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Ja so sind die Modellbauer. Öfter mal was neues!
Immer mal wieder ist im rechten Bild ein Schnappschuss zu sehen.
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Textmarken zu folgenden Themen.
Bau vom Free Willy.
F9 Panther von Andreas.
Y-Not von Helmut
Horten XV
 

Neues aus den Bauräumen.

2011 war reger Flugbetrieb mit unseren Jets.  Dieses Jahr hingegen, blieben die Tubinen am Boden. Besser gesagt war es eher ruhig auf unserem Modellfluggelände. Da ich ja  hauptsächlich der Modellbauer bin, war ich davon weniger betroffen. Hier in unseren Bauräumen ist es ja auch im Sommer schön und entspannen kann man sich (zum Glück) nicht nur auf dem Modellflugplatz. Der Sommer ist vorbei. Letztes Wochenende noch 20 Grad und die Mig-15 wurde eingeflogen, dieses Wochenende gegen 0 Grad. Der erste Schnee fällt. Das war es mal wieder mit der Flugsaison.

Und so ist es mal wieder soweit. Neue Pläne werden geschmiedet für das Winterprojekt. Ist es wieder ein neuer Nurflügel, noch eine Mig-15 mit Turbine, oder gar eine Horten mit Turbine? Von Letzterem träume ich schon einige Zeit. Nebenbei sind da auch noch einige "Musste-ich-unbedingt-haben"- Projekte, welche auch mal gebaut werden sollten. Im Grund genommen ist es ja egal. Es kommt doch alles sowieso, wie es kommt. Wir beginnen einfach mal mit dem ersten Modell. Ein Willy - Rippensatz, welcher beim VTH gekauft wurden. Der liegt auch schon einige Zeit im Schrank und warten auf den Baubeginn.


27.10.2012 - heute hat der Winter Einzug gehalten. Draußen wandert die Quecksilbersäule gegen 0 Grad. In den Bauräumen ist es mollig warm. Den letzten Abend habe ich die Beplankungen zugeschnitten und mit dünnem Gewebe beschichtet. Heute wurde die untere Beplankungen schon auf den Flügel aufgeklebt. Dies geschieh, wie schon bei vielen Modellen mit Pattex Kontaktkleber. Nachdem auch gleich die Aufkleber auf der Unterseite platziert sind, ist der Flügel unten soweit fertig und kann aufgespannt werden. An der Flügelhinterkante wird, wie in der Baubeschreibung angegeben eine 5mm Leiste unterlegt. So soll die notwendige Schränkung erzielt werden. Nachdem die Endleistenrippen aufgeklebt wurden ist es schon wieder 19:00. Wie im Fluge ist wieder die Zeit vergangen. Aber es wurde auch einiges geschafft, wie auf dem Bild zu sehen ist.
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08.11.2012 - Grumman F9F Panter EDF 90mm blau-gelb Spannweite 1210mm, von TB-Models. Schöner Jet mit GFK Rumpf und vollbeplankten Flügeln mit Styrokern. Der Jet hat Spreitz-Landeklappen für bessere Landeeigenschaften. Die Grumman ist weit vorgefertigt und mit einem schönen Finish versehen. So ist die F-9 von TB-Models auf der Internetseite von Hebu-Shop beschrieben. Andreas hat Gefallen an diesem Jet gefunden und sich das Modell zugelegt.

Technische Daten:
Spannweite: 1210 mm, Länge: 1160 mm, Flächeninhalt: 24 dm2, Leergewicht Bausatz: ca. 1600 gr., Fluggewicht: ca. 2.8 - 3 kg, Steuerung: M,H,S,Q,LK ( EZFW Option ).

Andreas hat mal alle Teile auf die Waage gelegt. 1500 Gramm wiegen alle Teile zusammen. Dafür ist auch genug Farbe auf dem Rumpf und Harz im Inneren. Für die Fertigstellung kommen noch einige Komponenten hinzu. Mal schauen, ob die F-9 unter 4kg bleibt. Als Rudermaschinen verwendet Andreas die neuen Digitalservos von Staufenbiel. Die DS-1600 machen ein sehr guten Eindruck. Eben wie all die Dymond Rudermaschinen. In unseren Bauräumen liegt mittlerweile ein ganzer Schuhkarton voll übriger Ruderhebel der letzten 10 Jahre. Bei mir kommen keine anderen Rudermaschinen mehr ins Modell.

