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MBG-Wettbewerb Winterzeit                


 

Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern und Freunden der MBG - Radolfzell ein Gutes Neues Jahr 2015.

Rückblick auf das Jahr 2014.

Eins, zwei, drei und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Erst gestern haben wir uns zum Silvesterfliegen getroffen. Nun sind wir schon wieder beisammen, um gemeinsam das Jahr ausklingen zu lassen.

Was gibt es vom vergangenen Jahr zu berichten.

Mehrere Kollegen trafen sich regelmäßig in den Bauräumen zum gemeinsamen Modellbau. Toni baute eine SB-14, Andi eine T33 mit Turbine, Gerhard baute ein TC-Pitts und eine L-39 und Dominik die S12 von Sebart. Über alle Projekte wurde brav auf unserer HP berichtet, so dass die Kollegen auch immer auf dem Laufenden waren. So muss dies sein bei einer  Modellbaugruppe. Die Einen motivieren die Anderen.

Bei den Vorstandschaftswahlen gab es mal einen Führungswechsel. Toni gab nach langer Zeit den  1. Vorstand ab und widmet sich zukünftig mehr dem Bogensport. Bernd übernahm die Aufgabe von Toni, und Mauri die von Bernd. Die Rolle vom 2. Vorstand und vom Kassier blieb unverändert. Als Abschiedsgeschenk konnten wir Toni eine Stunde Zeppelinflug überreichen. Jetzt kann er sich unseren Flugplatz auch mal von oben anschauen. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an die zahlreichen Spender. Auf Euch kann man sich eben verlassen.

Auf dem Flugplatz hingegen war es wieder recht ruhig. Meist war das Wetter schlecht und die warmen Tage waren heuer rar. Der Wettergott hatte leider wenig einsehen. Im Flugbuch sind daher auch nur die wichtigsten Events aufgeführt. So trat Simon dieses Jahr in die Gilde der Jetflieger ein. Oftmals war Alex mit der Düse zu sehen. Ein besonderes Ereignis  war unser vereinsinterner Segelflugwettbewerb. So konnte unsere Winde wieder für einige Stunden pro Jahr genutzt werden. Erfreulich war auch die Wiederkehr von unserem Jugendlichen Dominik. Nach einige Jahren an der Front ist er nun wieder aktiver Modellbauer und Flieger.

Auch waren wieder einige Kollegen Beim Nurflügeltreffen in der Schweiz. Leider existieren keine Bilder und Informationen davon. So kann ich Euch auch nichts darüber berichten. Da müsst ihr eben mal auf die Seite der Kollegen gehen und dort nachlesen. Vielleicht klappt es 2015 wieder.

Beim Besuch in Reute konnte ich mir mal zeigen lassen, wie man den Seglerschlepp richtig ausführt. Die Kollegen dort waren so freundlich und haben mir die Regeln erklärt. Alles Weitere könnt ihr im Bericht nachlesen.

Unser Schriftführer Mauri trat in den Stand der Ehe. Wir durften dabei sein und dem frisch getrauten Paar gratulieren. Nun ist unser Mauri auch unter der Haube und muss sich zum Modellflug- und Bau daheim bei seiner Frau abmelden.

Schröcken war dieses Jahr ein Reinfall. Schlechtes Wetter von Ankunft bis zur Abreise.  Nur weinige Stunden blieben für den Modellflug. So wurde, stattdessen das Naturkundemuseum besichtigt und man lies es sich in der Hütte gut gehen.  Viele Jahre sind wir hier Stammgast. Da könnte doch der Wettergott auch mal ein Einsehen haben. Wir haben danach über diesen Urlaub gesprochen und werden uns für 2015 etwas anderes überlegen.

Ende August waren wir zu Besuch bei einer Materialschlacht am Hohen Stoffel. Hier wurde die Schweizer Meisterschaft im F3B ausgetragen. Es war mal schön zuzuschauen, jedoch könnte ich mich für diese Sportart nicht begeistern.

Und schon wieder sind die Aktivitäten in den Bauräumen im Vollen Gange. Mauri hat sich als erstes Projekt eine Kiste voll Holz zugelegt und setzt diese, Teil für Teil zusammen. Wenn alles klappt entsteht daraus ein Doppeldecker mit 2 Meter Spannweite. Mauri, wir drücken Dir die Daumen. Schaut immer mal wieder auf unsere HP. So könnt Ihr immer mal wieder nachlesen, was so in den Bauräumen los ist.

Euer Gerhard.

