Zurück zum Jahresbericht.

Und wieder ist ein Jahr vergangen wie im Fluge. Wir haben Ende November und es ist immer noch für diese Jahreszeit recht warm. Wahrscheinlich möchte uns der Wettergott noch einen Ausgleich zum schlechten Sommer schaffen. Es ist zwar recht nass auf dem Platz, aber es  herrscht immer noch reger Flugbetrieb an den Wochenenden. Aber so richtig Spaß bereitet der Flugbetrieb nicht mehr.

Die ersten Kollegen denken schon wieder an die kalte Jahreszeit und treffen sich zum gemeinsamen Bau in der Bauräumen.

Es ist wieder Bauzeit.

Für die Kollegen, welche von Zuhause aus berichten führen wir nachfolgend einen Link. Hier schon mal vorab ein Dankeschön an die Kollegen für das zur Verfügung gestellte Bildmaterial und geistige Gut. Über die Bauaktivitäten in den Bauräumen berichten wir fortlaufend.
 
Links von Kollegen, welche Daheim bauen.
01.04.2015 - Dominik baut die Mü13 von Aeronaut.
Und das bauen unsere Kollegen in den Bauräumen
19.02.2015 - Mauri baut die Sopwith Pub.
25.08.2015 - Mauri stellt den Falcon fertig.
15.03.2015 - Gerhard baut das Jet Brett EDF.
18.08.2015 - Gerhard konstruiert und baut die B2-Steath.
08.08.2015 - Andreas konstruiert und baut ein F9-Panther.
19.10.2015 - Andreas baut den SchockJet.
19.10.2015 - Vereinsjet für die Schulung.
28.09.2015 - Joachim baut die Klemm 25 von "Flugmodell aus Holz".
05.10.2015 - Klaus baut den Telestar 2002 von Vogt Modellbau.

19.11.2014 - den heutigen Mittwoch verbringe ich in den Bauräumen. 3 erfahrene Kollegen aus dem Verein haben sich bereit erklärt 3 Abende in der Woche die Bauräume offen zu halten. Andreas am Montag, Gerhard am Mittwoch und Toni am Donnerstag. Zusätzliche Tage können mit mit den Kollegen direkt abgesprochen werden. Die Kommunikation geschieht über unseren Chat. Die Berichte auf dieser Seite sind immer fortlaufend, pro Modell geschrieben. Mit entsprechenden Textmarken wird auf Anfang und Ende verwiesen. Wir können also starten.

19.11.2014 - Mauri hat schon einige Abende mit Toni in den Bauräumen hinter sich. Er hat sich seinen ersten Baukasten zugelegt. Das Modell besteht aus einer Kiste voll Holz und vielen Kleinteilen. Um gleich den vollen Umfang vom Modellbau auszukosten hat der Flieger auch gleich 2 Tragflügel. Ja, alles oder nichts, so hat sich das Mauri wahrscheinlich gedacht.

Diesen Abend verbringt Mauri die meiste Zeit mit dem Studium vom Bauplan und schaut, wie die Teile zusammen passen. Dabei steht ihm Toni hilfreich zu Seiten. Gegen Abend ist jedoch das erste Rumpfseitenteil zusammen geklebt. Es ist schon wieder 20 Uhr. Aber Morgen geht es ja schon wieder weiter.

26.11.2014 - und seit dem letzten Male hat sich einiges getan. Beide Seitenteile sind bei der So-pub gebaut und er Rumpf wurde schon mal auf dem Plan aufgebaut und zusammengeklebt. Nun ist Vorsicht geboten, dass der Rumpf auch gerade wird. Mit den vielen Stecknadeln und Schraubzwingen wird das aber schon werden!

Toni hat heute seine Tragflächen für die SB-14 fertig gestellt und kann die nächsten Tage die Steckung im Rumpf einlaminieren. Das möchte er mal ganz alleine erledigen. Denn dazu benötigt er nicht nur 2 von 4 Tischen, wie er meint. Ich denke, das wird schon klappen. Bislang sind ja erst 3 Kollegen regelmäßig beim Bauen in der Vereinsräumen. Da kommen wir schon noch aneinander vorbei.

11.01.2015 - auch bei der Sopwith Pub hat sich einiges getan. Beim Bausatz ist zwar alles Material dabei, jedoch muss jedes Teil manuell angepasst werden, bevor es angeklebt werden kann. Das kostet viel Zeit. An diesem Bausatz kann Mauri sich noch viele Stunden entspannen. Da bin ich schon richtig neidisch auf Ihn. Heute bringt er auf das Höhenleitwerk oben und unten Leisten auf. Diese werden dann als Profil geschliffen. Gegen 18 Uhr ist der Spaß schon wieder vorbei. Die Familie wartet zuhause.
19.02.2015 - Grippewelle, wohin man hört. Auch Mauri hat es erwischt. Nachdem nun die meiste Bauarbeit an seiner Sopwith Pub erledigt ist und nur noch Kleinigkeiten auszuführen sind hat er alles auf eine Haufen gelegt. Mauri, komm wieder schnell auf die Beine, damit Du die letzten Kleinigkeiten am Modell erledigen kannst. Wir wünschen Dir eine baldige Genesung und freuen uns schon auf den Erstflug von Deinem Doppeldecker. Die Saison beginnt ja bald.
19.02.2015 - Mauri hat das Handtuch hingeschmissen und den angefangenen Flieger mit samt Motor wieder verkauft.

19.2.2015 - wie ich beim letzten Bauabend mitbekommen habe, wurde am Stammtisch der Kauf einiger Evader beschlossen. Und schon hat Toni 2 Stück von den Flitzpiepen fertig gestellt. Laut Aussage sollen diese kleinen Jet recht schnell unterwegs sein. Dabei ist ein Startgestell. Mit einem Gummi wird der kleine Flieger in die Luft geschossen. Bin schon gespannt auf den Erstflug und werde in unserem Flugbuch darüber berichten. Vorausgesetzt die Kollegen sagen vorher Bescheid.

Mauri hat das Jetfieber gepackt.

25.03.2015 - nachdem nun schon mehrere Kollegen im Verein mit dem Falcon den Einstieg in die Jetfliegerei gewagt haben, hat auch er sich für diesen Schritt entschieden. Der fast fertige Doppeldeckerbau wurde erst mal auf die Seite gelegt. Dafür ist wieder über den nächsten Winter Zeit.

Aber auch bei einem ARF-Flieger ist noch genug zu tun. Mit kaufen und gleich Fliegen ist da nichts. Den heutigen Tag hat er mit dem Einkleben der Scharniere und verstiften dieser zugebracht. Anfänglich waren ja alle begeistert über den Lieferumfang der neuen Falcon. So wie ich Mauri aber gestern verstanden habe, scheint die Qualität doch nicht so gut zu sein. Der beiliegende Tank passt zwar in den Rumpf. Der Querschnitt der Armaturen ist jedoch zu klein. Also ungeeignet. Daher hat sich Mauri gleich mit teuren Profi - Verschraubungen eingedeckt. Eine passende 2 Liter Flasche mit der notwendigen Festigkeit ist leider nicht zu finden. Kurz gesagt, er würde den Flieger nicht mehr kaufen. Gegen Feierabend kann man dann alles schön auf 2 großen Tischen liegen lassen. Ja, solche Bauräume haben schon einen gewissen Vorteil. Danach kommt dann noch Andi zum Bauen. Zum Glück haben wir ja noch genügend Baufläche über.

 

30.03.2015 - Auch bei Mauri geht es in Riesenschrtten voran. Die Rudermaschinen sind weitgehend eingebaut und es werden diese verkabelt. Heute besprechen wir nochmals den Tankeinbau und die Verdrahtung der Beleuchtungsanlage von Unilight. Er hat noch bis zum 1.4. Urlaub. Dann hat er tagsüber nicht mehr soviel Zeit. Also gib Gas Mauri!
08.05.2015 - Mauri ist auf der Zielgeraden. Viele Stunden hat er nun zugebracht mit der Fertigstellung vom Falcon 120. Jetzt geht die Falcon bald in die Luft. Viel Mühe hat er beim Innenausbau investiert. Ja, Sorgfalt lautet beim Jet das oberste Gebot und jeder Fehler rächt sich. So einige Spielregeln sind ja zu beachten.

Die Verkabelung der Turbine auf der einen Seite, die Kabel der Fernsteuerung auf der anderen Seite - sonst drohen Störungen. Kurze Zuleitung vom Tank zur Pumpe. Von der Pumpe zur Turbine dürfen diese länger sein - sonst gibt es Turbinenabsteller. Hoppertank "ja" oder "nein" spielt keine Rolle - es muss nur immer genug Sprit im Tank sein. Große Luftquerschnitte vom Staurohr zum Tank hin - sonst tut sich die Pumpe schwer.

Ja, da hat er sich die letzten Tage einiges von den Kollegen anhörnen müssen. Jeder scheint es ja besser zu wissen. Passt dann jedoch alles steht einem reibungslosen Erstflug nichts im Wege. Jeder muss sich schlussendlich ja doch seine eigenen Erfahrungen bilden und kann dann auch mitreden. Das war bislang bei jedem von uns so.