06.12.2012 - Und erneut wird ein neues Projekt in den Bauräumen gestartet. Dieses Mal ist es von Toni und Benjamin. Warum nicht, oder in englischer Sprache Y-not. So heißt das neue Objekt der Begierde. Erst vor einigen Tagen haben wir noch am Hang unseren Schweizer Kollegen Helmut getroffen. Er hatte seinen neuen Konstruktion dabei. Und wie soll es auch anders sein. Es ist natürlich wieder ein Nurflügel. Dieses Mal etwas kleiner, daher wendiger und mit tollen Flugleistungen. Diese Konstruktion hat uns überzeugt. Helmut hat uns freundlicherweise die Fräsdaten zur Verfügung gestellt. Benjamin hat kurz darauf einige Sätze vom Modell gefräst.

Kaum sind die Rippensätze gefräst beginnen die zwei auch schon mit ihrem Werk. Achim hat noch schnell den Bauplan ausgedruckt, Benjamin die Negativrippen gefräst. Und dann geht es fix. Die Beplankung wird auf die Negativschablonen geheftet, darauf die Rippen geklebt und mit Nadeln fixiert. Nach dem Wochenende sind die ersten Tragflächenhälften auch schon fast fertig. Einige Tage später werden schon die gebauten Rümpfe grundiert. Ja solche Bauräume sind schon eine feine Sache. Mann kann alles dort liegen, wo es gerade liegt und kann sich voll auf den Modellbau konzentrieren. Wie auf dem Bild zu sehen ist, liegt immer alles griffbereit auf dem Bautisch. Späßchen muss sein! Wenn die zwei gewusst hätten, dass ich dieses fotografiere hätten die Kollegen ihre Plätze sicherlich vorher ein bisschen aufgeräumt.

30.12.2012 - In unseren Bauräumen ist was los. Nachdem Benjamin und Toni je eine y-not gebaut haben, gesinnt sich in den Weihnachtsferien Emanuel hinzu. Ein Frässatz war noch übrig und die Bauhellinge noch aufgebaut. So ging der Bau vom Nuri recht schnell von der Hand. Nach wenigen Stunden ist der y-not von Emanuel schon rohbaufertig und bereit um mit Bügelfolie zu bespannen. Die Seitenleitwerke sind aus 3mm Depron hergestellt, mit Rowings verstärkt und beidseitig mit 40 Gramm Gewebe beschichtet. Das Gewicht liegt hierbei unter 10 Gramm. Die Festigkeit ist beeindruckend. Der Rumpf von Benjamin ist mittlerweile schwarz lackiert, der von Emanuel erst grundiert. Doch das lässt, bei seiner Geschwindigkeit bestimmt nicht lange auf sich warten. Die Seitenruder sind aufgesteckt und werden von kleinen Magneten gehalten. Zum Transport kann das Seitenleitwerk abgenommen werden. Praktische Sache!
Ein neues Projekt wird gestartet.
Auch ich beginne heute ein neues Projekt. Vor einigen Tagen hat mir unser langjähriger Kollege Klaus eine Bauplan gezeigt. Dieser hat er vor vielen Jahren (ca. 1987) von einem älteren Herren bekommen. Seit dieser Zeit lag das Schätzchen auf dem Speicher und hat dort auf die Auferstehung gewartet. Den Bauplan habe ich kopiert und eine Anfrage beim VTH gestartet. Wenige Tage später wurden mir Kopien vom Bau- und Flugbericht zugesandt. Heute ist es soweit und ich beginne den Bau vom Rumpf. Es ist, wie soll es auch anders sein ein Nurflügel. Aber ein ganz besonderer. Ich möchte es auch ein bisschen spannend machen und an dieser Stelle nicht allzu viel verraten. Doch eins sei gesagt. Diesen Horten habe ich noch nie als Modell gesehen. Auch ist im Internet nicht all zu viel darüber zu erfahren. Und das sollte sich hiermit ändern. Die Teile für das Rumpfmittelteil werden aus der Kopie ausgeschnitten und auf Sperrholz geklebt. Mit der Laubsäge ausgesägt können die Teile für den Rumpf zusammen gesteckt werden. Da nun schon einige Kollegen ihr Interesse am Bau angemeldet haben, mach ich an dieser Stelle gleich Nägel mit Köpfen. Ich baue gleich ein Urmodell vom Rumpf, um anschließend eine Negativform herzustellen. Benjamin  übernimmt die Herstellung der CNC-Rippensätze. Mal schauen, was sich da entwickelt!
Wir bauen die Horten XV.
Wir schreiben das Jahr 1987 und der Computer steckt noch in den Kinderschuhen. Der Konstrukteur Werner Schreiber hat die Berechnungen zur Glockenverteilung durchgeführt und den Plan von Hand gezeichnet. Die Bauanleitung trägt die Handschrift einer Schreibmaschine. Die Einleitung lautet wie folgt:

Die Segelflugzeuge HO XV wurden in den 50-iger Jahren in Argentinien gebaut. Es gibt zwei grundverschiedene Flugzeuge unter dieser Typenbezeichnung. Die Horten XV m (mono) ist einsitzig. Spannweite 18 Meter, Pfeilung vom Flügel 21,9 Grad, Wurzeltiefe 1,75 Meter, Streckung 17. Die Horten XV "Urubu" ist zweisitzig. Die Piloten saßen nebeneinander. Wir bauen die Mono.

