Schröcken vom 31.7-6.8.2017.

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Dieses Jahr waren wir nur noch eine kleine Gruppe von 5 Teilnehmern bestehend aus Micha, Simon, Dominik, Achim und Bernd, die sich nach Schröcken aufgemacht haben.

Wir kamen alle am Sonntag bei bestem Wetter im Sennhaus an, waren aber leider zu spät dran, um noch fliegen zu gehen.

Am Montag hat uns dann prompt das Wetter einen Streich gespielt.

Wir sind vormittags nach Damüls zum FLiegen aufgebrochen und just als wir dort ankamen hat es leider angefangen zu regnen. Also wurde der Plan geändert und wieder Richtung Haushang am Hochtannbergpass umgedreht. Auf dem Rückweg war aber bereits klar, dass es auch dort regnen würde.

Deshalb haben wir erst mal im Sennhaus Station gemacht um auf bessere Zeiten (sprich besseres Wetter) zu warten. Das kam dann auch am Nachmittag. So sind wir denn nochmal losgezogen um gegenüber vom Haushang (am Kreuz für die Eingeweihten) unser Glück zu versuchen. Ausser ein bisschen Abgleiten mit Motor war aber nicht viel zu machen.

Am Dienstag war dann wie angekündigt das Wetter super, jedoch sehr windig wie wir am Hang in Damüls feststellen mussten.

Speziell das Landen war an diesem Tag eine Herausforderung was auch nicht ganz ohne Materialschaden beim einen oder anderen ablief.

An diesen Tag haben wir uns besonders über den Besuch von Benni und Emmanual Dähn gefreut, die uns direkt in Damüls am Hang besucht haben. Emanuel hat ein Filmchen gedreht. Das könnt Ihr auf unserem Youtube - Kanal bestaunen.

Benni hat uns seine Alpina perfekt vorgeflogen und sie auch wieder butterweich und gekonnt am Hang gelandet. Da zeigt sich der wahre Könner. Aber auch Benni meinte, dass es schon einige Überwindung gekostet hat um bei diesen Windverhältnissen überhaupt rauszuwerfen.

Am darauffolgenden Mittwoch war das Wetter ebenfalls sonnig, jedoch ohne den Wind vom Vortag. Wir sind wieder nach Damüls und mussten diesmal jedoch feststellen, dass die Bedingungen an unserer bevorzugsten Startstelle nahe der Mittagspitze leider nicht besonders berauschend waren. Es hat einfach an Thermik gefehlt und Wind war fast gar keiner.

Jedoch gab es auch an diesem Tag ein besonderes Highlight. Achim hat uns seinen Salto, dessen Bau schon letztes Jahr in Schröcken begonnen wurde, vorgeflogen. Auf dieses Ereignis hatte er lange hingearbeitet und viel Zeit investiert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Das Modell liegt schön satt in der Luft und konnte sich sogar trotz der mäßigen Aufwindverhältnisse eine ganze Weile ohne Motoreinsatz in der Luft halten. Achim hat das Modell dann beim Erstflug auch wieder gut am Hang gelandet. Beim zweiten Versuch gab es dann leider ein kleines Problem mit dem Motor, was zu einer Aussenlandung geführt hat. Der Salto wurde dabei zum Glück nur leicht beschädigt und ist sicher reparierbar.

Ich hoffe Achim bringt ihn nach der Reparatur mal an unseren Flugplatz mit.

Da der Wetterbericht für die kommenden Tage eher schlechtes Wetter vorhergesagt hatte haben wir dann bereits am Mittwochabend beschlossen, dass wir am Donnerstag wieder heimfahren.

Gesagt getan, nach dem Frühstück und einer schnellen Aufräum-, Pack und Putzrunde ging es dann auch bereits recht früh wieder Richtung Heimat.

Euer Bernd

IG Nurflügel Adelboden vom 4.-6.8.2017.

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Am ersten Tag in Adelboden empfing uns das Wetter zunächst wechselhaft. Trotzdem bin ich mit der Gondel auf den Tschenten gefahren um die Schweizer Fliegerkameraden oben zu treffen. Oben angekommen waren am üblichen Startplatz erst mal keine Piloten anzutreffen, dafür zog der Nebel heran.

In der Bergstation habe ich dann ein paar davon angetroffen, die mir berichtet haben, dass sie diesmal an einer anderen Stelle des Bergs sind. Also flugs dahin aufgemacht und siehe da, es waren schon ein paar Flieger in der Luft.

