An oberster Stelle stehen die neuesten Beiträge.

Liebe Vereinsmitglieder,

für den Modellflugbetrieb gibt es wieder eine Neuregelung.

Hier findet Ihr die aktuelle Verordnung der Stadt Radolfzell.

Hier findet ihr dei aktuellen Inzedenzzahlen vom Kreis Konstanz.

Bitte informiert Euch auch künftig regelmäßig auf der Internetseite der Stadt Radolfzell über Änderungen der jeweils gültigen Fassung für die Corona-Verordnungen.

Wir bitten alle Vereinsmitglieder, sich im eigenen Interesse an die dort genannten Vorgaben und Regeln zu halten.

Der jeweilige Flugleiter soll die Vorgaben überwachen auf dem Modellflugplatz.

Wir hoffen, dass die Maßnahme die Ausbreitung des Virus wieder verlangsamem.

So wünscht Euch der Vorstand eine gute Zeit und bleibt gesund! 

10.07.2021 - Heute ist es endlich soweit. Die Tankstatin wird eingepackt und es geht auf das Fluggelände. Erst mal muss der Wankelmotor einlaufen. Von Hand den Motor anzuschmeißen klappt nicht. Daher kommt heute ausnahmsweise mal der Anlasser zum Einsatz. Mit aussreichend Sprit im Brennraum spring der Wankel an. Es braucht nun einige Zeit bis die Düsennadel die richtige Einstellung hat. So laufen erst mal 2 Tankfüllungen durch den Motor. Da der hoch drehende Kreiskolben sehr durstig ist, braucht der Motor nur einige Minuten, bis der Tank leer ist.Bei der dritten Tankfüllung erfolgen nun schon einige Rollversuche und diese enden immer kurz vor dem Abheben.

Dann ist es soweit. Der Tank ist voll und nach wenigen Metern hebt der Middle Stick ab. Der Flug ist dann eher Routine, da der Flieger recht gutmütig ist. Rollen erfolgen, wie an der Schnur gezogen. Bei den Aufwärtsfiguren muss zuvor Anlauf genommen werden. Da kann aber sicherlch mit der Steigung vom Prop noch etwas nachgebessert werden.

Ansonsten bin ich mir derm Ergebnis sehr zufrieden. Der Modellbau mit dem tollen Bausatz hat richtig Spaß bereitet. Kurz gesagt, der Middle Stick von Aumannn kann mit gutem Gewissen weiter empfohlen werden. Die jungen anwesenden Kollegen haben nun auch mal einen Wankel im Betrieb gesehen. Das Modell mit dem Wankelmotor ist in dieser Ausführung sichlich kein Altagsflieger. Aber zu besonderen Anlässen, kann der Middle Stick mit seinem 30 Jahren alten Wankel glänzen.

Euer Gerhard.

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03.07.2021 - Besuch beim Retroday in Pfäffikon (CH)

Nach dem Bau des Blue Angel 60 und dem Kaos stand für mich fest, dass ich dieses Jahr, sofern es die Pandemie erlaubt, am 11. Retroday in Pfäffikon teilnehmen wollte. Lange war unklar, wie sich die Pandemie in Süddeutschland und der Schweiz entwickeln wird und welche Lockerungen es nach sich zieht. Eine Mail an den Organisator Urs Leodolter gab dann Gewissheit, dass die Veranstaltung stattfinden soll. Das war für mich das Zeichen für meine Anmeldung. Egbert, ein Freund aus einem Nachbarverein, wollte auch unbedingt teilnehmen und sein angestrebtes Ziel, seinen Kaos zum Treffen fertig zu stellen, konnte genau einen Tag davor mit dem Erstflug erreicht werden. Somit konnte ich mit meinem Blue Angel 60 plus Kaos und Egbert mit seinem Kaos und einem alten Graupner Trend 35 beim Treffen teilnehmen.

Der Modellflugverein Pfäffikon ZH am Flugplatz Längi hatte alles perfekt vorbereitet, als wir gegen 9.30 Uhr am Flugplatz angekommen sind. Die ersten Gäste hatten schon ausgepackt und ihre Plätze eingenommen. Wir schauten erst mal durch die Modellreihen und sahen uns die kleine Ausstellung mit den Raritäten im Hüttenanbau an. Das Motto der Modelle des Retrodays liegt hauptsächlich in den 70-er Jahren und zudem noch bevorzugt Modelle der Ära "Classic Pattern (RC-1/F3A), also Kunstflugmodelle.