Über das Wochenende wird ein neuer Bauplan am CAD gezeichnet. Bei der Geometrie habe ich mich an den vorhandenen Plan angelehnt. Einige konstruktive Änderungen wurden eingebracht.

Die Sperrholzteile für das Mittelteil sind ausgeschnitten und wurden zusammengeklebt. Ein Teil vom Rumpf ist schon mit Balsa überzogen. Da ich immer mal wieder ein bisschen Zeit zwischendurch habe, wurde noch ein kleine Universal - Nurflügelform hergestellt. Immer noch habe ich die Idee der verschiedenen Flügelgeometrien im Kopf. Hierfür soll dieser Rumpf bestimmt sein.
Emanuel war der letzte welcher den Bau vom Y-Not begonnen hat und der erste welcher seinen Flieger fertig gestellt hat. Auch das Modell von Benjamin ist fertig bespannt. Hier muss nur noch die Fernsteuerung eingebaut werden. Toni bespannt heute seinen Nurflügel. Damit der Flügel sich nicht verzieht wurde diese mit einem Akku auf dem Tisch beschwert.

24.01.2013 - beim letzten Male noch die Form fertig gestellt und mittlerweile ist schon wieder ein Rumpf aus der Form gezogen worden. Dieser Rumpf ist nun für eine Flächentiefe bis 250mm ausgelegt. Nun kann ich mit meinem ersten Versuch einer Tragflächenform nach meiner Vorstellung beginnen. Das Urmodell der Horten XV macht auch Fortschritte. Das Mittelteil wurde in Sperrholz aufgebaut und mit Balsa überzogen. Die Kabine wurde in Styropor hergestellt und in Form geschliffen. Die nächsten Tage werde ich das Modell mit Gewebe überziehen. Dann wird wieder gespachtelt und geschliffen. Dieses Mittelteil möchte ich feiner Gewebestruktur an der Oberfläche abformen. Das werde ich mit Fließkeramik durchführen. Die Rümpfe der Gebrüder Horten waren ja auch nicht so glatt.

Heute stellt Toni seinen Y-Not fertig. Der Akku wird an die richtige Stelle platziert und schon stimmt auch der Schwerpunkt. Dank der langen Nase klappt dies. Das Modell hat flugfertig unter 500 Gramm. Na, da bin ich mal richtig auf die Flugleistungen gespannt.

Der Y-Not ist auf die Seite gelegt. Dann geht es mit dem Quadrocopter weiter. Nachdem diese Fluggeräte in unserem Verein seit ca. einem Jahr Einzug gehalten haben hat sich Toni auch einen zugelegt. Noch nicht flugfertig wird schon diskutiert, ob man mit dem Quad den Nurflügel auf Höhe bringen kann. Das müsste eigentlich klappen. Müsste ja nur noch eine Ausklinkvorrichtung angebracht werden. Mal schauen was sich da noch entwickelt.

14.02.2013 - Und Toni hat mit dem Flügelbau vorgelegt. Mit den von Benjamin CNC - gefrästen Rippen hat er schon mal die rechte Flügelhälfte aufgebaut. Beplankungsmaterial wurde mit 80er Gewebe und Epoxy überzogen. Nach Angaben vom Bauplan hat er eine Balsaleiste mit den entsprechenden Maßen für die Glockenverteilung hergestellt. Diese wird an der Flügelhinterkante hinterlegt. Unter dem Hauptholm wird eine Leiste mit 6mm Stärke unterlegt. Dadurch entsteht die Schränkung vom Flügel. Mehrere Abende nimmt das absperren der Holme in Anspruch. Im Mittelbereich mit Sperrholz und nach außen hin mit 3mm Balsaholz. Durch die entstehende Box wird der Flügel  verdrehsteif. Im Steckungsbereich hat er mehrere Holme zusätzlich eingesetzt. Durch die große Schränkung muss so ein Nurflügel unbedingt stabil werden. Sonst gibt es Probleme beim Schnellflug. Das wäre nicht der erste Flügel, welcher sich in der Luft wieder zerlegt. Das wollen wir vermeiden.

Und Thomas ist heute bei uns zu Besuch. Er kann nicht tatenlos zuschauen wenn wir beim Bauen sind. Er trägt sich an, das Urmodell der Ho-XV zu schleifen. So ist das gut! Da kommen wir schneller zum Ziel. Gegen Feierabend ist der Rumpf geschliffen und kann wieder gefüllt werden. Thomas nächste Woche kannst Du weiterschleifen.