Nach ein bisschen Improvisation an meinem Modell (ein Loch der Flächenbefestigung hatte nach dem Wiedereinkleben der Schraube am Rumpf nicht mehr ganz gepasst, jaja so ein halber Millimeter daneben kann schon echt nerven) hatte ich dann auch meinen Flieger in der Luft. Die Bedingungen waren nicht gerade perfekt aber OK für einen ersten Eindruck an diesem Teil des Hanges.

Dafür ging es dann am zweiten Tag richtig gut ab. Die deutschen Kollegen erhielten Verstärkung von Thomas Stark, der erst am Samstagmorgen angereist kam.

Wir konnten ausgedehnt auch ganz ohne Motor fliegen.

Leider hatte ich mich bei einer Wende mit einem meiner Flieger etwas verschätzt und bin in den Wall am Ende des Hanges gedonnert. So heißt es jetzt halt wieder reparieren aber auch das gehört zum Modellfliegerleben.

Zum Glück hatte ich an diesem Tag nicht nur ein Modell dabei.

Am darauffolgenden Sonntag hat der Wetterbericht leider nicht geirrt, sprich es gab gleich zu Beginn in der Frühe Nebel und Regen. Da keine Aussicht auf Besserung bestand und wir uns an den beiden vorangegangenen Tagen ausführlich in der Gruppe  unterhalten und gut amüsiert hatten, bestand kein Bedarf mehr noch eine gemeinsame Indoor Aktivität durchzuführen sondern alle haben es vorgezogen frühzeitig nach Hause aufzubrechen. So war denn auch die Heimfahrt ohne Stau gut zu meistern.

Alles in allem konnte Adelboden dieses Jahr überraschender Weise nicht mit dem vorangegangenen Treffen auf der Axalp mithalten. Da waren die Bedingungen aber auch sensationell gut gewesen. Normalerweise ist es eher umgekehrt.

Wie dem auch sei, ich freue mich schon auf das nächste Treffen mit der IG Nurflügel.

Euer Bernd

 

 

Am Wochenende fand wieder die Segelflugmesse auf dem Flugplatz Schwabmünchen statt und es hat sich wieder gelohnt den weiten Weg zu fahren. Achim, Joachim, Emanuel und ich haben den Tag genossen inmitten lauter glänzender Segelflugzeuge und spannenden Flugvorführungen.

Es dreht sich alles um Segler, von klein bis gross, wobei gross sicher in der Überzahl ist. So sieht man eine Eta mit 15m Spannweite, oder eine Elfe, bekannt aus dem TV „die Modellbauer“ bei DMAX im Masstab 1:1 am Boden und in der Luft. Alles wird schön kommentiert mit Informationen zu den Herstellern und Technischen Details. Sozusagen eine richtige Fachmesse.

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Links eine Eta im Maßstab 1:2 mit 15 Meter Spannweite - und rechts zwei glückliche Piloten.

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Links eine JS 1 im Maßstab 1:3 mit 7 Meter Spannweite - rechts ein schöner Stand von Ceflix mit dem Twin Shark.
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Links - die Palette von FW Models. So ein Rack würde sich auch im heimischen Keller gut machen - rechts die Wien komplett in perfekter Holzarbeit gebaut.
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Links - toller Cockpitausbau im Arcus Race und rechts Paolo Severin mit tollen, in Edelstahlrohr gebauten Flugzeugen, richtig Scale!
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Links - Riesige Flightline und rechts ein Paar Schlepper waren natürlich auch da.

Nebenbei gab es natürlich interessante Gespräche und das ein oder andere Zubehörteil, welches den Weg in den Bastelkeller gefunden hat. Wir werden auf jeden Fall wieder hingehen im Juli 2018 und freuen uns, wenn man dort vielleicht mehr Kollegen von uns trifft. Es lohnt sich für alle, die begeisterte Segelflieger sind.

Es grüßt Benjamin.

Hallo Benjamin,

Danke für den tollen Bericht und die Bilder. Es freut mich immer wieder, dass Du bei solchen Besuchen an unseren Verein, bzw. an unsere HP denkst. Wir haben ja viele Mitglieder, welche solche Veranstaltungen oder Treffen besuchen. Aber leider, ohne dabei an unsere Kollegen zu denken. Diese informieren sich gerne über unsere HP und nehmen sich dann vielleicht einen Besuch für das nächste Mal vor. Ein Handy hat ja Heute jeder dabei und das Schreiben hat man ja schon in der Schule gelernt.