Heute führen wir nochmals eine Sichtkontrolle durch. Dabei stellen wir fest, dass die Turbine schräg auf dem Rumpf sitzt. Da schafft Mauri gleich Abhilfe. Sonst sieht aber bislang alles recht gut aus.

Die nächsten Tage werden passend für den Flieger neue elektrische Einziehfahrwerke hergestellt. Den Einbau dieser werden wir dann genauer beschreiben. Mauri hat sich ja als Testpilot für die neuen Mechaniken zur Verfügung gestellt. In vielen Starts und Landungen wird er die Mechaniken auf Herz und Nieren testen. Ich freue mich schon auf diese Herausforderung.

18.05.2015 - am Wochenende wurde die Sonderlösung für das Bugfahrwerk für die Falcon 120 hergestellt. Das Lenkservo ist fest mit der Mechanik verbunden und schwenkt mit beim Ein- und Ausziehvorgang. Dabei steht der Lenkhebel nicht seitlich heraus. Beim Einbau muss am vorderen Spant etwas für den Motor herausgefeilt werden. Am hinteren Spant wird eine Aussparung herausgesägt für die Rudermaschine. Die Bohrungen werden nach der Mechanik abgebohrt, danach mit dem Kernlochdurchmesser für M3 gebohrt und anschließend das Gewinde geschnitten. Mit Senkkopfschrauben wird die Mechanik angeschraubt.

08.06.2015 - über das Wochenende wurden die Prototypen der Hauptfahrwerke mit Radbremsen passend hergestellt. Aber wie das so ist, wurden nicht alle Maße berücksichtigt. Die Schraube am Rad steht noch 5mm hervor und beim Einfahren ist diese im Wege. Solange dies das einzige Problem ist komme ich damit klar. Ansonsten müssten die Radschächte etwas mit der Oberfräse nachgefräst werden und schon können die Mechaniken montiert werden. Die Räder arbeite ich nach. Dann passen auch diese. Derweilen klebt Mauri die Einzelteile für den Kabinenrahmen zusammen. Dieser wird als Formteil auf dem Rumpf verleimt. Doch darüber mehr das nächste Mal.

10.06.2015 - Nachdem ich zuhause nochmals die Radbremsen angepasst habe, kann ich heute die Hauptfahrwerke montieren. Für das Kabel der Radbremse wird ein Schlauch eingezogen. Im Flügel wird der Schlauch verankert. Somit habe ich mein Soll erfüllt und Mauri ist wieder am Zuge. Wenn er möchte, kann er am Wochenende den Erstflug wagen.

29.06.2015 - heute habe ich ein bisschen Zeit. Da widme ich mich der ewigen Baustelle von Mauri. Die Halterung für die Verriegelung wird nochmals herausgerissen, eine neue angepasst und hinein geklebt. Dann wird der Kabinenrahmen zusammen mit der Halterung verbohrt und ein Langloch gefeilt. Die Schraube wird montiert und mit Uhu-plus gesichert. Nun hält der Deckel bombenfest. Schutzfolie wir angebracht, die Haube innen angeschliffen, Uhu-plus am Rahmen aufgetragen, dann kann die Haube aufgesetzt werden. Einige Gummiringe und etwas Klebeband halten die Kabinenhaube in Stellung. Alles kann nun über Nacht trocknen. Da wird sich Mauri freuen, wenn es bald in die Luft gehen kann.

01.07.2015 - heute wird die Haube entfernt. Das Ergebnis ist super geworden. Schade, dass Mauri das nicht sehen kann. Abschließend wird noch am Ende der Haube die Schraube für die Bohrung gesetzt und ein Gewinde in das GFK geschnitten. An dieser Stelle ist der Rumpf gut 4mm dick. Das ist also auch gelöst. Somit ist der Flieger meinerseits fertig. Jetzt sollte Mauri nur noch einige Kleinigkeiten erledigen. Dann kann der Falcon in die Luft.

17.08.2015 - Mauri befindet sich in der Zielgeraden. Die letzten Lötarbeiten wurden erledigt. Dabei sind Ihm einige Kollegen behilflich. Nachdem die Lipos endlich geliefert wurden, wird heute noch der Flieger ausgewogen. Die Anlage wird programmiert und die letzten Einstellarbeiten werden vorgenommen. So wie es aussieht funktioniert nun alles. Mauri kann den Jet bald dem Element Luft übergeben.

25.08.2015 - Heute lösen wir zusammen, Schritt für Schritt, das Problem mit den flatternden Rudern bei den hochwertigen Hochstromrudermaschinen von Graupner. In den Foren wird ja viel darüber berichtet, aber eine Lösung dafür ist nicht zu finden. Viele Stunden haben da schon einige Kollegen von uns mit der Problemlösung zugebracht, leider ohne Erfolg.

Im ersten Schritt werden die Hebel, so kurz wie möglich an den Rudermaschinen angehängt und damit den Weg der Rudermaschine genutzt. Die Übersetzung, durch die Hebel wird dadurch verkleinert. Am Ruder wird außen angehängt. Die Gestänge werden durch M3-Gewindestangen mit vernünftigen Kugelanschlüssen ersetzt. Damit ist alles spielfrei und ein zittern der Ruder ist plötzlich verschwunden. Beide Höhenrudermaschinen werden etwas gegeneinander verspannt. Problem beim Höhenruder gelöst.

Im nächsten Schritt wird in der gleichen Art bei den Seitenruder vorgegangen und schon nach kurzer Zeit sind auch hier die Ruder ruhig. Vernünftige Verschraubung der Rudermaschinenbefestigungen tut ein Übrigres. Andreas geht Mauri hier noch zur Hand. Noch ein Abend in den Bauräumen. Dann steht dem ersten Rollversuch, vielleicht auch mit Erstflug nichts mehr im Wege. Fibern wir einem tollen Wochenende entgegen.

Es ist geschafft. Über die ersten Rollversuche könnt Ihr in unserem Flugbuch nachlesen.

Gerhard baut das Jet Brett EDF.

19.11.2014 - ich habe mir zum Aufwärmen einen CNC-Satz von einem Nurflügel mitgebracht. Das JetBrett habe ich auf dem Flugplatz in Hilzingen gesehen und war sofort begeistert. Das ist vielleicht schnell. Zuerst wollte ich ja nur mal in die Bauräume schnuppern. Doch ich kann es nicht sein lassen. Vom Jettbrett wurden schon mal alle Teile ausgeschnitten und verputzt. Der Bauplan wurde auf das Baubrett geheftet und mit Schutzfolie überzogen. Für den nächsten Abend muss ich erst mal einige Utensilien mitbringen.

26.11.2014 - heute wird die obere und untere Beplankung zugeschnitten und mit Uhu-hart zusammengeklebt. Die Stöße können dann sofort eben geschliffen werden. Wenn die Beplankung dann mal auf den Flügel aufgezogen ist, sollte ja daran nichts mehr herumgeschliffen werden. Die Leisten werden an der Hinterkante unterlegt. die Holme zugeschnitten und schon mal alles für den nächsten Bauabend parat gelegt. Aber zuerst müssen wieder einige Utensilien, wie Stecknadeln, Klebeband, Kleber und dergl. eingekauft werden. Diese sind wieder mal aufgebraucht.

08.12.2014 - am letzten Abend wurden die unteren Holme auf die Beplankung geklebt und die Rippen aufgesetzt. Nach dem ankleben der Endleisten war der letzte Abend schon wieder herum. Heute können die oberen Holme aufgesetzt werden, die Absperrungen an den Holmen werden eingepasst und angeklebt. Damit wird der Flügel dann erst verdrehsteif. Füllstücke bei der Tragflächenbefestigung und das Ankleben der Nasenleiste bilden heute den Abschluss. Der Abend war kurzweilig, da mir Andi Gesellschaft leistete. Auch ihn zieht es immer wieder zu uns. Gemeinsam haben wir schon die nächsten Bauprojekte besprochen. Nach dem Bauen wird der Tisch wieder abgeräumt und Platz geschaffen. Die anderen Kollegen können dann den Platz in meiner Abwesenheit nutzen.

07.01.2015 - heute bin ich wieder alleine in den Bauräumen und es geht zügig voran. Die Tragfläche ist mittlerweile fast fertig und am Rumpf wurde schon der Boden angeklebt. Hierbei ist die Faserrichtung bewusst quer gewählt worden. Dadurch wird der Rumpf verdrehsteifer. An der Aufnahme für den Impeller musst ich einige Zeit überlegen. Da wäre eine Schnittzeichnung im Bauplan recht sinnvoll. Doch nach einiger Zeit war auch dies klar. Bevor ich die Aufnahme in den Rumpf kleben kann, wurde diese erst mal ordentlich verrundet. Durch das Innere vom Rumpf soll ja mal später die Luft für die Kühlung vom Regler durchziehen. Außerdem muss ich heute erst mal einige Verlängerungen für den Motoranschluss besorgen. Diese werden innerhalb von Halter verlegt, bevor man diesen einkleben kann. Gegen 20 Uhr ist wieder Reinemachen angesagt und der Müll wird mal wieder entsorgt. Ja, auch das muss mal gelegentlich sein!