Nach dem Auspacken wurde zum Briefing gerufen. Urs Leodolter begrüßte alle Anwesenden zum 11. Retroday und meinte noch, dass jetzt das 11. Mal in Folge schönes Wetter sei und wenn jemand vor hat zu Heiraten oder andere Festivitäten durchzuführen, der sollte unbedingt den Termin des Retrodays dafür vorsehen. Die Lacher waren auf seiner Seite. Ein paar Hinweise zu Covid-19, zu den Flugsektoren, zur Mittagspause für Verbrenner von 12-13 Uhr und schon konnte es losgehen. Es war unbekümmertes Fliegen angesagt. Wer wollte, der durfte. Auffällig war, dass unwahrscheinlich viele Modelle mit E-Antrieb befeuert wurden. Die Zerknalltreiblinge waren auf jeden Fall in der Unterzahl. Egbert und ich waren schon fast eine Ausnahme. Da gab es noch die schöne alte Caravelle von Graupner im Urzustand oder der kleine Kadett mit Dieselaggregat. Auch gab es einige Modell zu sehen, die damals in der 70-ern bzw. 80-ern als A-Modell bei Meisterschaften eingesetzt worden sind und meist einen Enthusiasten als Käufer gefunden haben. Zu sehen war das am offiziellen FAI-Aufkleber der jeweiligen Meisterschaft. Ein Modell stach besonders hervor, eine wirkliche Rarität. Das war der Rubin von Roland Matt, der es als A-Modell auf Weltmeisterschaften eingesetzt hatte. Gebaut und lackiert vom Japaner H. Nishioka. Das ist Perfektion im Endstadium.

Emil Giezendanner, ehemaliger Schweizer WM-Teilnehmer,  hatte sich auch auf dem Platz eingefunden. Drei Nachbauten des  "Salamandre" aus der Schmiede der Gebrüder Giezendanner standen dann zum Fotoshooting auf dem Platz. Die Besonderheit an diesem Modell ist die Schwenkflügelmechanik, ein absolutes Novum für die 70-er Jahre, in der dieses Modell seinen Einsatz hatte. Nicht ganz einfach zu lösen ist beim Schwenken die Verschiebung des Schwerpunktes. Das hier geflogene Modell konnte nicht in der vordersten Flügelstellung (gerade Hinterkante) geflogen werden, da zu instabil.

Um 12 war dann die angesagte Mittagspause, in der wir die Zeit nutzten, um ein Gruppenfoto mitsamt den Modellen zu schießen. Über 50 Modelle waren angereist, ein neuer Rekord in der Geschichte des Retrodays. Von allen Seiten wurden Bilder gemacht. Danach ging es weiter mit dem Fliegen. Wir machten hier erst mal eine kleine Mittagspause mit einer Kleinigkeit vom Grill.

Selbst alte Hubschrauber mit Verbrenner kamen zum Einsatz. Danach bereiteten Egbert und ich uns vor, unsere Modelle in die Luft zu bringen. Alles lief reibungslos und wir konnten unseren Teil am Treffen beitragen.

Um 15 Uhr war die Verpflegung schon fast komplett verkauft, für einen Kaffee und 1 Stück Kuchen hat es dann doch noch gereicht.

Es entstanden tolle Begegnungen und Gespräche und man konnte sich austauschen. Auch die alte Modellfliegerzeit schien zeitweise sich in Erinnerung zu rufen. Es war ein toller Tag bei bestem Wetter und fast keinem Wind.

Nächstes Jahr kommen wir wieder, wenn es die Zeit erlaubt.

Also bis die Tage und mit Fliegergrüßen,

Toni

Danke Toni für den tollen Bericht. Nachfolgend noch einige Bilder vom Treffen als Diashow.

 
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20.04.2021 - heute war es soweit. Micha hat seine neu gebaute SIG-Piper eingeflogen. Den Saito 4-Takter hat er schon in der Garage einlaufen lassen. So sind die Vorbereitungen recht schnell erledigt. Nach einige Rollversuchen hebt die kleine Piper ab und steigt steil in die Luft. Das keline Modell hat gegen den Nord-Ostwind anzukämpfen und so wird heute ausnahmsweise gegene den Wind gelandet. Die Landung erfolgt wie aus dem Bilderbuch. Für heute ist gut mit der Piper. Einige Runden werden dann noich mit dem Heli absolviert.
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03.03.2021 - Toni hat in Rekordzeit einen Kaos gebaut. Das war in den Jugendjahren ein beliebtes Flugzeug. Heute erfolgt der Erstflug. Der Supertiger ist aus der gleichern Zeit. Der Motor mit blauem Zylinderkopf wurde neu gelagert und läuft auf Anhieb. Der Start kann erfolgen. Nach wenigen Metern Rollstrecke ist der Kaos in der Luft. Leider sind die Querrudersegmente etwas weich und die Ruder flattern bei Vollgas. Das ist aber kein Beinbruch und wird bis zum nächsten Flugtag erledigt.
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21.02.2021 - Jörg und Leon fliegen heute die Yak-54. Vater Jörg startet den Motor. Leon ist am Steuerknüppel. Und dass er das schon recht gut beherrscht, sieht man an nachfolgenden Schnappschüssen. Da kann so manch alter Hase neidisch werden.
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