Euer Webmaster.

Flugbuch der Modellbaugruppe Radolfzell. 

16.07.2017 - und wieder mal halte ich die Stellung auf unserem tollen Modellflugplatz. Wären da nicht immer mal wieder interessierte Besucher, wäre ich ganz alleine. So viel Platz für mich, und eine frisch gemähte Piste. Da muss ich doch heute den Saturn einfliegen. Glücklicherweise ist gerade noch Joachim da und schießt einige Bilder vom Erstflug. Dieser ist, was muss ich sagen, einfach nur genial. Die Kollegen von früher haben eben noch Modelle konstruieren können. Besonders stolz bin ich auf den "geraden Sebstbau. Dies Vorweg - keinerlei Trimmung ist notwenig. Erst wollte ich ja nur den Saturn mal rollen lassen. Da dieser aber so schön gerade rollte, konnte ich nicht wiederstehen. Das Modell war in der Luft, die neuen elektrischen ezfw werden eingefahren. Im Handaumdrehen kehrte das Können aus vergangenen Tagen wieder zurück. Und das macht vielleicht einen heiden Spaß! Alle Figuren lassen sich mit Halbgas fliegen. Und will man senkerecht den Himmel erstürmen wird der Gashebel nach vorne geschoben. Vierzeitenrolle - langsame Rolle - Aufschwung - Abschwung -tiefer Rückenflug - Rollenkreis - liegende 8. Dann versuchen wir mal, ob wir das Modell zum Abreißen bringen. Zahm senkt der Saturn die Nase. Doch Flachtrudeln tut der Flieger und rastet nach 3 Umdrehungen ein. Das Fahrwerk wird ausgefahren und die Landung erfolgt butterweich. Bei Nachladen gehen nach diesem ausgiebeigen Flug gerade mal 1200 mA in den Lipo. Kein Wunder. Der Motor zieht gerade mal 42 Amper, bei Vollgas. Und dieses benötigen wir ja nur selten. Am heutigen Tag erfolgen noch zahlreiche Starts und Landungen. Es war schön und ich freue mich schon auf die Kwik Fly von Micha. Dann können wir geeinsam von vergangenen Zeiten träumen.
 
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15.07.2017 - Thomas und Joachim können wieder was erzählen. Sie waren die letzte Woch am Monte Lema. Joachim schwärmt vom Panorama und den genialen Flugbedingungen. Unter den einheimischen scheint es geniale Piloten zu geben. Die zeigen uns Flachlandpiloten wo es am Hang lang geht. Das letze Jahr hat ja Thomas noch etwas dazu geschrieben. Aber ich denke, das reicht er noch nach. Es ist doch immer wieder schön, wenn die Kollegen was zu unserer HP beitragen. Findet Ihr nicht auch?
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15.07.2017 - Heute hat Mauri seinen Erstflug mit seine neuen Cult. Ist schon toll, was man für Geld alles bekommt. Die Flügel sind mit Folie bespannt. Davor wurde diese auf dem Tintestrahldrucker farbig bedruckt. Das Ergebnis ist natürlich genial und kannn nicht selbst übertroffen werden. Benni kommt noch rechtzeitig hinzu und hilft ihm bei den Einstell- und Programmnierarbeiten. Dann steht einem Erstflug nichts im Wege. Und was will bei solch einem Flieger schon schief gehen. Der Erstflurg klappt wie am Schnürchen, bei der Landung könnte aber die Piste noch ein bisschen länger sein. Beim nächsten Start ist das Butterlfy programmiert. Und siehe da, jetzt reicht auch auf einmal die Piste aus für die Landung.
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28.05.2017 - es ist drückend warm und während der Mittagshitze halten wir uns im kühlen auf. Gegen 16 Uhr geht es dann mit der neuen Fox auf den Platz. Heute wollen wir sehen, ob die Leistung von Elektromotor für den Bodenstart ausreicht. 7 Kilo Gewicht sollten mit 6S von Boden weg. Der Rasen ist kurz geschnitten und die ersten Rollversuche erfolgen. Das Modell rollt zwar schon recht zügig. Für das Abheben ist es aber noch leider zu wenig. Der Dymond GTX 5062 hat zwar mit 6S 1600 Watt. Dies aber mit einer Luftschraube von 20 x 8. Dabei fließen dann 58 Ampere. Die Luftschraube hat aber nur 15 x 8, wegen der Bodenfreiheit. Aber da können wir noch was tun. Ich schaue mich die nächsten Tage nach Klappluftschrauben mit größerer Steigung um. Auch habe ich schon gesehen, dass Aeronaut 3-Blatt und sogar 4-Blattaufnahmen hat. Beim nächsten Mal wird es sicherlich klappen!
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25.05.2017 - Was tut man am Vatertag? Man könnte mal wieder auf den Modellflugplatz. Mit etwas Grillgut und einem Kartoffelsalat bewaffnet, treffen wir uns schon zur Mittagspause auf dem Platz. Nachdem wir uns gestärkt haben wird die Schleppmaschine und der Vereinssegler aus dem Bauräumen geholt. Dominik hat den Berfalken mit dabei. Dieser ist nun lange im Regal gelegen und soll heute in die Luft. Nachdem der Schwerpunkt eingestellt ist, wird der Segler an die Schleppleine gehängt und die Piper bringt den Oldtimer auf Höhe. Nach dem Ausklinken zeigt der Thermikschnüffler seine Stärken. Es geht nur noch nach oben bis zur Sichtgrenze. Glücklicherweise wirken die Bremsklappen sehr gut und haben die Nebenwirkung, dass sich der Bergfalke in einem großen Kreis langsam Richtung Grund bewegt. Der Sender wird dann beiseite gelegt. 3 Schleppflüge reichen heute aus, um den ganzen Mittag auf Höhe zu bleiben.