Der erste Flügel ist noch nicht fertig und schon wird dieser an den Rumpf gehalten. Mit viel Vorstellung kann man sich den Horten schon vorstellen! Und auf der Gegenseite vom Tisch beginne ich nun auch die Tragflächen zu bauen. Ich habe mir 2 Baubretter besorgt und kann so den linken und den rechten Tragflügel gleichzeitig aufbauen. Ich habe hierbei die Hoffnung etwas Zeit einzusparen. Man sagt doch, ein zweites Modell mitzubauen geht gleich lange wie wenn man nur eines baut. Das möchte ich die nächsten Tage doch mal testen. Über das Wochenende werden schon mal die Beplankungen zusammen geklebt und mit 20 Gramm Glasgewebe beschichtet. Der Vorteil bei diesem dünnen Gewebe ist, man streicht es mit der Hand auf der Beplankung fest. Anschließend wird mit einer Schaumgummiwalze und etwas Epoxydharz das Gewebe getränkt. Für alle Beplankungen benötige ich lediglich 90 Gramm. Dabei steckt sicherlich noch ein großer Teil in der Schaumgummiwalze drin.

27.02.2013 - Heute habe ich die Hellinge hergestellt. Da die Flügel, bedingt durch die Glockenverteilung doch recht verdreht sind, möchte ich den Flügel in einer Aufspannung herstellen. Unter dem Hauptholm wird eine Balsaleiste 6x10 unterlegt. Darauf kommt die Beplankung und darauf der untere Hauptholm. Den 2. Auflagepunkt bildet die hergestellt Hellinge an der Hinterkante vom Flügel. Am gleichen Abend noch werden die unteren Beplankungen aufgeheftet, die Holme aufgelegt und die selbst von Hand hergestellten Rippen aufgesteckt. Hierbei muss ab und zu mal eine Aussparung nachgefeilt werden. An den folgenden 2 Abenden werden die Flügel zusammengeklebt. Dank der guten Vorbereitung geht der Zusammenbau nun recht schnell von der Hand.

02.03.2013 - Samstag, der wohlverdiente Mittagsschlaf ist vorbei. Erst noch kurz zum Frisör, dann geht es ab in die Bauräume. Die heutigen Stunden verbringe ich ausschließlich damit die Anschlussrippen anzubringen und den Flügel verdrehsteif zu machen. Dies geschieht durch Absperren der Holme. Beidseitig wird hierbei 3mm Balsa aufgeklebt. Nachdem die Wäscheklammern alle sind ist es auch schon wieder Feierabend. Noch einmal eine Blick über das 3 Meter lange Baubrett. Dann geht es wieder nach Hause. Der Bericht für die HP muss noch geschrieben werden. Und das ist hiermit geschehen.

09.03.2013 - Und wieder ging eine Woche dahin. 3 Abende habe ich nur mit dem Verkasteln der Holme zugebracht. Bis zur Bremsklappe hin wurden die Holme mit dem Querschnitt 8x6 beidseitig mit 1mm Birkensperrholz beklebt. Ab dort bis zum Ende vom Flügel hin beidseitig mit 3mm Balsaholz. Na wenn das nicht verdrehsteif wird, dann weiß ich auch nicht mehr. Jedenfalls liegt der Flügel immer noch sauber in der Hellinge. Der hintere Holm wurde ebenfalls mit 3mm Balsa abgesperrt. Die Nasenleiste wurden zugeschnitten und angeklebt. Um den Flügel im Mittelteile verdrehsteif zu bekommen werden Kiefernleisten 5x3mm eingesetzt. Darauf kommen nochmals 5x3mm Balsaleisten. Diese können dann leicht bündig zur Kontur geschliffen werden. Zwischen diese Holme werden dann Einsätze aus Pappelsperrholz eingesetzt. Das Steckungsrohr wurde heute mit Uhu-Plus eingeklebt. Dieses wird die nächsten Tage ebenfalls noch bis zur Beplankung hin aufgefüttert. Heute habe ich über das Internet eine 50-Meterrolle Servokabel bestellt. Bei meinen Bauaktivitäten sollte dies dann einige Tage reichen. Dann kann ich die nächste Woche wohl die obere Beplankung aufbringen.