11.01.2015 - Draußen ist Ekelwetter. In den Bauräumen ist es hingegen mollig warm. Da bereitet der Modellbau wieder richtig Spaß. Der Träger für den Impeller wurde heute in den Rumpf geklebt, die Kabel für den Motor eingezogen, die Tragfläche angepasst und den Dübel verbohrt, danach den kompletten Rumpfboden beplankt, einige Spanten im Kabinenbereich eingepasst,  eingeleimt und abschließend wurde der Nasenklotz zugeschliffen und angeklebt. Damit ich nun beim Bau weiterkomme, muss ich erst einige Kleinteile für die Motorbefestigung vom Impeller zuhause herstellen. Danach kann es wieder mit dem Bau weitergehen.

13.01.2015 - nachdem gestern die Halterung für den Impeller vorbereitet wurde, kann dieser heute montiert werden. Dann ist Schleifarbeit angesagt. Der Rumpf wird verrundet und schon mal vorgeschliffen. Das Seitenleitwerk wird angepasst und angeklebt, der Flügel aufgesetzt, ausgerichtet und die Tragflächenbefestigung verbohrt. Danach wird schon mal der Rahmen für die Kabinenhaube zusammengeklebt. Zwischen Rumpf und Rahmen wird eine Folie gelegt, damit sich das Ganze danach wieder löst. Abschließend werden noch an der Innenseite vom Rumpf Verstärkungsleisten angeklebt. Laut Plan soll dies außen geschehen. Dafür gibt es aber keinen speziellen Grund. Schon wieder ist es 20 Uhr. Abschließend wird mal wieder der Sondermüll mitgenommen. Bei uns ist die nächsten Tage wieder einer Sammlung.

19.11.2015 - heute bin ich wieder ganz alleine in den Bauräumen und kann mich voll auf mein Werk konzentrieren. Der Kabinenrahmen wird abgenommen und kann mit 3mm Balsa überzogen werden. In der Trockenzeit wird das Leitwerk der Piper repariert. Die Tragfläche wird vermessen und die Bohrung für die Flügelbefestigung gebohrt. Das Gewinde wird geschnitten. Der Flügel kann nun verschraubt werden. Der Impeller wird demontiert, die Halteplättchen mit Uhu-plus Endfest 300 eingeklebt, die Kabel eingezogen und der Impeller wieder montiert. Zuhause muss ich noch einen Einlaufring für den Impeller drehen. Wahrscheinlich verwende ich hierfür eine MDF-Platte und säge einen Ring heraus. Nach dem Drehen der Kontur kann ich dann den Ring lackieren und auf den Impeller kleben.

15.03.2015 - Mittlerweile ist das Jettbrett längs fertig und ich bin an einem neuen Projekt dran. Ich war nur ein bisschen schreibfaul. Der Rumpf wurde mehrmals mit Porenfüller eingelassen, geschliffen und schlussendlich mit der Spraydose lackiert. Die Flügel und das Seiteleitwerk wurden mit weißer Gewebefolie bespannt. Die Verziehrungen wurden, anhand einer 3-Seitenansicht designet und anschließen mit dem Plotter zugeschnitten. Das Ergebnis, ist wie immer verblüffend. Doch seht selbst die nachfolgenden Bilder. Ist das Teil nicht gelungen? Für den Erstflug warte ich erst mal schöneres Wetter ab. Ich bin da überhaupt nicht gespannt auf den Erstflug. Denn ich weis jetzt schon, auch dieser Flieger wird fliegen. Wenn es soweit ist berichte ich in unserem Flugbuch.

 

Gerhard baut die B2 Stealth.

16.11.2014 - wie ihr wisst, begeistern mich schon einige Jahre die Modelle ohne Rumpf und Leitwerk, auch genannt Nurflügel. Lange überlegte ich, mir eine Horten 229 zu bauen. Da gibt es ja schon einige Kollegen, welche sich mit der Thematik beschäftigt haben. Im Internet ist das ja bereits einiges darüber nachzulesen. Recht wenig hingegen ist da über die B2 zu finden. Also wird es Zeit, dies zu ändern.

Zu Beginn habe ich mir einen Revell - Bausatz von diesem Modell geordert und zusammen gebaut. So habe ich mir mal den ersten Eindruck über die Details von diesem Stealth verschafft. Im Lieferumfang war eine 3-Seitenansicht, welche ich als Grundlage verwende. Dazu ein Kurzbauplan der B2 von der Fa. Offshore.  Hier habe ich geschaut, wie Herr Franken die Konstruktion, insbesondere die Flächensteckung gelöst hat. Um zwei 90er Impeller einzusetzen soll das Modell um die 2 Meter spannen.

Die Wirkungsweise der vielen Ruder habe ich mir bei Youtube angeschaut. Da sind doch zahlreiche Aufnahmen von Start und Landung vorhanden und man sieht sehr schön in welcher Richtung die Ruder ausschlagen. Hier sind vor allem die Spreizruder an den Flügelspitzen auffallend.

Die Abdeckungen für Impeller und Rumpfmittelteil sollen in GFK abnehmbar gestaltet werden. Die Glockenverteilung möchte ich mit dem Programm Ranis berechnen.  Ich möchte natürlich den gesamten Nurflügel als Rippenflügel erstellen. Als Profilprogramm habe ich mir daher das Programm Profile von Herr Sielemann zugelegt. Soweit die Vorstellungen.

Schreiten wir also zur Tat und schauen, was da dabei heraus kommt. Viele Stunden wurden nun am PC zugebracht. 3-Seitenansichten wurden eingescannt. Diese Ansichten wurden nun auf die entsprechende Größe aufgeblasen. Dann wurde detailliert. Und so langsam, entstand dann, Strich für Strich, der Bauplan der B2. Als Termin für die Fertigstellung vom Plan habe ich mir Mitte Dezember vorgenommen. Zu diesem Termin soll die bestellte CNC-Fräse von Stepcraft kommen. Diese Maschine wird in diesem Projekt noch eine große Rolle spielen. Die Länge vom Mittelteil ist immerhin 800mm.

30.11.2014 - immer wieder werde ich nach den Stand der b2 angesprochen. Für die Interessenten habe ich daher einen Bildschirmdruck vom momentanen Stand vom Bauplan eingefügt. Beim Bau werden meist Details klar, es kommen neue Ideen hoch oder es tun sich Lösungen auf. Diese Anpassungen werden nachfolgend kurz aufgeführt.

24.04.2015 - letzte Änderung - die Lufteinlässe wurden aktualisiert und die Radbögen nachgetragen.

 

26.12.2014 - vor zwei Tagen war Heilig Abend und zur Bescherung hat mir das Christkind ein besonderes Geschenk bereitet. Und da hat es recht zum Schleppen gehabt! In einem riesigen Karton, mit einem Gewicht von über 30 Kilo, sind alle Teile für eine CNC-Fräse von Stepcraft vorhanden. Diese hatte ich an der Messe in Friedrichshafen bestellt. Ich war einer der ersten Kunden, welcher diesen Typ bekommen hat. Mit einem Arbeitsbereich von 840 x 600 x 140 ist diese Maschine passend, um die Mittelrippen mit 800mm Länge zu fräsen. Das war aber nur einer der Punkte, welcher mich zum Kauf dieser Maschine entschieden hat. Fasziniert war ich in erster Linie vom Preis / Leistungsverhältnis und den technischen Features. Da ist ja wohl klar, was ich am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag gemacht habe.

In einer bunten Montageanleitung wird der Zusammenbau beschrieben. Wer schon mal von Ikea ein Möbel zusammengeschraubt hat, bekommt auch hier keine Probleme. Es ist fantastisch wie alles zusammen passt und so erfolgt der Zusammenbau in wenigen Stunden. Am ersten Tag ist das Y/Z - Portal montiert und am zweiten Tag steht die komplette Maschine fertig auf den Tisch, bereit für den Probelauf und dann die ersten Rippen von meiner B2 zu fräsen.

Mit der Konstruktion der B2 bin ich fast durch und freue mich schon auf den Bau. Zur Maschine habe ich alles Zubehör mitbestellt, hatte ich gedacht! Leider fehlen mir noch für die HF - Spindel die Spannzangen. Diese müssen noch als Zubehör bestellt werden. Leider kann dies erst wieder nach dem 5.1.2015 geschehen. Auch die Kollegen von Stepcraft brauchen mal Auszeit. Dann wird eben erst mal mit der Software herumgespielt und im Trockenlauf schon mal die Rippen gefräst oder wir entspannen uns über die Feiertage eben mal mit anderen Dingen. Vielleicht mit ein bisschen Modellbau in den Bauräumen.