Joachim traut sich seinen ersten Schleppflug. Dazu haben wir unseren Vereinssegler gerichtet. Die ASW-20 hat sicherlich schon 20 Jahre auf dem Buckel und lag lange Zeit im Regal. Dominik führt den ersten Schlepp aus und stellt den Segler ein. Danach ist Joachim dran. Mit dem Schüler-Lehrer-Sender geht es dann in die Höhe. Und Joachim stellt gleich fest, dass dies kein Hexenwerk ist. Eineinhalb Runden am Schleppseil und schon kann ausgeklinkt werden. Dann gilt für Joachim nur noch "Blick nach oben". Nebenbei hört man nur noch Äußerungen, wie: Mann, hat der Segler Leistung - es geht ja nur noch nach oben - oder, ich muss den Flieger kaufen. Dabei hat er das Modell noch kräftig auf Tiefe getrimmt. Nachdem er etwas Höhe getrimmt hat wird es noch besser. Doch wie es so ist. Irgendwann tut der Nacken weh und man denkt an die Landung. Auch diese ist perfekt. Joachim ist happy. Alles ist perfekt. Beim zweiten Start reißt dann die Schleppleine und hängt am Segler. Joachim landet dann eben mit der Leine. Einige Starts erfolgen noch an diesem Mittag und Joachim hat wieder einen weiteren Schritt hinter sich. Bald kann er seine Lunak zum Estflug führen. Dies natürlch auch gleich im Schlepp. Es geht nicht mehr lange, dann ist die neue Schleppmaschine mit dem stärkenen Motor fertig.

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17.05.2017 - da ist man einmal nicht am Flugpatz und schon muss ich von Kollegen erfahren, dass Marco heute seine neue PC6 eingflogen hat. Erst am Wochenende haben wir noch über den Schwerpunkt an diesem Modell geredet und ich hatte ihm Mut zugesprochen. Leider hatte ich schon einen Termin mit Bernd in den Bauräumen ausgemacht. Schade, da konnte ich beim Erstlfug leider nicht dabei sein. Danke Mauri für die Bilder und das Filmchen. Sieht ja recht locker aus der erste Start. Marco, Gratulation zu dem tollen Flieger! Wir wünschen Dir viele tolle Flüge.

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08.04.2017 - immer mehr Kollegen legen sich in unserem Verein einen Heli zu. Einige davon beherschen den 3D-Kunstflug schon recht gut und es ist immer spannend den Piloten zuzuschauen. Beide kommen sich dabei nicht ins Gehege. Es wird miteinander gesprochen und das klappt recht gut. Dabei ist es erstaunlich ruhig auf dem Platz.