19.03.2013 - Die letzte Woche wurde an beiden Tragflächen die Endleistenbeplankung aufgezogen. Die Hinterkante wurde innen angeschliffen bis eine Spitze von ca. 1,5 mm entsteht. In die Hinterkante wurden mehrere Kohlerowings zusammen mit eingedicktem Harz eingelegt. Eine Kieferleiste wird an der Oberseite aufgelegt, an der Unterseite werden kurze Stücke der Kieferleiste zugeschnitten. Jetzt kann durch die Kieferleiste die Hinterkante mit Nadeln auf die Hellinge geheftet werden. Mit vielen Wäscheklammern wird die Hinterkante zusammengespannt. Beim Blick durch die Hinterkante sind nun schön die 2 Knicke an der Hinterkante zu sehen. Dazwischen ist die Endleiste gerade und über die gesamte Länge ist die Hinterkante gepresst. Ich bin zufrieden. Besser kann  man es wahrscheinlich nicht machen. Um die restliche Zeit bis zum Feierabend zu überbrücken werden noch die Rudermaschinen für die Bremsklappen eingebaut.
23.03.2013 - Nachdem ich einige Akkuladungen auf dem Modellflugplatz mit dem Quad leer geflogen habe, wird heute die Nasenbeplankung an beiden Tragflügel aufgezogen. Zuerst habe ich versucht die Nasenleistenbeplankung trocken aufzuziehen. Bedingt durch die enge Rundung erweist sich das als recht schwierig. Da die Beplankung einseitig mit Gewebe überzogen ist wird diese angefeuchtet. Danach ist diese rund und passt fast schon alleine an den Flügel. Weisleim wird aufgetragen und mit Hilfe von 2 Zulagenleisten wird die Beplankung auf dem Hauptholm und die Nasenleiste geheftet. Im Bereich der Mittelrippen ist die Beplankung in 2 Richtungen rund. Hier werden 2 Kiefernleisten als Zulage auf die Rippen geheftet. Nun liegt auch dort die Beplankung an den Rippen auf. Auch diese Baustufe habe ich wieder, wie schon der gesamte Zusammenbau ohne eine Tropfen giftigen Sekundenkleber geschafft. So sollte es sein. Für heute bleibt mir nur noch die Beplankungen am Mittelstück zusammen zu kleben und diese mit Gewebe und GFK zu überziehen. Dies ist geschehen, die Akkus sind auch wieder voll. Ich kann nach Hause gehen und den Bericht schreiben. Ich freue mich schon auf den nächsten Bauabend. Die Tragflächen sind, nach nun fast 4 Wochen bald fertig. Ich kann mich bald wieder dem Formenbau widmen. Das wurde auch Zeit.
27.03.2013 - Über das Wochenende wurden die Tragflächen an der Oberseite fertig gestellt. Die Mittelstückbeplankung und alle Aufleimer sind aufgebracht und somit ist die Oberseite fertig. Der große Augenblick kann kommen. Die Flügel werden erstmals nach 4 Wochen abgespannt. Mit dem ersten Versuch wird erst mal die Verdrehfestigkeit getestet. Wie schon zuvor erwartet sind die Flügel bombenfest, was die Verdrehsteifigkeit angeht. Das Gewicht erscheint mit 700 Gramm / Flügel recht hoch, doch das ist ja auch ein recht großer Nuri. Nasenleiste und Endleiste werden vorgehobelt. Die Flügel können von der Unterseite her am Mittelteil nachgeleimt werden. Für heute lassen wir es gut sein. Morgen geht es weiter mit der restlichen Beplankung der Unterseite. Bis zu Ostern sollten die Flügel fertig sein. Die Bügelfolie ist auch schon unterwegs. Somit ist ja alles Bestens.

Und Andreas hat auch gut lachen. Seine F9 ist auch bald flugfertig. Die elektrischen Einziehfahrwerke von e-flight sind eingebaut. Als Fahrwerk hat er die  Schleppgabeln von mir verwendet. Nachdem die Panther nun auf den Beinen steht wird heute erstmal der neue Jetfan Impeller von E-Jets an den Lipo angeschlossen. Mit 6S zieht der Motor 90 Ampere, bei einem ordentlichen Schub.

28.03.2013 - Immer Donnerstag besuchen uns einige Vereinsmitglieder. Diese informieren sich zwar täglich auf unserer HP, jedoch ist es doch etwas anderes die Modelle mal in die Hand zu nehmen und darüber zu diskutieren. Soweit sind wir leider noch nicht mit dem Internet. Plastische Bilder können wir leider noch nicht übertragen. Aber wer weiß, das kommt vielleicht noch. Da sich solch ein Schnappschuss nicht immer bietet habe ich die F9 von Andreas nochmals verewigt. Sind die Schleppgabeln nicht gelungen? Dahinter die Mig-15 und dahinter die MB-339. Links daneben noch ein flugfertiges Kangaroo. Ja, Jets haben wir genug im Verein. Jetzt müssen die Teile nur noch in die Luft.