13.03.2015 - endlich ist es soweit. Die CNC-Fräse steht in den Bauräumen und wartet auf die ersten Fräsarbeiten. Zuvor musste aber erst mal der Tisch aufgeräumt und Platz geschaffen werden. Dort wurden all die Jahre die Modelle und allerlei Zubehör abgestellt. Nachdem alles entsorgt und verstaut ist kann die Maschine aufgebaut und gleich angeschlossen werden. Die vorbereiteten Daten der B2 werden vom Stick eingelesen, ein Stift wird eingespannt, der Werkstücknullpunkt eingestellt und dann kann es losgehen. Die Teile für das Mittelstück werden erst mal aufgezeichnet. Das geht im Eilgang sehr rasch. Nun können die Maße nochmals kontrolliert werden. Alles sieht gut aus. Der erste Fräsdurchgang kann gestartet werden. Das 4mm Pappelsperrholz wird wie Butter in Form gebracht. Erstaunlich hierbei ist, dass dies fast staubfrei geschieht. Das liegt vielleicht an den Fräsern mit Linksspirale. Dabei wird das Werkstück auf den Tisch gedrückt und natürlich auch der Frässtaub. Nachdem die Platte mit 800mm x 600mm gefräst ist bin ich auf das Ergebnis sehr stolz. Endlich kann kann ich mit dem Zusammenbau beginnen. Ich denke die Investition um die 2000 Euro hat sich gelohnt. Die Maschine wird dem Verein tolle Dienste leisten.

16.03.2015 - Zuerst räume ich ein bisschen auf und schaffe Platz. Ist immer Interessant, was sich alles so ansammelt. Andreas ist heute auch zugegen und beginnt mit dem Bau der Panther. Der Rippensatz vom Mittelteil der B2 ist gefräst und kann verputzt werden. Die Aufnahme für die Impeller müssen in den Ecken etwas nachgefeilt werden, passen dann aber wie angegossen. Alle Rippen werden schon mal auf das Steckungsrohr aufgeschoben und die Impeller aufgesetzt. Während dessen werden schon mal die Rippen für die Außenflügel auf Sperrholz gezeichnet. Dabei erkläre ich Andreas die neue Maschine. Er wird als nächster Schritt die Teile für das Leitwerk fräsen und Bauern.

23.03.2015 - letzten Freitag habe ich noch kurz vor der Jahreshauptversammlung die Rippen auf die Messingrohre geschoben und mit Uhu-plus verklebt. Hier ist darauf zu achten, das der Impeller auch zwischen die Rippen der Impellerauflage passt. Das Sperrholz ist leider nicht gerade. Daher wurden die beiden Wurzelrippen an 2 Zulagen gespannt, damit diese gerade werden. Damit der Flügel nicht verdreht ist, werden die Messingrohre auf 2 Auflagen aufgelegt. Heute werden die Rippen an der Vorderkante schräg geschliffen und die erste Lage der Nasenleisten aus 5mm Balsa angeklebt. Dann können die Einzelteile der Endleiste angepasst und Stück für Stück eingeklebt werden. Das hat heute doch ein bisschen Zeit in Anspruch genommen. Doch ich war ja heute alleine und konnte an der Arbeit bleiben.

25.03.2015 - Heute wird das Gerippe abgespannt und von unten nachgeklebt. Im Bereich der Impellerauflage wird nochmals eine Unterlage mit 8mm herge,stellt, sodass der Impeller unten mit dem Gerippe bündig abschließt. Bei den Anschlussrippen habe ich noch einen Fehler entdeckt. Daher können die Rippen für die Flügel noch nicht gefräst werden. Also, erst mal Zuhause ans CAD und das in Ordnung bringen. Dann werden nächstes Wochenende die Außenflügel gefräst und können zusammen gebaut werden. Ich denke, den Flügel beplanken werden ich erst, wenn ich das Gerippe einmal zusammengesteckt habe. Sicher ist sicher. -

30.03.2015 - Die Teile der Außenflügel wurden zuhause nochmals am CAD nachgearbeitet. Heute habe ich den Stick dabei, spiele die Daten ein und schon wird die Fräse gestartet. Zahlreiche Kollegen sind heute anwesend und bestaunen die Fräse in Aktion. Ist schon eine tolle Sache, wie schnell und genau die Teile herausgefräst sind. Da hab ich zum Zeichnen doch länger gebraucht. Danach bleibt dann immer noch Zeit die Rippenfüßchen in die Halterungen zu stecken und diese auf den Bauplan zu heften. Ein Blick über die Flucht der Rippen verrät, das alles zu stimmen scheint. Am Abend werden noch schnell die passenden Holme und Leisten bei Zembrod, unser Hauslieferant für Sperrholz und Leisten aller Art, bestellt. Wenn alles klappt kann ich über Ostern die Außenflügel zusammen kleben.

08.04.2015 - heute wird die Piperreparatur abgeschlossen. Damit habe ich wieder eine Baustelle weniger. So kann ich heute mit dem Zusammenbau der Außenflügel beginnen. Dies ist gar nicht so einfach. Die Rippen stecken in den der Hellinge. Das Einsetzen vom unteren Holm ist so sehr schwierig. Also, werde ich dies in 2 Schritten erledigen. Unter den unteren Hauptholm unterlege ich eine Leiste 10x6. Darauf hefte ich den Hauptholm. Da die Holme schräg in den Rippen stecken müssen die Aussparungen nachgefeilt werden. Diese können danach aufgeklebt und mit Stecknadeln gesichert werden. Dabei stecken die Rippen nur im hinteren Teil der Hellinge, liegen aber auf dem Hauptholm sauber auf. Nachdem alles getrocknet ist kann ich die Unterlage wieder entfernen und die Rippen in die Hellinge stecken, so der Plan.

13.04.2015 - die Unterlage am unteren Holm wird entfernt und der Flügel wieder in die Hellinge gesteckt. Der obere Holm wird eingepasst und danach eingeklebt. Im Übergang vom Innenteil zum Außenflügel ist ein Knick. Der Holm wird an dieser Stelle etwas eingesägt und danach eingeklebt. Mit einem Kabelbinder wird dieser gesichert, damit der Holm unten bleibt. Die Diagonalholme werden eingepasst und angeklebt. Da die Mittelrippe doch etwas krumm ist wurde diese noch nicht verklebt mit den Holmen. Nun kann die hintere Beplankung vorbereitet werden. Dafür verwende ich die volle Breite vom Brett und eine etwas festere Qualität. Das Brett wird mit Weißleim angeklebt und mit Stecknadeln gesichert. Die schräge Stoßkante klebe ich mit Uhu hart. An der Mittelrippe wurde noch kein Kleber verwendet. Das Mittelteil wird schon mal angesteckt, um zu schauen, wie alles so passt. Für heute ist es mal wieder geschafft.

16.04.2015 - zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. So wird heute erst mal Platz geschaffen in einem Schrank. Über die Jahre hat sich dort doch Einiges angesammelt. Nach dem Reinemachen ist dann Stauraum für das Bauzubehör von Toni. So langsam wird wieder Luft auf seinem Baubrett. Dabei sind noch einige Regalwinkel aufgetaucht, welche wir noch verbauen möchten.
Dann kann es aber auch schon wieder los gehen mit dem Bau der B2. Die Rippen vom zweiten Flügel werden ebenfalls vorbereitet und auf den unterlegten Holm geklebt. Danach kann das Baubrett weggestellt werden. Der erste Tragflügel findet nun Platz auf dem Tisch und kann auf die vorhandenen Füßchen aufgestellt werden. Dadurch behält der Flügel die notwendige Verwindung. Zum Bau kann der Flügel schön auf die passende Seite gedreht werden und zu Trocknen wieder aufgestellt werden. Zum Abschluss wird der Flügel schon mal mit dem Mittelstück zusammen gesteckt. Dazu können die Holm und die Beplankung etwas angehoben werden. Diese haben wir ja noch nicht angeklebt.

17.04.2015 - heute wird die 2. Tragfläche gebaut. Das geht nun ein bisschen schneller als die erste Tragfläche und es immer wieder faszinierend, wie die Teile zusammen passen. Danach wird der erste Flügel mit der Steckung und dem Mittelstück zusammengesteckt. Die Mittelrippen können dann zusammen gespannt werden und so, nach dem Kürzen, mit den Holmen wieder verklebt werden. Hierbei werden auch gleich die Steckungsrohre in die Rippen eingeklebt. Dadurch passt unsere Trennstelle an der Steckung dann genau zusammen.

19.04.2015 - der Bau der B2 lässt mich nicht los. Zum Modellfliegen ist es zu windig und auch recht kalt. In den Bauräumen hingegen ist es mollig warm. Heute wird die zweite Steckung angepasst und die Mittelrippen zusammengespannt. Wie schon bei der ersten Tragfläche werden die Holme gekürzt und alles zusammen geleimt. Abschließend kann der gesamte Flügel schon mal umgedreht werden. Dann können von unten schon mal alle Klebungen nachgeleimt werden. Jetzt nimmt die b2 schon so langsam Formen an. Auf dem Bild kommt die Größe gar nicht so richtig zur Wirkung. Der Tisch ist immerhin 1500 mm lang. Nebenbei werden heute noch die Seitenteile für den Nurflügel ausgeschnitten und die Vereinspiper auf den Tisch gestellt. Die muss die nächsten Tage wieder flott gemacht werden. Toni will ja mit seiner SB-14 mal in die Luft.

