen durch die Luft. Gefühle aus vergangenen Zeiten kommen wieder hoch, wenn man den Rauchstreifen aus dem Zimmermannauspuff sieht. Begleitet vom kraftvollen Lauf vom 15ccm Motor. Erst nach der Landung kehrt wieder Ruhe ein. Lediglich ist noch eine Bemerkung von Micha zu vernehmen: man ist das ein geiles Gerät! Das sehen die Anwesenden auch so. Nun wollen wir mal schauen das der Heli im Verein bleibt. Ein solch tolles Teil sollte man wirklich nicht mehr aus der Hand geben.

Am zweiten Hubi muss noch ein bisschen nachgearbeitet werden. Schon bei der Montage ist mir aufgefallen, dass der Motor recht wenig Verdichtung hat. Die nächste Woche werde ich den Motor ausbauen und mir das mal anschauen. Eventuell muss eine neuen Granitur oder sogar ein neuer Motor rein. Nachdem, was ich heute aber gesehen habe bin ich recht zuversichtlich.

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06.08.2016 – wir begrüßen ein neues Mitglied in unserem Verein. Dietmar hat sich auch dem Modellhubschrauber verschrieben. Nur mit dem Unterschied, er baut diese in Scaleausführung. Er möchte heute seinen Hubi einstellen, bevor er diesen fertig stellen kann. Da wir mittlerweile in unserem Verein eine stattliche Anzahl von Heli - Gleichgesinnten haben, erweckt das neue Modell reichlich Interesse. Leider spielt die Elektronik nicht mit. Der Kontronikregler verweigert den Dienst. Nicht so schlimm. Er hat ja noch einen 3D-Hubi dabei und mit diesem scheint er nicht das erste Mal unterwegs zu sein. Looping und Rolle sind an der Tagesordnung. Dietmar ist sehr umgänglich – kurz gesagt eine Bereicherung für den Verein.

Michael und Gerhard reiten auf der Nostalgiewelle. Sie haben sich 2 alte Helis mit Verbrenner beschafft. Der eine mit 15ccm, der andere mit 7,5ccm. Nun gilt es die 2 Veteranen flugfertig zu machen. Einige Abende in den Bauräumen und schon sind diese flugfertig. Mal gespannt wie diese nach so vielen Jahren noch fliegen. Ein Bericht folgt.

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16.07.2016 - und die Chinesen haben bei uns wieder Einzug gehalten. Mauri hat sich eine EPO EDF Avanti zugelegt. Diese ist bestückt mit einer Wren 44. Trankinhalt ist 1 Liter. Heute steht der Erstflug an. Gleich vorweg genommen er hat alles im Griff. Der Jet hat super Flugleistungen. Ist ja auch kein Wunder. Das Modell wurde ja vom Sebart Avanti abgekupfert. Nach dem Erstflug erfolgt eine tolle Landung mit leicht gesetzten Klappen, noch etwas schnell, aber da helfen sicherlich noch mehr Landeklappenausschlag. Nach der Landung gibt er einen Freudenschrei von sich. Ist ja verständlich.

Auch der zweite Start samt Flug sieht gut aus. Beim Starten muss allerdings kräftig gezogen werden, damit der Jet überhaupt vom Boden kommt. Doch bei der Landung kommt der Jet noch schneller. Begünstig durch den Rückenwind kommt der Flieger im nachfolgenden Acker zum stehen. Die Fahrwerke hat es herausgerissen und den Modell hat kleinere Blessouren. Da wäre nochmals Durchstarten eine Alternative gewesen. Die unteren 2 Bilder sind vom Vorbeiflug und vom Landeanflug. Da hat Mauri heute einiges zu reparieren.

Es ist Sonntag und Mauri war fleißig. Der Neustart kann erfolgen. Leider fliegt das Modell nun nicht mehr so schöne wie gestern. Der Jet will dauernd nach unten. Das liegt vielleicht an den ausgefahrenen ezfw. So braucht Mauri mehrer Landeanflüge, startet durch und versucht es erneut. Mit voll gesetzten Klappen sieht es dann recht gut aus und der Vogel setzt auch schön auf. Ein kleiner Hüpfer jedoch sorgt dann dafür, dass ein Hauptfahrwerk wieder herausbricht. Er hat die Reparaturen mit 5-Minuten Epox ausgeführt und das hält gar nicht am EPO-Schaum. Vielleicht sollte er die Oberflächen etwas anrauhen und es mit Uhu-plus Endfest 300 versuchen.