Im Hintergrund zeigt die Uhr kurz nach 8 an. Höchste Zeit für den Stammtisch. Und der ist heute sehr gut besucht. Wir müssen bei Giovanni einen Tisch anbauen. So klingt der Abend gebührend aus.

1.4.2013 - Ostern ist vorbei, wir haben immer noch Schnee und es ist bitterkalt. Leider ist auch die nächsten Tage keine Wetterbesserung in Sicht. Das einzig erfreuliche hierbei, der Bau unserer Horten IX ist weiter fortgeschritten. Die Tragflügel sind fast fertig und wurden an das Urmodell angesteckt. Die Übergänge passen super. Nur geringfügige Nacharbeiten am Rumpf sind erforderlich. Jetzt kann es mit dem Formenbau weiter gehen. Als nächster Schritt wird die Tiefziehform für die Kabinenhaube hergestellt. Dazu wird erst eine Negativform erstellt. Der Rumpf wird 3 x mit Trennwachs behandelt und anschließend die Feinschicht aufgetragen. Morgen geht es dann weiter mit dem Aufbringen der Gewebeschichten.
4.4.2013 - In den letzten Tagen wurden einige Lagen Gewebe aufgebracht auf dem Negativ der Tiefziehform. Diese wurde mittlerweile wieder abgenommen vom Rumpf und vorbereitet für den Abguss der Tiefziehform. Am heutigen Abend wurde der Ausschnitt für die Kabinenhaube am Rumpf gefertigt und mit dünnem Sperrholz überzogen. Der komplette Rumpf wurde nochmals fein geschliffen und die unbehandelten Stellen mit Füller gespritzt. Am nächsten Abend können die unebenen Stellen nochmals gespachtelt, geschliffen und anschließend nochmals gefüllt werden. Nun ist das Urmodell bald bereit um dieses abzuformen. Während der Trockenzeiten kann ich immer mal wieder mit den Feinarbeiten am Flügel weiter verfahren. Nein, langweilig wird es mir nicht in den Bauräumen.

6.4.2013 - Die Tiefziehform ist vorbereitet und kann eingewachst werden. Eine Gemisch aus Harz, Aluminiumpuder und Thyxotropiermittel wird dick in die Form aufgetragen. Das Urmodell wird an den unebenen Stellen gespachtelt. Während der Trockenzeit ist dann wieder Zeit, die Nasenleisten in Form zu bringen. Dies geschieht fast ausschließlich mit dem Balsahobel. Ganz fein eingestellt geht das zwar ein bisschen länger, aber funktioniert vorzüglich. Mit der Schleifleiste besteht die Gefahr, die Beplankung zu verletzten. Abschließend wird die Nasenleiste aus feinjähriger Kiefer nur noch leicht geglättet. Die Nasenleiste ist bis hin zum letzten Drittel gerade. Ab dieses Punkt erfolgt dann eine leichte Rundung nach oben. Dies ist auf beiden Seiten so der Fall.

11.04.2013 - Die Tiefziehform ist mittlerweile fertig. Die ersten Kabinenhauben können gezogen werden. Am Mittelteil habe ich nochmals die Anschlussrippen, bei aufgestecktem Flügel aufgespachtelt, nachgeschliffen und nochmals gefüllt. Beim erneuten Zusammenstecken passt nun der Übergang super. An den Anschlussrippen muss noch etwas aufgespachtelt werden. Das nehmen wir in Kauf. Toni hat heute seine 2. Tragflächenhälfte begonnen. Der Plan wird umgedreht und die gesamte Prozedur, wie bereits an der ersten Tragflügelhälfte beginnt wieder von vorn. Als nächster Abschnitt wird die Negativform vom Rumpf erstellt. Mal schauen, ob ich das die nächsten 2 Wochen erledigt bekomme?

30.04.2013 - Wir haben endlich wieder Nachwuchs in den Bauräumen. Nachdem uns Sven die letzten Wochen doch mehrmals in den Bauräumen besucht hat, ist es heute endlich soweit. Er beginnt mit dem Bau vom Taxi II. Nicht nach Baukasten wird gebaut, sondern nur nach Bauplan. So wird heute der Rippensatz für die Tragfläche hergestellt. Dies geschieht im Rippenblock. Dafür werden die Endrippe und die Wurzelrippe aus Sperrholz hergestellt, gebohrt und mit Gewindestangen zusammen gespannt. Der Rippensatz kann leider erst nächsten Abend hergestellt werden. Die Zeit ist schon wieder rum. Swen muss wieder auf den Bus.