20.04.2015 - heute werden die Rippen an der Vorderseite angeschrägt und die Nasenleisten angepasst. Im Bereich vom Innenflügel zum Außenflügel entsteht ein Knick. An dieser Stelle wird der Holm zusammengesetzt. Der Flügel wird dazu zusammengesteckt. Nachdem die Flucht an der Vorderkante stimmt wird die Nasenleiste angeklebt und mit Stecknadeln gesichert. Zum Aushärten wird der Flügel wieder mit Gewichte beschwert und bleibt somit in seiner Stellung. Abschließend werden heute die Radbögen angezeichnet und die Radbogenteile eingepasst und eingeklebt. Leider ist für heute schon wieder die Zeit vorbei. Abschließend werden aber noch die Steckungsrohre in den 2. Flügel geklebt. Dies geschieht wieder mit Uhu-plus Endfest 300. Ich freue mich schon wieder auf den nächsten Mittwoch. Da geht es wieder weiter.

22.04.2015 - endlich wieder in den Bauräumen. Heute werden die Randbögen aus 6mm Balsa eingepasst und eingeklebt. In der Trockenzeit können schon mal die Nasenleisten passend gehobelt und geschliffen werden. Ist dies erledigt, werden die überstehenden Rippen entlang der eingeklebten Radbogen mit der Laubsäge abgesägt. Anschließend werden diese mit der Schleifleiste eben geschliffen. Zu den Rippen werden die Radbögen bündig geschliffen. Später wird die Beplankung darauf aufgebracht. Der Flieger wird zusammen gesteckt. Nun hat er genau 2 Meter Spannweite und die Flügelenden sehen realistisch aus.

Nun widmen wir uns dem Luftleitsystem für die Impeller. Brettchen aus 3mm Balsa werden zwischen die Rippen angepasst. Die Faserrichtung verläuft quer. Im Bereich vom Messingrohr werden diese angeschrägt. Die vorderen Teile werden nach den Rippen angeschrägt, die hinteren können gerade bleiben. Nun können diese eingeklebt werden. An der Messingrohren wird Uhu-plus verwendet, an den Rippe wieder Weißleim. Die Brettchen sollten etwas überstehen und werden später mit den Rippen bündig geschliffen für die Beplankung. Schon wieder ist es 20 Uhr und die Zeit ist wieder sehr schnell vergangen. Wenn doch die Arbeitszeit auch so schnell vergehen könnte!

24.04.2015 - wieder ist eine Arbeitswoche herum und ich kann mich wieder dem Modellbau widmen. Heute werden zuerst die oberen Beplankungen für die Tragflächen vorbereitet. Danach werden an den Steckungen Füllklötze aus 8mm Balsa angepasst und hinein geklebt. In der Trockenzeit können die restlichen Teile für das Luftleitsystem angepasst und eingeklebt werden. Die Füllklötze sind mittlerweile trocken und können eben geschliffen werden. Nun wird die obere Beplankung aufgezogen. Dies geschieht am Einfachsten mit Patex Kontaktkleber. Die Position der Rippen wird angezeichnet, danach beide Seiten mit Patex dünn eingestrichen. An der Nasenleiste wir Weisleim aufgetragen. Nach dem Ablüften kann die Beplankung aufgebracht werden. Im Bereich der Nasenleiste wird eine Zulage, in Form einer Balsaleite aufgelegt und diese mit Stecknadeln auf de Nasenleiste gespannt. Bei dieser Prozedur liegt der Flügel die ganze Zeit auf dem Tisch auf und bleibt so in der gewünschten Lage. Beide Flügel sind nun oben beplankt und können nun von unten mit Weisleim nachgeleimt werden. Für den Trockenvorgang werden die Flügel auf dem Tisch aufgelegt und beschwert.

27.04.2015 - nachdem die Piper gestern wieder toll geflogen ist wird heute zuerst die Motorhaube montiert und danach der Flieger verstaut. Dann geht es wieder ans Werk mit der B2. Alle Stecknadeln werden entfernt, dann die Beplankung bündig geschnitten, gehobelt oder geschliffen. Die mittleren Beplankungsstücke werden zurechtgeschnitten und mit Uhu hart zusammengeklebt. Das geht recht fix, wenn man die Oberseite, nach dem Zusammenkleben gleich überschleift. Die Teile können dann gleich umgedreht und wiederum fein überschliffen werden. In der Trockenzeit werden die oberen Aufleimer zugeschnitten und eingepasst. Danach werden diese gleich mit Weisleim angeklebt. Das einkleben der mittleren oberen Beplankung ist heute die letzte Tätigkeit. Es ist 20 Uhr und er Magen knurrt.

29.04.2015 - heute geht es an die obere Beplankung vom Mittelteil. Die Beplankungen werden zugeschnitten und auf dem Gerippe mit Stecknadeln aufgeheftet. Durch die W-Form der Hinterkante wird die Faserrichtung parallel zur Hinterkante gewählt. Dadurch sind das dann mehrere Beplankungsteile. Nachdem alles zugeschnitten ist werden die Einzelteile wieder mit Uhu-hart zusammengeklebt und gleich verschliffen, dann mit Klebeband gesichert, umgedreht und auch gleich verschliffen. In der Trockenzeit werden schon mal die Aufleimer am 2. Tragflügel eingepasst und angeklebt. Die Beplanung ist nun trocken und wird mit Weißleim auf die Oberseite vom Gerippe geklebt. Die Hinterkante wird mit Wäscheklammern gespannt, der Rest mit Stecknadeln und Zulagen geheftet. Gegen Feierabend ist das Tagesziel erreicht. Nächstes Mal kann es mit der Unterseite weiter gehen.

01.05.2015 - Tag der Arbeit. Es regnet und es ist ideales Wetter, um an der B2 weiter zu Bauen. Doch zuvor muss ich erst lüften, da heute in den Bauräumen wieder jemand mit Sekundenkleber gewerkelt hat. Mit tränenden Augen und beißender Nase lässt sich eben schlecht bauen. Ganz zu Schweigen von der Atemnot, mit welcher einige von uns zu kämpfen haben.

Heute widme ich mich dem Einbau der Einziehfahrwerke. Abbachileisten werden zwischen den Rippen eingepasst und anschließend mit Weisleim eingeklebt. Die Leisten für die Hauptfahrwerke habe ich bewusst etwas länger gelassen, weil ich noch nicht genau weiß, wie ich das mit der Anstellung hin bekomme. Das werde ich erst die nächsten Tage ausprobieren. Denke, so 5-6 Grad wird der Nuri schon brauchen, um überhaupt vom Boden abzuheben. Dann kommt noch das absenkbare Bugfahrwerk dazu. Das wird noch eine Herausforderung!

06.05.2015 - bevor ich nun die Unterseite der Tragfläche beplanken kann, will ich erst mal die Startanstellung vom Fahrwerk überprüfen. Hierzu werden die ezfw in die Halterungen gesteckt und mit Klebeband gesichert. 4mm Federstähle werden in die entsprechende Länge geschnitten und montiert. Die B2 wird nun auf die Beine gestellt und der Anstellwinkel am Mittelstück gemessen. Der Winkel ist 5 Grad, das sollte so also passen. Geringe Differenzen kann ich immer noch mit dem absenkbaren Bugfahrwerk ausgleichen. Auch der Schwerpunk scheint schon ungefähr zu stimmen. Nicht schlecht! Abschließend wird heute noch die untere Beplankung zugeschnitten und zusammengeklebt. Dies geschieht wieder auf die gewohnte Art. Mit Uhu-hart zusammenkleben, Paar Minuten warten, leicht überschleifen, Klebeband auf den Stoß kleben, umdrehen und wieder leicht überschleifen. Bis zum nächsten Abend kann die Beplankung trocknen. Dann geht es wieder weiter.

08.05.2015 - die untere Beplankung hatte nun genug Zeit um zu trocknen und kann heute aufgezogen werden. Das erscheint auf den ersten Blick gar nicht so einfach, da die Unterseite in mehreren Richtungen rund ist. Nach einiger Bendenkzeit ist der Weg jedoch klar. Die Anschlussrippen werden mit Pattex eingestrichen, die restlichen Auflageflächen mit Weisleim. So kann die Beplankung schön vermittelt werden. An der Endleiste und an der Nasenleiste wird zuerst mit Klammern gesichert. Danach wird die Beplankung an den Anschlussrippen angedrückt. Mit einigen Zulagen werden die Klebestellen gespannt. Von Innen kann nun alles schön nachgeklebt werden..

