Schröcken vom 31.7-6.8.2017.

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Dieses Jahr waren wir nur noch eine kleine Gruppe von 5 Teilnehmern bestehend aus Micha, Simon, Dominik, Achim und Bernd, die sich nach Schröcken aufgemacht haben.

Wir kamen alle am Sonntag bei bestem Wetter im Sennhaus an, waren aber leider zu spät dran, um noch fliegen zu gehen.

Am Montag hat uns dann prompt das Wetter einen Streich gespielt.

Wir sind vormittags nach Damüls zum FLiegen aufgebrochen und just als wir dort ankamen hat es leider angefangen zu regnen. Also wurde der Plan geändert und wieder Richtung Haushang am Hochtannbergpass umgedreht. Auf dem Rückweg war aber bereits klar, dass es auch dort regnen würde.

Deshalb haben wir erst mal im Sennhaus Station gemacht um auf bessere Zeiten (sprich besseres Wetter) zu warten. Das kam dann auch am Nachmittag. So sind wir denn nochmal losgezogen um gegenüber vom Haushang (am Kreuz für die Eingeweihten) unser Glück zu versuchen. Ausser ein bisschen Abgleiten mit Motor war aber nicht viel zu machen.

Am Dienstag war dann wie angekündigt das Wetter super, jedoch sehr windig wie wir am Hang in Damüls feststellen mussten.

Speziell das Landen war an diesem Tag eine Herausforderung was auch nicht ganz ohne Materialschaden beim einen oder anderen ablief.

An diesen Tag haben wir uns besonders über den Besuch von Benni und Emmanual Dähn gefreut, die uns direkt in Damüls am Hang besucht haben. Emanuel hat ein Filmchen gedreht. Das könnt Ihr auf unserem Youtube - Kanal bestaunen.

Benni hat uns seine Alpina perfekt vorgeflogen und sie auch wieder butterweich und gekonnt am Hang gelandet. Da zeigt sich der wahre Könner. Aber auch Benni meinte, dass es schon einige Überwindung gekostet hat um bei diesen Windverhältnissen überhaupt rauszuwerfen.

Am darauffolgenden Mittwoch war das Wetter ebenfalls sonnig, jedoch ohne den Wind vom Vortag. Wir sind wieder nach Damüls und mussten diesmal jedoch feststellen, dass die Bedingungen an unserer bevorzugsten Startstelle nahe der Mittagspitze leider nicht besonders berauschend waren. Es hat einfach an Thermik gefehlt und Wind war fast gar keiner.

Jedoch gab es auch an diesem Tag ein besonderes Highlight. Achim hat uns seinen Salto, dessen Bau schon letztes Jahr in Schröcken begonnen wurde, vorgeflogen. Auf dieses Ereignis hatte er lange hingearbeitet und viel Zeit investiert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Das Modell liegt schön satt in der Luft und konnte sich sogar trotz der mäßigen Aufwindverhältnisse eine ganze Weile ohne Motoreinsatz in der Luft halten. Achim hat das Modell dann beim Erstflug auch wieder gut am Hang gelandet. Beim zweiten Versuch gab es dann leider ein kleines Problem mit dem Motor, was zu einer Aussenlandung geführt hat. Der Salto wurde dabei zum Glück nur leicht beschädigt und ist sicher reparierbar.

Ich hoffe Achim bringt ihn nach der Reparatur mal an unseren Flugplatz mit.

Da der Wetterbericht für die kommenden Tage eher schlechtes Wetter vorhergesagt hatte haben wir dann bereits am Mittwochabend beschlossen, dass wir am Donnerstag wieder heimfahren.

Gesagt getan, nach dem Frühstück und einer schnellen Aufräum-, Pack und Putzrunde ging es dann auch bereits recht früh wieder Richtung Heimat.

Euer Bernd

IG Nurflügel Adelboden vom 4.-6.8.2017.

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Am ersten Tag in Adelboden empfing uns das Wetter zunächst wechselhaft. Trotzdem bin ich mit der Gondel auf den Tschenten gefahren um die Schweizer Fliegerkameraden oben zu treffen. Oben angekommen waren am üblichen Startplatz erst mal keine Piloten anzutreffen, dafür zog der Nebel heran.

In der Bergstation habe ich dann ein paar davon angetroffen, die mir berichtet haben, dass sie diesmal an einer anderen Stelle des Bergs sind. Also flugs dahin aufgemacht und siehe da, es waren schon ein paar Flieger in der Luft.

Nach ein bisschen Improvisation an meinem Modell (ein Loch der Flächenbefestigung hatte nach dem Wiedereinkleben der Schraube am Rumpf nicht mehr ganz gepasst, jaja so ein halber Millimeter daneben kann schon echt nerven) hatte ich dann auch meinen Flieger in der Luft. Die Bedingungen waren nicht gerade perfekt aber OK für einen ersten Eindruck an diesem Teil des Hanges.

Dafür ging es dann am zweiten Tag richtig gut ab. Die deutschen Kollegen erhielten Verstärkung von Thomas Stark, der erst am Samstagmorgen angereist kam.

Wir konnten ausgedehnt auch ganz ohne Motor fliegen.

Leider hatte ich mich bei einer Wende mit einem meiner Flieger etwas verschätzt und bin in den Wall am Ende des Hanges gedonnert. So heißt es jetzt halt wieder reparieren aber auch das gehört zum Modellfliegerleben.

Zum Glück hatte ich an diesem Tag nicht nur ein Modell dabei.

Am darauffolgenden Sonntag hat der Wetterbericht leider nicht geirrt, sprich es gab gleich zu Beginn in der Frühe Nebel und Regen. Da keine Aussicht auf Besserung bestand und wir uns an den beiden vorangegangenen Tagen ausführlich in der Gruppe  unterhalten und gut amüsiert hatten, bestand kein Bedarf mehr noch eine gemeinsame Indoor Aktivität durchzuführen sondern alle haben es vorgezogen frühzeitig nach Hause aufzubrechen. So war denn auch die Heimfahrt ohne Stau gut zu meistern.

Alles in allem konnte Adelboden dieses Jahr überraschender Weise nicht mit dem vorangegangenen Treffen auf der Axalp mithalten. Da waren die Bedingungen aber auch sensationell gut gewesen. Normalerweise ist es eher umgekehrt.

Wie dem auch sei, ich freue mich schon auf das nächste Treffen mit der IG Nurflügel.

Euer Bernd