Unsere traditionelle Silvestersuppe.
Wie jedes Jahr wird aus dem Vereinsordner wieder die Einkaufsliste für unsere Silvestersuppe herausgeholt und den Einkauf getätigt. Über Jahre hinweg wurde das Rezept verfeinert bis zum heutigen Stand. Mittlerweile kann man mit ruhigem Gewissen behaupten: die Suppe ist perfekt und kann nicht mehr verbessert werden. Nicht nur, was den Geschmack angeht. Auch unser eingespieltes Team hat es mittlerweile voll im Griff. An mehreren Stationen hat jeder seine Aufgabe und im Hintergrund steht dann der Herr der Töpfe und mischt, unter Einfluss von viel Hitze das ganze zusammen. Unter stetigen Rühren und der Zugabe von einigen Zauberkräuter entsteht dann eine fantastische Suppe. Ich denke aber, das größte Geheimnis sind unsere Balsahobelspäne und eine Prise Schleifstaub, welche unsere Suppe so einzigartig machen. Nachdem das Gebräu einigen Stunden auf der Flamme zugebracht hat stellen wir uns dann mutig als Probeesser zur Verfügung. Da Bernd dieses Mal sogar Nachschlag verlangt, muss die Suppe dieses Jahr besonders gut sein. Das können wir leider nicht zulassen, denn die Suppe ist ja für unsere Gäste gedacht.
31.12.2014 - Silvesterfliegen.
Morgens angekommen, erleben wir ein Winterparadies auf unserem Modellflugplatz. Schon viele Jahre ist es her, dass wir soviel Schnee hatten. Alles wird vorbereitet und pünktlich zu Mittagszeit sind alle Gäste aus Aach angekommen. Der Ansturm auf unsere Silvestersuppe und die Getränke erfolgt. Wenige Minuten später ist es ruhig und alle sitzen um unseren großen Tisch herum und lassen sich unsere Suppe munden. So ist es richtig, aufgegessen wird! Dann wird es auch schönes Wetter. Und das haben wir ausgiebig denn ganzen Mittag. Auf dem Kopf eine warme Pudelmütze, vielleicht noch einige Fingerlinge. Dann kann geflogen werden. Dies geschieht vorwiegend elektrisch. Nur Bernd ist heute der "ganz Harte". Er hat seinen Schneegleiter mit Verbrenner dabei. Doch im weichen Pulverschnee klappt das nicht so richtig.
Die Kollegen, welche keine Modell dabei haben, stecken ihre Hände in die Tasche und bestaunen die mutigen Piloten. Dabei wird gefachsimpelt und im Innersten bereut, keinen Flieger dabei zu haben. Ja Jungs, dass hättet ihr Euch früher überlegen sollen. Aber es ist ja schon toll, dass Ihr überhaupt auf dem Modellflugplatz gekommen seid. Viele andere haben das nicht mal geschafft. Toni hat an der Cessna die Schwimmer montiert. Auf der glatten Schneedecke kann damit super gestartet und gelandet werden.

Die Jungs aus Aach haben eine Kamera auf ein Modell montiert. Mit einer FP-Brille kann ein zweiter Kollegen aus Sicht des Piloten den Flug miterleben. Da kommen doch die echten Fluggefühle hoch. Zumindest solange, bis geben 16 Uhr der Nebel die Überhand über das Geschehen bekommt. Dann wird wieder zusammengepackt und auf unserem Flugplatz kehrt wieder Ruhe ein.

Bernd und ich statten unserem Verpächter den alljährlichen Besuch ab und überbringen ihm unsere Genesungswünsche. Bei heißem Kaffee und einem guten Stück Kuchen lassen wir es uns gut gehen. Er hat sich über den Besuch gefreut und wir sollen euch alle schöne Grüße ausrichten.

06.01.2015 - Dreikönigsfliegen bei den Kollegen aus Aach.
Bei der der Ankunft ist kaum noch ein Parkplatz vorhanden. Mit anderen Worten gesagt: hier herrscht heute Hochbetrieb. Deshalb sind hier einige Modelle mehr, als bei uns beim Silvesterfliegen vorhanden. Die meisten Flieger sind elektrisch betrieben. Mit kalten Fingern macht das Starten vom Verbrenner auch keinen Spaß. Fritz hat seine Airmacchi, angetrieben mit einer Turbine, dabei. Mit diesem Modell absolviert er heute einige Flüge. Armin führt seinen Heli gekonnt vor und Walter zeigt uns mit dem Jettbrett was Geschwindigkeit bedeutet. Mit dem Flieger sind Geschwindigkeiten weit über 200 km/h möglich. Ich habe das Modell auch gerade im Bau und habe mir vorgenommen, farblich den Nuri doch etwas auffallender zu gestallten. Bei dem dem Flieger von Walter muss man doch genau hinschauen, um die Fluglage in der Luft zu erkennen.
Wir hatten einen schönen Nachmittag bei den Kollegen aus Aach. Die Verpflegung war, wie immer, Klasse und modellflugtechnisch war so einiges geboten. Viele gute Modellfliegergespräche waren angesagt und man konnte sich wieder so richtig Appetit für das nächste Bauprojekt holen. So verging die Zeit wie im Fluge und nur die kalten Füße waren der Grund wieder in das warme Wohnzimmer zurück zu kehren.

An dieser Stelle ein "Vergellt es Gott" an die Kollegen aus Aach. Ich habt Eure Sache gut gemacht und es wäre schön, wenn wir das, diese Flugsaison,  nochmals wiederholen könnten. Vielleicht bei uns auf dem Flugplatz, vielleicht bei Euch auf dem Fluggelände, vielleicht bei einem Seglerwochenende und vielleicht ist es da auch ein bisschen wärmer. Wir können da ja mal darüber reden!

Liebe Grüße von der Modellbaugruppe Radolfzell.

01.02.2015 - Am 01.02.2015 ist unser Vereinskollege Herbert Hauser, nach schwerer Krankheit gestorben. Er war erst 67 Jahre alt.

Herbert war Gründungsmitglied und jedem von uns durch seine liebenswürdige Art bekannt. Die Älteren von uns haben noch im Keller von seinem Wohnhaus Modellbauzubehör eingekauft oder sich von Ihm einen Tragflügel herstellen lassen.

Das Modellbaugeschäft in der Lessingstraße war danach oftmals unsere Anlaufstelle, um die notwendigen Modellbauutensilien zu beschaffen. Er hatte immer das benötigte Zubehör und falls notwendig auch den passenden Rat dazu.

Herbert, wir werden Dich in guter Erinnerung behalten.


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Gerhard Kenner