09.05.2015 - voller Spannung werden heute die Klammern gelöst und die Beplankung ringsherum auf Länge gebracht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Momentan überlege ich, ob ich die GFK-Verstärkung unten aufbringe oder in den Innenbereich laminiere. Die Zelle hat in diesem Bereich doch etwas auszuhalten. Von innen werden die Luftein- und Auslässe mit Stecknadeln markiert. Dann können diese mit einem Messer herausgeschnitten werden. Die Übergänge werden bündig geschliffen. Halbrund werden dann die Aussparungen vorne und hinten ausgeschnitten und fein verschliffen. Damit kann der Impeller von unten die Luft ansaugen und gibt auch wieder ein Teil vom Luftstrom nach unten ab. Die verbleibende Zeit bis 20 Uhr verwende ich für das Absperren der Tragfläche. 3mm Balsa wird senkrecht an den Hauptholmen angepasst und eingeklebt. Zum Aushärten wird der Tragflügel dann wieder auf die Füßchen gestellt.

11.+12.05.2015 - die letzten 2 Abende wurden die Hauptholme verkastelt. Der Flügel ist nun verdrehsteif und hat immer noch die gleiche Verwindung. Die Füßchen werden nun abgezwickt und anschließend bündig zu den Rippen geschliffen. Die Nasenleiste wird bündig gehobelt und alles nochmals vor dem Beplanken überschliffen. Zur Kontrolle werden nochmals die Flügel an das Mittelteil angesteckt und der Übergang kontrolliert. Dieser passt. Die Endleistebeplankungen werden vorbereitet und mit Weißleim angeklebt. Im Bereich der Hinterkante und der Stöße verwende ich immer Uhu-Hart. Das ergibt eine stabile Hinterkante, welche auch sauber geschliffen werden kann.

15.5.2015 - die untere Endleistenbeplankung wird hinten bündig geholbelt und geschliffen. Am Mittelstück bin ich mir noch nicht schlüssig, wie ich den Aufbau löse. Eine Nacht darüber schlafen ist meist die Lösung. Ein Furnier wird aufgelegt auf das Mittelstück. Darauf erfolgt dann mit Styropor der Aufbau. Dieser wird dann verschliffen und schlussendlich abgeformt. Soweit die Theorie. Die Lösung könnt Ihr dann nachfolgend erfahren.

 

18.02.2015 - nach einiger Überlegungszeit ist mir nun klar wie ich die Verkleidungen für die Impeller herstelle. Ich erstelle die Positive in Styropor und überziehe diese später mit GFK. Das Styro wird dann später wieder entfernt. Nachdem ich die Flieger vom Wochenendschmutz gereinigt und Mauri beim Einbau der ezfw geholfen habe ist sogar noch etwas Zeit um die ersten Styroporsegmente zu schneiden.

20.05.2015 - Stück für Stück werden die zugeschnittenen Segmente an den Rumpf angepasst und mit 5 Minuten Epoy aufgeklebt. Nach dem Trocknen können diese schon mal grob vorgeschliffen werden. Dann werden mit den Schablonen schon mal die Formteile für die Triebwerksverkleidung zugeschnitten. Da diese nicht symetrisch sind, stelle ich rechte und linke Teile her. Auch dieses geschieht mit dem Schneidedraht. Sieht schon recht gut aus. Um mir einen Eindruck vom Gesamtbild zu schaffen stecke ich immer mal wieder die Flügel an und betrachte das Modell von allen Seiten. Beim nächsten Mal geht es wieder weiter. -

24.05.2015 - nach 2 schönen Flugtagen an Pfingsten regnet es wieder mal. Beste Gelegenheit an der B2 weiter zu bauen. Heute werden die Kabel für die 6 Rudermaschinen eingezogen. Dann kann die Unterseite beplankt werden. Abschließend wird die Abdeckung aus Styropor etwas in Form gebracht. Hierzu muss ich die nächsten Tage erst Leichtspachtel besorgen im Baumarkt. Einiges wurde heute wieder erledigt. Es ist bald der Erstflug in Sicht. Abschließend wird wieder ein bisschen aufgeräumt und Ordnung geschafft. Ich finde, auch das gehört eben zum Modellbau.

27.05.2015 - heute wird die untere Beplanung eben zur Nasenleiste gehobelt und geschliffen. Danach kann die vordere Nasenleiste angeklebt werden. Noch einige Aufleimer werden zugeschnitten, eingepasst und angeklebt, dann sind die Flügel auch schon soweit für heute fertig. Die verbleibende Zeit beschäftige ich mich mit dem Styroporformteil. Toni hat noch etwas Molto - Modellierspachtel. Damit werden schon mal einige Rundungen angespachtelt. Die endgültige Form steht noch nicht fest. Hierzu muss ich das nächste Mal das kleine Plastikmodell mitbringen. Dies soll als Vorlage dienen. Für heute ist das Pensum erreicht. Am Freitag geht es weiter. Die Rudermaschinen und der Empfänger ist bestellt. Vielleicht sind die Teile bis Freitag verfügbar.

29.05.2015 - die Rudermaschinen sind leider noch nicht eingetroffen. Also wird heute die Nasenleiste vorgehobelt und anschließend mit Schmirgel verrundet. Die Flügel werden angesteckt und die Übergänge nochmals nachgeschliffen. Nun wird die Abdeckung, nach dem dem Plastikmodell in Form gebracht und fein verschliffen. Anschließend wird mit Leichtspachtel alles dünn überzogen. Schon wieder ist es 20 Uhr und für Feierabend für heute.

01.06.2015 - die Form für die Abdeckung wird fein geschliffen, danach die Radien an den Übergängen angespachtelt. Jetzt sieht die Form gut aus und ist bereit um diese mit GFK zu überziehen. Während der Trockenzeit werden schon mal Schablonen für die Ruder gerichtet und anhand dieser oben und unten die Ruder herausgeschnitten. Mit der Labsäge werden die restlichen Rippen durchtrennt. An den Tragflächen werden nun die Hohlkehlen an den Rippen mit einem Formholz geschliffen. Da der innere Teil von der Tragfläche einen rechten Bogen macht ist die Hohlkehle entsprechend einen Bogen. Da muss ich das Ruder wahrscheinlich mehrteilig gestalten. Bin mal gespannt, wie ich das löse.

05.06.2015 - immer wieder interessant ist der Blick auf die Endrippe. Ob dieser Propeller mal fliegt? Bis wir dies erfahren ist noch einiges zu tun. An die Ruder werden die Formleisten angeklebt. Diese wurden zuvor auf der Kreissäge genutet und ein Bowdenzugrohr eingeklebt. Danach werden die Leisten verrundet und an die Hohlkehle vom Flügel angepasst. Hiermit verbringe ich den heutigen Abend. Es ist gerade noch Zeit das Werkzeug zu versorgen und den Arbeitsplatz aufzuräumen. Ein Foto zu schießen ist für heute die letzte Tätigkeit.

10.06.2015 - heute ist laminieren angesagt. Das Formteil aus Styropor wird mit 3 Lagen Gewebe überzogen. Innen und außen 105 Gramm. In der Mitte 160 Gramm. Danach wird im Innenraum vom Mittelteil der Boden mit 160 Gramm Gewebe beschichtet. Dies geschieht im Freien, um die Kollegen nicht mit den Dämpfen zu belasten. Soviel Rücksicht muss sein. Epoxydämfe sind ja fast so giftig wie Sekundenkleber und Aktivatorspray.

12.06.2015 - ich bin den ganzen Tag schon gespannt auf der Ergebnis der Laminierarbeiten. In den Bauräumen angekommen werden die Kanten beschnitten und dann das Styropor herausgepult. Das Ergebnis gefällt mir. Die GFK-Abdeckung passt wie angegossen. Bleibt heute tatsächlich noch etwas Zeit, um mich den Rudern an der Tragfläche zu widmen.

17.06.2015 - heute finde ich Zeit um die spaltfreien Ruder an den Flügel anzuschlagen. In den Flügel werden 3mm Sperrholzlager hochkant eingepasst. Diese sind, bedingt durch das Flügelende konisch. Die Enden stehen ca. 15mm heraus. In die Ruder wird auf der Kreissäge ein Sägeschnitt 15mm tief angebracht. Die vorbereiteten Lager werden nacheinander eingeklebt und der Abstand anhand dem Ruder gleich kontrolliert. Ist alles angetrocknet werden die Lager nochmals gut nachgeleimt. Vor 20 Uhr wird noch ein bisschen aufgeräumt und reine gemacht. Am nächsten Abend geht es weiter mit der Ruderanlenkung.

22.06.2015 - über das Wochenende habe ich mir einen Kreisschneider gebaut. Dieser kann mit der Schieblehre eingestellt werden und die Aussparung danach herausgeschnitten werden. Das funktioniert ja besser, als ich gedacht habe. Danach nehme die die Tragflächen mit nach Hause, um diese zu bespannen.

Da wir momentan 5 Personen in den Bauräumen sind, schaffe ich heute ein bisschen Platz. Die Presse wird abgebaut und verstaut. Danach wird die Arbeitsplatte gründlich gereinigt. War gar nicht so schlimm! Jedes mal ein bisschen aufgeräumt und nicht alles liegen gelassen, dann können auch alle Anwesenden Kollegen ordentlich bauen. Nicht war!