Dieses Wochenende hat sich unser Thomas angekündigt. Er möchte wieder mehr am Flugplatz sein. Heute hat er seinen neuen Erwin dabei. Nachdem dieser eingestellt und ausgewogen ist, erfolgt der erste Gleitflug. Dann wird der Segler an die Piper gehängt und ab geht es in die Luft. Man sieht, dass Thomas das schon mal gemacht hat. Nach dem Ausklinken geht es mit der Schleppmaschine wieder zur Landung und es wird gleich die ASH von Dominik angehängt. Dieser bekommt gleich Anschluss an die Thermik und dabei piepst das Vario in den höchsten Tönen. Das geht über eine Stunde so. Dann reicht er den Sender weiter, da die Nackenmuskeln schmerzen.

Thomas startet zum nächsten Schleppflug. Dieser klappt noch besser als der erste. Beim Landeanflug jedoch schlägt der neue Segler ein. Das Modell folgte nicht mehr den Steuerkommandos. Thomas ist ratlos. Die Beschädigungen am Rumpf können nicht mehr repariert werden. Da muss wohl ein neuer Rumpf her. Der Grund für den Ausfall werden wir wohl nicht erfahren. War es eine Störung der 35Mhz-Anlage, war die Antenne am Kohlerumpf verlegt oder war es ein technischer Defekt? Doch Thomas gibt deswegen nicht auf. Er ist am nächsten Tag schon wieder bei uns. Dies mit einem anderen Modell.

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26.03.2017 - am Samstag war es noch recht windig. Doch am heutigen Sonntag ist ideales Flugwetter. Ein leichter Wind gegen den Hang und Sonnenschein pur. Heute kommt der Epsilon wieder zum Einsatz. Dieses mal mit einem geraden Innenflügel. Staufenbiel hat promt reagiert und das Ersatzteil geschickt. Der verdrehte Flügel senden wir wieder zurück. Ein Dankeschön an dieser Stelle an unseren Hauslieferanten, dass der Austausch so einfach erfolgte.

Nun fliegt der Segler gerade aus und Dominik schraubt sich in der Thermik auch gleich in den Himmel. Man kann klar sagen, dass dies eine Stärke vom neuen Epsilon ist. Zwischendurch lässt er es auch mal krachen. Rollen und Loopings sind kein Problem. Auch im Speedflug bleiben die Tragflügel ruhig in der Luft. Das Butterfly wirkt super. Nur noch kleinere Korrekturen an der Zumischung von Höhenruder müssen vorgenommen werden. Auch hat sich die Kabinenhaube, wie von Zauberhand verformt und liegt nun am Rumpf an. Hat da die Sonne Einfluss genommen?

Beim 2. Flug geht dann plötzlich das linke Querruder und die Innenklappe nicht mehr. Gekonnt bringt Domink das Modell zu Landung. Der Flügel hat sich gelöst und die Steckverbindung der Rudermaschinen am Rumpf getrennt. Bei der Überprüfung stellen wir fest, dass das Easy Lock nur sehr leicht klemmt und sich beim Kunstflug in der Luft gelöst hat. Das hätte auch ins Auge gehen können. Hier empfiehlt sich doch, den Flügel zusätzlich mit Klebeband zu sichern, wie auch schon der Außenflügel.

Die Landungen müssen noch geübt werden. Vielleicht noch etwas Einstatz der Wölbklappen? Die Geschwindigkeit ist doch noch recht hoch. Da die Flugsaison erst beginnt ist dazu ja noch ausreichend Gelegenheit. Das was wir bislang vom neuen Epsilon gesehen haben, hat uns, bis auf einige Kleinigkeiten überzeugt. Man kann den Segler und somit Staufenbiel mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen.

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04.03.2017 - Dieses Wochenende fliegt Dominik seinen neuen Epsilon ein. Das Modell war ja nicht gerade ein Schnäppchen. Doch gemäß dem Spruch "wir sind viel zu arm um was billiges zu kaufen", hat er den Schritt gewagt. Man hat ja so viel Gutes in den Tesberichten gesehen und gelesen. Doch schon beim Zusammenbau gab es so manche Hürde zu nehem. Die Seitenruderanlenkung funktionierte so nicht, wie diese geliefert wurden. Die Ruder an der linken Tragfläche sind verzogen und die Kabinenhaube liegt nicht an. Dies ist so schlimm, dass der Propeller darunter einhakt. Das sollte für diesen Preis nicht sein und da schafft sich Staufenbeil keinen guten Ruf.