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09.07.2016 - heute herrschen bei uns auf dem Flugplatz die Helipiloten. Eni hat seinen neuen Heli dabei und ein Schüler - Lehrersytem. So kann Mario bei den ersten Schwebeflügen super unterstützen.  Mario führt wieder gekonnt 3D vor und versucht im Rückenflug das Gras zu mähen. Dafür, dass heute nach langer Zeit wieder mal schönes Wetter ist, geht es doch recht ruhig zu auf unserem Fluplatz. Nun ja, entweder ist es zu kalt, zu warm, zu windig oder es hat Schnaken. Daher ist heute nur der harte Kern am Platz. Der hat jedoch seinen Spaß.
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26. bis 29.5.2016 - Dieses Wochenende hatte es wieder Thermik ohne Ende. Da wurde die blaue Vereinspiper und der 6-Meter-Nimbus aus den Bauräumen geholt. Erst war ich ein bisschen misstrauisch, ob Dominik damit klar kommt. Doch das war unbegründet. Schon nach dem ersten Schlepp mit der Piper hat er in 150 Meter ausgeklinkt und gleich den Anschluss an die Thermik bekommen. Von da piepste das Vario nur noch in den höchsten Tönen. Zusammen mit Benni wurde geschaut, wer die größte Höhe erreichte. Da war Bennie klar im Vorteil. Er trainiert dies ja bald jedes Wochenende. Nach langer Flugzeit wurde der Sender getauscht und ich konnte den Segelflug mit dem Nimbus auch noch einige Zeit genießen, bevor Dominik den Segler wieder heil auf die Piste aufsetzte. Wir hatten über das lange Wochenende noch tolle Tage und nichts gab es zu reparieren. So muss es sein. 
21.+22.5.2016 - das war wieder ein super Wochenende. Ideale Voraussetzungen für den Schleppbetrieb. Die Piper wurde aus den Bauräumen geholt und Domink hatte die ASH-25 dabei. Meistens reichte ein Schleppflug. Danach war die ASH stundenlang in der Luft. Dies war auch kein Wunder. Die argen Temperaturschwankungen von über 10 Grad führten zu dieser Hammerthermik. Hatte Dominik einen Sonnenbrand vom hinaufschauen, erfolgte der Sendertausch. So ging es bis in die Abendstunden. In diesen Höhen muss man schon genau hinschauen, um das Modell genau zu erkennen. Dies Lösung hierfür wurde uns heute klar. Die Segler müssen größer werden.

Auch Mauri hatte heute einige erfolgreichen Motorflüge mit der Jodel. In der Luft muss man schon genau hinschauen. Wäre da nicht das Motorgeräusch, könnt man doch glatt meinen, da fliegt ein echter vorbei. Die letzte Landung erfolgt ein bisschen härter. Da hat sich der weiche Chinesenstahl der Hauptfahrwerke etwas verbogen. Nicht so schlimm. Die nächste Woche haben wir ja wieder 3 Tage Zeit dies zu richten. Und mit dem neuen Hauptfahrwerk kann dann Mauri das nächste Wochenende die ersten Schleppflüge durchführen. Ich werden dann auf jeden Fall auch einen Segler dabei haben.

5.5-8.5.2016 - Mann, hatten wir 4 tolle Tage auf unserem Modellflugplatz. Die ersten warmen Sonnenstrahlen und Thermik ohne Ende.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Kollegen heute den Erstflug wagen. Über den Winter hat Klaus den Trainer von Vogt gebaut. Am Motor hat er ausgiebig gedreht, bis dieser läuft. Doch weiß man um die Propellerstellung am ZG bekommt man auch das in den Griff, sogar als Linkshänder. Der Motor läuft und Klaus kann zum Erstflug starten. Dieser gelingt ohne Probleme und auch in der Luft verhält sich das Modell auch sehr gutmütig. Wir haben heute etwas Rückenwind bei der Landung und daher kommt das Modell sehr schnell herein. Leider steht der quer liegende Feldweg etwas höher und genau da setzt der Flieger auf. Das Fahrwerk liegt auf dem Weg, der Rest etwas weiter auf der Landebahn. Sonst ist nichts passiert und die Landungen kann Klaus ja noch üben.

Als nächster ist Joachim mit seiner Piper dran. Diese ist elektrisch mit 6S betrieben und rollt auch nur einige Meter, bis diese von alleine abhebt. Fliegen tut das Modell toll. Doch auch Joachim hat gewisse Schwierigkeiten mit der Landung. Nach kräftigen Anstechen mit Rückenwind zur Landebahn hin, schießt das Modell wieder in die Luft. Am angrenzenden Waldrand kommt das Modell dann zum erliegen. Der Schaden ist reparabel. Und immer wieder bewährt sich der Spruch: "Fliegen heißt Landen"!. Das muss man auf unserem Flugplatz einfach üben. Da nützen auch schlaue Ratschläge nichts.

Unser Berthold aus Österreich ist über den Vatertag einige Tage bei uns zu Besuch. Was hat er dabei. Dreimal dürft ihr raten. Zwei Rasant, eine Dany und eine ETH3. Der Dandy dürfte einigen älteren Kollegen noch bekannt sein. Damals war er noch grün und weis. Seine Frau, die Jutta hat auch wieder das Fliegen angefangen mit den Dandy. Berthold steht dann dahinter und gibt die entsprechenden Kommandos.