29.06.2015 - den letzten Abend wurde die Abdeckung angepasst und seitliche Halterungen angebracht, damit die Abdeckungen über dem Impeller nicht abheben kann. Danach wird die Abdeckung leicht überschliffen und draußen mit der Spraydose gefüllt. Bei der Wärme trockner der Füller während dem Spritzvorgang. Das Mittelteil wird nochmals fein verschliffen. Nun wird eine passende Stelle für die Regler gesucht. Diese finden unter der Auflage für den Impeller den passenden Platz. Dazu wird dann noch ein Langloch für die Kabel angebracht. Dann ist auch dieser Schritt erledigt. Für den nächsten Abend muss ich schwarze Sprayfarbe einkaufen. Dann wird der Innenbereich geschwärzt. Die Abdeckung wird noch nass geschliffen. Dann ist auch diese fertig für die Farbgebung am nächsten Abend. Die Flügel sind bereits zuhause in Arbeit und schon fast fertig bespannt. Die Controller sind bestellt, es geht also dem Ende entgegen.

01.07.2015 - mattschwarze Spraydosen sind eingekauft. Damit werden die Einläufe an der Unterseite und die Innenräume an der Oberseite geschwärzt. Danach ist die Abdeckung dran. Ich bin fertig und die erste Spraydose ist leer. Beide Tragflächen habe ich zuhause gebügelt. Es fehlen nur noch die Ruder und einige Kleinarbeiten. Dann kann es hier in den Bauräumen weitergehen.

13.07.2015 - zuhause ist immer noch was an den Tragflächen der B2 zu tun. Nachdem alle Teile bespannt sind müssen noch alle Rudermaschinen eingebaut und die Ruder angelenkt werden. Bald ist mein Jahresurlaub. Dann finde ich sicherlich mehr Zeit.

18.08.2015 - mittlerweile habe ich nun meinen wohl verdienten Jahresurlaub und mir vorgenommen die B2 fertig zu stellen. Alle Rudermaschinen sind eingebaut und die B2 ist nun fast fertig für den Erstflug. Die neueste Version der elektrischen Einziehfahrwerke wurde hierfür hergestellt und eingebaut. Heute habe ich noch 2 Seitenleitwerke für den ersten Probeflug angefertigt und das Modell mit mit etwas Angstblei ausgewogen. Sicher ist sicher, denke ich mir. Ich möchte so die ersten Hüpfer starten und den genauen Schwerpunkt erfliegen. Nach einigen Probeflügen sollen dann die Seitenleitwerke wieder entfernt werden. So der Plan. Wenn alles klappt ist es dieses Wochenende soweit. Genaueres könnt ihr dann im Flugbuch nachlesen.

Ich habe fertig...

Andreas konstruiert und baut die F9F-Panther.

25.03.2015 - nachdem Andreas nun viele Stunden mit der Konstruktion seiner Panther zugebracht hat, ist es heute soweit. Die CAD-Daten vom Leitwerk wurden mit BoCNC aufbereitet und werden heute gefräst. Das geht auf der neuen CNC-Fräse im Handumdrehen. Ein 2mm Brettchen wird eingespannt, der Nullpunkt angefahren, die HF-Spindel gestartet und schon werden die Rippen vom Höhenleitwerk gefräst. Nach weinigen Minuten sind diese fertig. Sein Kommentar danach: man, ist die Fräse super! Dann sind wir schon mal gespannt auf den Zusammenbau.

13.04.2015 - heute beginnt Andreas mit dem Bau vom Höhenleitwerk. Die Leisten werden an der Kreissäge zugesägt. Die Rippen werden auf das Baubrett geheftet und danach die Leisten mit den Rippen zusammengeklebt. Zwischendurch besprechen wir die anstehenden Bauschritte.

16.04.2015 - auch bei Andreas hat sich Einiges getan. Das Gerippe vom Höhenleitwerk ist fertig und die erste Seite ist schon beplankt Die Hauptholme wurden beidseitig verkastelt. Heute beplankt er die zweite Seite vom Leitwerk. Dazu kontrolliert er mit den vorhandenen Füßchen die Geradheit vom Leitwerk.

20.04.2015 - auch Andreas ist wieder einen großen Schritt weiter gekommen. Am Höhenleitwerk wurden unten die Füßchen entfernt und bündig geschliffen. Eine Stunde später ist das Höhenleitwerk fertig beplankt und sauber verschliffen. Was aber das Beste ist, es ist auch absolut gerade. Die Tragflächen sind zuhause soweit konstruiert und können die nächsten Tage CNC - gefräst werden. Ist doch schön, wenn sich was tut in den Bauräumen.

05.06.2015 - Andreas hat nun wieder mehr Zeit für den Modellbau und ist nun regelmäßig in den Bauräumen.  Daher habe ich Ihm meinen Schlüssel gegeben. Seine Konstruktion der Panther ist soweit abgeschlossen und so wird heute gefräst. Gegen Abend sind einige Spanten vom Mittelstück fertig und können zusammen gesteckt werden. Da mittig die Turbine sitzt ist die Steckung unterbrochen. Bei der Festigkeit gibt es Bedenken. Sollten die Teile vielleicht zuvor beschichtet werden? Wahrscheinlich werden diese aber nochmals mit Birkensperrholz hergestellt. Ist ja kein Thema. Das CNC-Programm ist ja vorhanden.

10.06.2015 - jetzt wird es langsam spannend bei Andreas. Die Hellinge ist aufgebaut, der Rahmen aus Balsaleisten gebaut und die ersten Spanten sind gefräst. Nun können diese aufgefädelt und angeklebt werden. Auch die Spannten vom Mittelstück sind schon zusammen gesteckt und passen super. Im Hintergrund  werden die nächsten Teile auf der CNC-Fräse hergestellt.  Gegen Feierabend zeigt er stolz die Abfälle der Platten und meint: diese Fräse ist einfach super. Und mich freut es, dass meine Anschaffung so langsam rege genutzt wird.

12.06.2015 - auch bei Andreas geht es flott voran. Heute werden Rippen aus 3mm Birkensperrholz auf der CNC - Maschine georfräst. Wie gewohnt passen die Rippen wie angegossen. Danach folgen noch viele Rippen aus Pappelsperrholz. Dies wird langsam zur Routine. Ja da können wir ja schon mal gespannt sein auf den nächsten Bericht. Vielleicht ist dann der Rumpf schon fertig!

17.06.2015 - ich bin wieder recht erstaunt über den Baufortschritt von Andreas. Hat er die letzten Tage hier übernachtet? Beide Tragflächenhälften sind gefräst und schon gebaut. Heute passt er den Prototyp der neuen elektrischen ezfw ein. Alles richtig gemacht. die ezfw passen auf Anhieb. Schon jetzt möchte er die Längen der Fahrwerke bestimmen. Dazu ist es jetzt aber noch ein bisschen früh. Das genügt auch noch, wenn der Flieger im Rohbau fertig ist.

26.06.2015 - auch bei Andreas geht es in Riesenschritten voran. Die Tragflächen wurden auf dem Mittelstück aufgesteckt und alles verleimt. Immer wieder ist er am messen und ändert ggf. die Konstruktion gleich ab. Die Konstruktion am CAD ist zwar toll. Die Realität beim Bau sieht leider meist anders aus.

29.06.2015 - das Mittelteil ist soweit fertig und kann nun beplankt werden. Die Beplankungen aus 1,5mm Balsa werden mit Uhu - hart zusammengeklebt, gleich verschliffen, dann mit Klebeband zusammen geklebt und umgedreht. Auch die 2. Seite wird sofort verschliffen. Ich denke, wenn ich das nächste Mal wieder in den Bauräumen bin ist der Flügel beplankt. Andreas ist ja momentan nicht zu Bremsen.

13.07.2015 - auch bei Andreas ist einiges geschehen. Die Tragflächen sind soweit fertig gestellt und der Bau vom Rumpf bereitet Fortschritte. Die einzelnen Spanten werden auf den Rahmen aufgeleimt. Dabei werden die Spanten mit dem Anschlagwinkel ausgerichtet und immer wieder die Geradheit kontrolliert.

22.7.2015 - auch Andreas war die letzten Tage fleißig. Die Halterung für die Turbine ist schon drin und das Gerippe für das Seitenleitwerk ist schon gebaut. Nun kann er beginnen mit der Rumpfbeplankung. Er hat die letzten Abende immer sein Notebook dabei und konstruiert während dem Bau immer weiter. Mach richtig Spaß, von Abend zu Abend die Baufortschritte zu sehen.

08.08.2015 - Andreas möchte dieses Jahr noch mit seinem Jet fliegen. Da es mit der Panther doch noch einige Zeit geht, beginnt er mit dem Bau vom Schockjet. Über den Winter ist ja noch genug Zeit die P9 fertig zu stellen. Wir berichten dann wieder über die Fertigstellung.

 

Andreas baut den SchockJet aus einem Frästeilesatz.