Da Dominik die Nachbesserung von Staufenbeil nicht abwarten kann, erfolgt dieses Wochenende der Erstflug. Ist ja auch verständlich. Es sind die ersten Sonntentage. Die Haube wird erst mal mit Klebeband zugepflastert. Der Erstflug erfolgt ohne Probleme. Nur in der Luft ist der Flieger nicht zum Geradeausflug zu bekommen. Kein Wunder. Die verzogenen Ruder am linken Flügel und das dagegen getrimmt Ruder sorgen für ein Abbremsen vom linken Flügel. Die erste Landung erfolgt daher auch ein bisschen hart, da auf Seitenruder der Flieger recht schlecht kommt. Das Resultat -  beide Kohlerörchen vom Pendelruder sind gebrochen. Zum Glück ist das nicht in der Luft geschehen. Nicht auszudenken. Am Samstagabend wird die Steckung am Höhenleitwerk durch Messingrohre getauscht und versucht den Dreher in der linken Klappe mit Heiluft heraus zu bekommen. Leider ohne Erfolg. Da scheint doch einiges an Glas in den Ruder zu sein.

Am Sonntag erfolgt der erneute Aufstieg. Dieses Mal mit längeren Gleitflügen im Aufwind. Der Sender wechselt und ich kann mich selbst von den Flugeigenschaften überzeugen. Der Epsilon schiebt einfach, so meine Erkenntnis und das lässt sich auch nicht durch trimmen ausgleichen. Beim Landeanflug braucht es alles, um den Flieger geradeaus zu steuern. Glücklicherweise setzt der Flieger halbwegs sanft aus.

Bin mal gespannt, wie Staufenbeil auf die Reklamation reagiert. Sobald dies geregelt ist, berichte ich darüber. Bis bald.

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26.02.2017 - der erste schöne Flugtag. Und schon will es unser Mauri wissen. Über den Winter hat er sich einen tollen Viperjet  zugelegt und sehr viel Zeit in den Innenausbau investiert. Ja, darin ist er Spezialist. Das Modell kann sich sehen lassen - innen wie auch außen. Ein bisschen ärgert noch die Flügelbefestigung. Doch mit gemeinsamer Hilfe der Kollegen ist auch das in den Griff zu bekommen. Noch einige Rollversuche. Dann ist es soweit. Mit Vollgas bis an das Ende der Piste, dann kommt unsere Rampe, welche für das Abheben sorgt, dann ist der Jet auch schon in der Luft. Keine Trimmung ist notwendig. Der Schwerpunkt stimmt. Aber der Jet ist recht flott unterwegs. Da wird unser Luftraum doch recht eng. Das Fahrwerk wird schon gar nicht eingefahren, da es doch ein bischen bremst. Nach vielen Überflügen erfolgen die ersten Landeanflüge. Doch der Flieger ist leider immer zu schnell und es muss durchgestartet werden. Doch Mauri, als erfahrener Pilot meistert auch diese Situation. Die Klappen werden voll gesetzt, das Gas rausgenommen und schon passt der Landeanflug, wenn dieser auch recht kurz und abenteuerlich war. Der Vogel setzt auf und die Radbremsen besorgen den Rest. Mauri hat weiche Knie, ist aber überglücklich. Die Kollegen spenden Beifall und ein Foto nach dem erfolgreichem Start werden geschossen -  hier zu sehen in unserem Flugbuch. Also Kollegen, wenn ihr einen Rat vom Profi benötigt, einfach Mauri ansprechen. Wieder einmal hat sich bewahrheitet, dass man den Piloten, beim Fliegen in Ruhe lassen soll. Daneben stehen und reinschwätzen schadet nur!
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25.02.2017 - alle Jahre wieder werden bei uns die Bäume geschnitten und der Modellflugplatz aufgeräumt. Unser Peter hat wieder ganze Vorarbeit geleistet. An einigen Tagen hat er schon mal die Bäume geschnitten. Wir dürfen dann nur noch aufräumen.Wie jedes Jahr sind es wieder die aktiven Modellpiloten, welche Hand anlegen. Einige haben sich wieder entschuldigt, andere haben es einfach vergessen. Dieses Jahr sind es jedoch recht viele an der Zahl und so ist die Arbeit schnell erledigt. Kein Wunder! Es sind in der letzten Flugsaison einige neue Gesichter dazu gekommen. Es bleibt gegen Ende sogar noch Zeit für etwas Flugbetrieb. Was neben den geschnittenen Bäumen nur noch übrig bleibt ist ein Haufen Geäst. Dieser wird dann mal abgebrannt, wenn dieser trocken ist.
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Ja, eines dürfte klar sein. Wer bei uns regelmäßig auf die HP schaut, ist immer über die aktuellen Termine informiert. Gemäß dem Motto „dabei sein ist alles“, besuchten einige Kollegen der MBG-Radolfzell das 4. Airlinertreffen in Oppingen – Au. Das mussten wir uns geben!