Schon vor 20 Jahren wurde der Name Rasant und Berthold meist in einem Atemzug genannt. So ist es auch heute noch. Wenn Berthold fliegt, brennt die Luft. Interessant hierbei ist, dass er immer noch bestens mit unserem Platz zurecht kommt und sogar gegen den Wind landet. Er stellt dafür den Motor ab und vollzieht dies als Segelflugzeug, ohne dabei die Straße oder die Leitungen zu überfliegen. Ja Berthold: gelernt ist gelernt!

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Auch Mauri hat heute den Mut gepackt. Er startet zum Erstflug mit seiner Robin. Nachdem der Motor nun lange Zeit Probegelaufen ist, klappt auch alles, wie am Schnürchen. Beim Landen wird einmal durchgestartet. Beim erneuten Anflug passt dann alles. Mauri jubelt und sein Selbstbewusstsein ist heute um einige gestiegen. Er hat das Modell ohne fremde Hilfe eingeflogen, keiner hat ihm dreingeredet und alles hat funktioniert. So ist gut Mauri. Du bist auf dem richtigen Weg.

Damit ihr auch seht, wie tolles Wetter wir in der Höhe war, hat uns Alex noch eine Aufnahme geschickt. Ja, diese Tage werden uns lange in Erinnerung bleiben. Wenn nicht, sind diese ja hier verewigt.

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03.04.2016 - Frühling, Sonne, Glücksgefühle. So geht es heute nicht nur mir. Zahlreich sind die Kollegen zum Modellflug erschienen. Viele haben heute das neu gebauten Modell dabei oder starten wieder die ersten Übungsflüge zu Saisonbeginn. Der über den Winter in der Jugendarbeit gebaute Cleany startet zum Erstflug. Das Modell rollt einige Meter, hebt ab und fliegt dann..., wie eben ein Cleany fliegt. Ohne zu trimmen, einfach gerade aus, kommt auf die kleinsten Ruderkommandos. Endlich wieder mal ein Flugzeug, mit dem man sauber eine Vierzeitenrolle oder Kunstfug fliegen kann. Erinnerungen an das Jahr 1985 kommen hoch. Schon damals war das Modell eine gelungene Konstruktion. Ebenso hat Michael seine Kwik Fly dabei. Mit 6S steht das Modell keinem Verbrenner mehr nach. Sind die Einziehfahrwerke eingefahren geht es nur noch ab. Auch stellt dabei kein Motor mehr ab. Die Konstuktion von damals war schon gut. Gepaart mit der Technik von heute ist dies ein geniales Gespann. Auch die Helipiloten sind heute zahlreich vertreten. Einige Neulinge lassen sich heute von Marco beim Erstflug etwas unter die Arme greifen. So verläuft der heutige Tag bruchfrei.
02.04.2016 - heute ist der Termin für die Lärmmessungen. Nachfolgend der Auszug aus unserer Flugplatzordnung.
Verbrennungsmotoren sind mit einem Schalldämpfer zu versehen. Der Schallpegel von 78 dB (A) in 25 Meter Entfernung bei Kolbenmotoren und 88 dB (A) / 25 Meter bei Turbinenmodellen darf nicht überschritten werden. Jeder, der mit einem neuen Modellflugzeug aus der Kategorie Verbrenner fliegen möchte, muss sein Modell generell gemäß Lärmvorschrift für Luftfahrzeuge  - LVL - vermessen und protokollieren lassen (siehe Erlaubnisbescheid des Regierungspräsidiums Freiburg).

Zum heutigen Termin haben sich 15 Kollegen angemeldet. Alle Modell wurden sorgfältig vermessen und haben alle die Lärmmessung erfüllt. Unter dieser Voraussetzung wird dann der Lärmpass erstellt, welcher Voraussetzung für den Modellflug mit dem Verbrenner oder der Turbine ist.

Dann bleibt mir nur noch "Holm und Rippenbruch" zu wünschen, damit die Modell auch recht lange heile bleiben.

19.03.2016 - es ist wieder der erste schöne Tag im neuen Jahr und die Kollegen sind aus dem Winterschlaf erwacht. Michael hat seine neue Zero am Start. Erst muss der neue 8ccm Viertakter einlaufen. Gegen Abend erfolgt dann der Erstflug. Könnt Ihr Euch vorstellen was so ein 8ccm Motor mit der kleinen, leichten Zero macht? Zuvor konnte ich das auch nicht. Der Flieger ist nur schnell und dabei so wendig. Jedes andere Modell hat da einen Strömungsabriss, wenn man es so um die Ecke prügelt. Und zahlreich sind viele andere Kollegen heute erschienen und die neuen Modelle zu fliegen, bzw. die Flieger aus der letzten Saison wieder zu starten. Es war dieses Jahr wieder das erste tolle Wochenende und wir hoffen auf viele weitere Flugtage.

Auch sind bei mir eben Grüße aus Österreich eingegangen. Unser Kollege Berthold hat uns einen Link seiner Bildersammlung geschickt. Er besucht uns am Vatertag und bringt einige Modell mit. Ich bin schon gespannt auf den Rasant. Da wird wieder die Luft brennen.