08.08.2015 - Andreas legt los. Er hat auch noch einige Tage Urlaub und beginnt mit dem Bau. In einem handlichen Karton sind alle Frästeile angekommen. Die Teile werden gesichtet und nachdem etwas Platz geschaffen ist, werden gleich mal die die Seitenteile zusammen geklebt. Ich bin einige Tage zuhause und stelle meine B2 fertig.

18.08.2015 - ich kann meinen Augen kaum trauen. Der Rohbau vom Modell ist fast fertig. Andreas scheint sein Vorhaben durchzuziehen. Wir reden heute schon über das Fahrwerk. Dies wird in den nächsten Tagen hergestellt. Er will den Flieger noch diesen Monat in die Luft bekommen. So wie es aussieht, meint er es wirklich ernst.

27.08.2015 - der Tragflügel wird zuhause von Andreas mit Folie bespannt. In den Bauräumen geht es Schritt für Schritt weiter am Schockjet. Die P60 ist eingebaut und der selbst gebaute Tank hat seine Position gefunden. Vor dem Tank werden heute die Halterungen für die Ventile und die Pumpe hergestellt. Gegen Ende vom Abend ist auch dies erledigt. Immer wieder wird zwischendurch der Schwerpunkt kontrolliert. Wir wollen ja zusätzlichen Ballast einsparen.
19.10.2015 - auch bei Andreas hat sich was getan. Der Turbinen- und Anlageneinbau ist soweit erledigt. Heute baut er er sich eine Tankstation mit einer elektrischen Pumpe. Dann prüft er die Dichtheit von seinem selbst gebauten GFK-Tank. Es kann nun nicht mehr lange bis zum Erstflug dauern. Wir können gespannt sein.
Fortsetzung vom Baubericht.

Wir installieren eine Vereinsjet für die Schulung im Verein.

16.07.2015 - Wir haben mittlerweile einige Kollegen, welche sich mit der Jetfliegerei beschäftigen. Einige davon haben noch etwas Berührungsängste mit der neuen Materie. Aus diesem Grund habe ich einen großen Jetrainer zugekauft. Auf den ersten Blick ist der Flieger schon gigantisch. Aber, unsere Augen werden nicht jünger und so sieht man diesen Flieger dann auch besser. Außerdem ist der Flieger, nach Aussage von Willy sehr gutmütig. Also ideal für den Einstieg.

Heute habe ich ein bisschen Luft und so wird mit der Demontage begonnen. In der Nase vom Flieger ist ein stattliches Gewicht untergebracht. Dieses möchte ich ein bisschen vermindern. Ziel ist es die Turbine weiter vorne zu platzieren. So werden einige Halterunge, welche nicht mehr benötigt werden herausgerissen. Bei der Wärme komme ich tatsächlich beim Hobby zum Schwitzen. Die Ausbeute sind danach um die 700 Gramm, welche nach dem Schwerpunkt platziert waren. Für den nächsten Abend muss ich den Handschleifer mitbringen. Das Gewebe muss nun an der Innenseite etwas angeschliffen werden, bevor ich mit dem Einbau weiter verfahren kann.

22.7.2015 - Heute werden die Digitalservos in die Tragfläche eingebaut und ein Funktionstest durchgeführt. Nach einer Stunde ist der Tragflügel fertig und kann wieder ins Regal gelegt werden. Danach werden noch alle Servos in die, am letzten Abend vorbereiteten Servobefestigungen der B2 eingeschraubt. Auch das passt wieder mal, wie geplant.

27.08.2015 - heute unterstütze ich nochmals Mauri bei der Fertigstellung vom Jet. Doch die guten Graupner Servos bereiten immer noch Ärger. Nun steht aber der Entschluss endlich fest. Die Graupner-Rudermaschinen fliegen raus und es kommen bewährte Hochstromrudermaschinen von Dymond in den Flieger. Der Erststart verzögert sich leider noch ein bisschen.

Zwischenzeitlich habe ich alle Schläuche am Tanksystem vom Vereinsjet angeschlossen und mit Bindedraht gesichert. Für die Befestigung der Tankflaschen habe ich eigens eine Halterung gebaut. Die Tanks sind nun bombenfest im Rumpf. Wird eine Schraube gelöst können die Flaschen wieder entnommen werden. Abschließend wird das gesamt System abgepresst. Es scheint alles dicht zu sein. Nächsten Abend kann es mit dem Turbineneinbau weiter gehen.

31.08.2015 - heute soll die Turbine den Platz im Rumpf, gleich hinter den Tankflaschen finden. Mit Karton werden erst Schablonen zugeschnitten. Dann aus 6mm Pappelsperrholz die Halterung für die Bine hergerichtet. Noch einige Bohrungen für die Gewichtserleichterung, bzw. die Kabeldurchführung und schon kann die Halterung in den Rumpf eingeharzt werden. Abschließend wird heute noch die Länge für das Schubrohr ausgemessen. Dieses wir am gleichen Abend bei Herrn Jautsch bestellt. Zielvorgabe für heute ist erreicht. Am MIttwoch geht es weiter mit dem Einbau der Turbinenelektronik.
02.09.2015 - nach der Arbeit geht es gleich noch in den Baumarkt. Feuerfeste Farbe für den Turbinenraum wird eingekauft. Diese bekommt man beim KFZ - Bedarf, um Auspuffanlagen zu lackieren. Dann geht es in die Bauräume. Heute wird die Pumpe eingebaut. Diese wird kurz vor dem Tank platziert. Die Wege sollen ja möglichst kurz sein. Dann werden die Hauptfahrwerke aus Dural Aluminium vorbereitet und eingebaut. Ein Montagebrett für die ECU und den Empfänger wird ausgesägt und eingepasst. Dieses Brett kann eingeschoben werden und rastet danach ein. Kein Schrauben ist notwendig um an die unteren Komponenten zu kommen. Toll gelöst! Als letzten Schritt wird im Freien der Innenraum mit der mitgebrachten Schutzfarbe grundiert. Auch das ist erledigt. Ich freu mich schon auf Morgen. Da beginne ich mit dem Einbau von Turbine und Fernsteuerung.

10.09.2015 - Die Turbine und der Tank ist eingebaut. Die Pumpe ist angeschlossen und im vorderen Bereich alles soweit installiert. Das Schubrohr ist unterwegs. Die Fahrwerksteile sind Zuhause in der Mache. Es geht also dem Ende entgegen. Leider reicht es dieses Wochenende noch nicht auf den Erstflug. Aber nächstes Wochenende ist es sicherlich soweit.

 
11.09.2015 - heute werden die Rudermaschinen in das Höhenleitwerk eingebaut, die elektromagnetischen Radbremsen samt 125er Räder montiert und die Kabel im Rumpf ordentlich verlegt. Wie auf dem Bild zu sehen wurde die letzten Abende aufgeräumt. Der Arbeitstisch ist aufgeräumt. Alle Maschinen, welche Staub erzeugen, sind auf dem Tisch neben dem Eingang platziert. Eine Absaugvorrichtung sorgt für staubfreie Luft, wenn man diese verwendet. Achim schaut heute auch mal vorbei. Er will sich über den Stand vom Turbinentrainer informieren. Verständlich, er hat ja auch die Bine für den Vereinstrainer gestiftet. Das Schubrohr ist heute geliefert worden und kann Morgen eingebaut werden. Über das Wochenende wird dann noch das Bugfahrwerk mit Schleppgabel hergestellt. Dann die nächste Woche einige Kleinarbeiten. Dann sollte dem Erstflug nächstes Wochenende nichts mehr im Wege stehen.
16.10.2015 - nachdem der Erstflug etwas in die Hose gegangen ist, habe ich wieder einige Stunden mit der Reparatur zugebracht. Ursache für die abfallende Turbinenleistung war das Tanksystem. Die Colaflaschen wurden zusammen mit dem Hoppertank entfernt und durch einen 3-Liter Platypussystem ausgetauscht. Dadurch konnte ich nochmals 500 Gramm einsparen. Das Modell ist somit wieder fertig für den nächsten Probeflug, wird aber nun erst mal eingelagert, bis sich wieder besseres Wetter einstellt. Es wird Platz geschaffen für das nächste Projekt.

Klaus baut den Telestar 2002 von Modellbau Vogt.

05.10.2015 - nun lag der Bausatz doch schon einige Jahre bei uns, bis Klaus auf der Suche nach einer geeigneten Schleppmaschine war. Endlich wird das Modell nun mal fertig gestellt. Er hat sich einen passen ZG-26 besorgt und kann mit dem Bau starten.

Wir haben ihm extra einen Platz geräumt, als Ablage für seine Modellteile. Wenn er nicht da ist, halten wir den Bautisch frei. So handhaben wir das bei allen Kollegen. Jeder anwesende Modellbauer ist dann froh, wenn er mal schnell einen freien Platz findet. Die Bautische benutzen wir nur, um zu Bauen. Danach wird die Ablage genutzt und der Tisch wieder abgeräumt. Soweit die Theorie. Mal schauen, wie das die Kollegen handhaben.

Fortsetzung vom Baubericht.
 

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Gerhard Kenner  

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