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Und wenn dann noch ein Foto dabei ist kann man die Daheimgeblieben Kollegen sogar etwas daran teilhaben lassen. Wenn auch nur in Wort und Bild. Aber vielleicht rappeln sich Einige dadurch beim nächsten Mal auf und gehen zu solch einem Termin selbst hin. Dann ist schon was gewonnen.

Selbst dabei sein ist natürlich etwas anderes. Ein riesiger Flugplatz, sonst für die Manntragende Fraktion, ist gerade Recht für die großen Airliner. Gerade als wir vom Parkplatz zum Flugplatz gehen, startet Adi Pitz mit seiner Boeing 747-400. Der Vogel hat an die 5 Meter Spannweite und 4 Turbinen schieben den mächtigen Flieger in den Himmel. Rechts und links begleitet von 2 Concorde, jede befeuert mit 2 Turbinen. Großräumig ziehen die Jets Ihre Bahnen und beim tiefen Vorbeiflug muss man schon genau hinschauen, um den Unterschied zu erkennen.

Adi Pitz, der Macher der Airliner hat dazu eine tolle Seite. Mit dem Besuch dieser Seite könnt Ihr Euch einen kleinen Eindruck verschaffen von dieser Art des Modellfluges. Dann werdet Ihr selbst feststellen - solch einen Airliner zu Bauen und zu Fliegen hat auch was!

 
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Fliegen am Spitzbühl auf der Seiser Alm in Süd Tirol.

Am letzten August Wochenende konnte ich zwei herrliche Tage in atemberaubender Kulisse auf der Seiser Alm verbringen. Vom Hotel fährt man in 5 Minuten zur Liftstation um dann mit dem Sessellift zur Spitzbühlhütte (1980m) zu gelangen. Der ist aber so langsam, dass wir daraufhin immer gelaufen sind. Oben angekommen ist man direkt neben der Sonnenterrasse am Startplatz, den auch Gleitschirmflieger und Touristen nutzen, aber Aufgrund der Grösse kommt man sich nicht in die Quere. Der Samstag war sozusagen der Eingewöhnungstag mit leider etwas schwacher Thermik aber dennoch einem schönen Flug. Die Temperaturdifferenz war laut Insidern zu gering, sodass sich nur schwache Thermik aufbauen konnte, also nicht ganz so wie ich es erwartet hätte in den Alpen.

Der Sonntag dann war wesentlich besser thermisch, so dass ich fast 2h am Stück fliegen konnte, wobei über 100km zustande gekommen sind. Es ging zwar nicht sehr hoch, aber man merkt schon den Unterschied der knackigen Thermik im Vergleich zum Flachland. Direkt hinter der Kante geht es ca. 800m fast senkrecht ins Tal und es trägt eigentlich überall.

Die Lokalmatadoren vom Team Spitz Bulls waren auch da und die haben die Luft brennen lassen mit ihren high Tech Seglern Diana 2, Swift und Discus. Alle so um die 5m Spannweite und alle mit Klappimpeller und 12S Antrieben.

Die hatten zwar auch nicht mehr Thermik, dafür aber Akkusteigen, welches sie immer in beindruckenden Überflügen jenseits der 300km/h verballert haben.

Nebenbei ist es dort oben unglaublich gemütlich. Wir sind unter dem Sonnenschirm gelegen, haben gelesen, oder einfach die Landschaft genossen. Die Spitzbühlhütte macht den Tag dann noch perfekt mit ihrem unglaublich guten Essen sodass wir uns nach dem 2h Flug mit einem unverschämt guten Apfelschmarrn gestärkt auf den Heimweg machten.

Die Anreise ist schon lange, ca. 4,5h, aber auch meiner Freundin hat es so gut gefallen, dass Sie gleich gefragt hat wann wir wieder hier herkommen: Ich hab nur gegrinst ;)

Danke Benni für den tollen Bericht und die schönen Bilder. Da bekommt man doch gleich Appetit.

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