Nachdem die letzten Abende das Trennbrett samt Urmodell für das Abformen vorbereitet ist, werden heute schon die letzten Gewebelagen laminiert. Zuvor wurde 5x Wachs aufgetragen und poliert. Darauf dick die Feinschicht, darauf die Kupplungsschicht, darauf 1 x 105 Gramm Köper, dann 160 Gramm Köper, dann wieder eingedicktes Harz, dann die Alueinlagen, dann wieder eingedicktes Harz, dann wieder 4 Lagen 160 Gramm Gewebe und zum Abschluss wieder das 105 Gramm Gewebe. Für diese kleine Form sollte die Schichtstärke ausreihend sein. Das werden wir ja recht bald sehen.

Nachfolgend noch ein kleines Detail von unserer Horten. In die Flügelspitzen wurden oben und unten kleine Klappen eingesetzt. Diese sollen als Seitenruder eingesetzt werden. Auf die Wirkung sind wir schon jetzt gespannt.

2.5.2013 - Nach der Rückenschule geht es zum Modellbau. In den Bauräumen sind bereits 3 Plätze belegt. Toni baut an seinem 2. Flügel der Horten. Vater Dieter und Sohn Sven bauen gemeinsam den Taxi II. Nachdem beim letzten Mal die Trennbretter entfernt und die 2. Seite eingewachst wurde,  trage ich heute die Feinschicht auf. Nebenbei helfe ich Sven beim Rippenblock und führe die Feinarbeiten durch. Abschließend werden auf die Feinschicht wieder Bauwollflocken gestreut. Diese verbinden sich mit der noch nassen Feinschicht und bilden so eine Kupplungsschicht für die nächste GFK-Schicht.

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3.5.2013 - Da es heute den ganzen Tag wieder regnet, ist die Fertigstellung der Form in naher Sicht. 4 weitere Stunden sind hierfür notwendig. Dann ist das Werk fast geschafft.

4.5.2013 - Als nächster Schritt muss die Außenform zugesägt und geschliffen werden. Nachdem die Stift- und Gewindebohrungen gefertigt sind kommt dann der spannende Moment. Die Form kann geöffnet werden. Leider wurde auf das Urmodell zu wenig Wachs aufgetragen und es ging beim Endformen entzwei. Nicht so schlimm. Hauptsache ist doch, die Form hat es überlebt. Damit werden ja die Rümpfe hergestellt. Und diese ist wieder mal richtig gut geworden. Gelernt ist halt gelernt. Die Kabinenhauben sind auch vom Tiefziehen gekommen. Diese habe ich bei Hobby-Land herstellen lassen. Ich kann nur sagen, die verstehen ihr Geschäft. Super Qualität zu einen fairen Preis. Da können wir ja die nächste Woche mal den ersten Rumpf ziehen.

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09.05.2013 - Der erste Rumpf wurde laminiert mit 3 Lagen Gewebe. 1 x 105 Gramm und 2 Lagen mit 160 Gramm Gewebe. Das sollte dem Rumpf ausreichen Stabilität verleihen. Heute wird die Form geöffnet. Mit einer Spachtel wird zwischen die Form gefahren und schon springt diese auseinander. Bei der 2. Hälfte muss schon ein bisschen Kraft angewendet werden. Doch nach einigen Anstrengungen gibt der Rumpf auf und löst sich aus der Form. Die Qualität kann sich sehen lassen. Gleich wird nochmals Wachs aufgetragen, poliert und die Feinschicht aufgetragen. Der Kollege Toni benötigt ja auch noch einen Rumpf. Diesen werden wir Morgen laminieren, so der Kollege Zeit hat.

16.05.2013 - Der  zweite Rumpf wurde gemeinsam in Rekordzeit laminiert und anschließend erfolgreich von Toni aus der Form genommen. Über das  Wochenende war ich autotechnisch verhindert, die letzten 3 Abende war ich jedoch wieder voll bei der Sache. So konnte ich die letzten Abende die Steckung in den Rumpf einbauen, den Kabinenrahmen anfertigen, die Halterung samt Radschacht für das Hauptrad herstellen, die Flügelübergänge zu den Anschlussrippen anspachteln und so manche Kleinarbeit erledigen. Und davon gibt ja doch allzu viele, wir wir wissen. Am Wochenende sollen die Tragflächen bespannt werden. Dazu sind noch kleine Arbeiten am Flügeln zu erledigen. Es sind ja noch 2 Abende Zeit. Das sollte reichen.

19.05.2013 - Zwei Sperrholzteile werden mit dem Rad moniert, ein Stück Balsa um die Rundung gezogen mit Weisleim rechts und links zwei Stück 6mm Balsazulagen geklebt. Das ganze etwas konisch geschliffen und schon passt das Laufrad in der Rumpf. Die komplette Einheit wird mit eingedicktem Harz in den Rumpf geklebt. Während der Trockenzeit bringt Toni die hintere Beplankung auf. Mehrere Lagen Kohlefaserrowings werden hierzu in die Endleiste und auf den hinteren Hauptholm aufgelegt. Auf die Rippen wird eingedicktes Harz aufgetragen, die hintere Beplankung aufgelegt und mit Stecknadel fixiert.

Ich habe mittlerweile die Tragflächen verputzt und beginne den ersten Flügel mit Bügelfolie, Marke Solartex, zu bespannen. Im Bereich der Rippen die Farbe "Natur", im Bereich der Nasen und Endleistenbeplankung "Oldtimer blau". Nach dem Bespannen erinnert mich die Oberflächenstruktur an vergangene Tage. Vor vielen Jahren habe ich Japanseide mit Spannlack aufgetragen. Die Oberfläche hatte ein ähnliches Aussehen, nur war die Geruchsbelastung doch ein bisschen heftiger. Da haben wir es heutzutage doch einiges einfacher.

Bei Toni ist die Endleistenbeplanung beim 2. Flügel auch drauf. Da der Flügel beim Mittelteil recht rund ist werden wieder die Kiefernleisten verwenden und damit die Beplankung auf die Rippen genagelt. Auf dem Nebentisch wird noch das Gewebe auf die Beplankungen aufgezogen, dann ist auch für heute schon wieder Feierabend.

23.05.2013 - Bei der 2. Horten geht es auch voran. Beim ersten Flügel muss nur noch die Beplankung am Mittelteil aufgezogen werden. Beim zweiten Flügel ist noch ein bisschen mehr zu tun. Dafür ist im Rumpf auch schon das Laufrad eingebaut und der Kabinenrahmen zusammengesetzt. Ich bügle heute am zweiten Flügel die blaue Bespannung an der Nasen- und Endleiste. Da ich zuvor noch Rückenschule hatte wurde ich leider nicht fertig. Aber es gibt ja noch weitere Abende. Aber ein Bild vom aktuellen Stand muss auf jeden Fall noch festgehalten werden. Dann lassen wir den Abend beim Italiener ausklingen.

28.05.2013 - Und heute bereitet der Modellbau einen besonderen Spaß. Draußen heute (wieder) mal Regenwetter und kalt. In den Bauräumen mollig warm. Die gestern angeklebte Kabinenhaube samt Rahmen wird gelöst vom Rumpf und kann verputzt werden. Das Ergebnis danach ist perfekt. Dann geht es weiter mit dem Einbau vom Einziehfahrwerk. Ein Stück Federstahl wird gerichtet, die Länge passend für die richtige Anstellung vom Modell. An der Unterseite vom Rumpf wird ein Schlitz angebracht, damit das Bugrad später eingefahren werden kann. Leider ist das mitgebrachte Bugrad etwas zu breit. Da muss ich doch noch schmälere Räder besorgen. Egal, es wird derweilen das Brett für die Rudermaschine vom ezfw vorbereitet und eine Halterung für die Rudermaschine hergestellt. Das ganze wieder mal zwei. Toni benötigt ja auch wieder einen Satz. Die Teile werden noch zusammen geklebt. Dann ist auch schon wieder 20 Uhr.

Toni war heute an seinen 2 Tragflächen auch fleißig. Am ersten Flügel wurde ein Teil der Mittelbeplankung aufgezogen. An der zweiten Tragfläche die Nasenleiste angeklebt. Hier kann bald die vordere Beplankung aufgezogen werden. Der mit gefertigte Kabinenrahmen wurde am letzten Abend zusammengeklebt. Heute wird dieser passend geschliffen und die Befestigung angebracht. Wie schon an meinem Rumpf, hinten mit 2 Dübel, an der Vorderseite eine Schraube mit Schlitz im Rahmen. Einfach aber wirkungsvoll. Die Haube wird von vorne aufgeschoben und hält. Voraussetzung - man fliegt nicht rückwärts. Für den Notfall kann immer noch ein kleiner Magnet angebracht werden. Der Abend ist wieder rum. Es wurde einige Punkte diskutiert aber auch einiges geschafft. Da es morgen ja wieder regnet, treffen wir uns wahrscheinlich in den Bauräumen wieder. Das Wetter hat ja auch einen Vorteil. Es ist seit Wochen konstant schlecht. Das kommt dem Modellbau zu Gute.

01.06.2013 - Da es die letzten Tage nur geregnet hat ist Toni auch ein gutes Stück beim Bau seiner Horten weitergekommen. Heute kann schon die Beplankung am ersten Flügel eben geschliffen werden. Am zweiten Flügel ist die Nasenbeplankung dran. Die Vorderkante ist vorbereitet, damit die Nasenleiste angeklebt werden kann. Das Einziehfahrwerk und die Schleppkupplung ist in den Rumpf eingebaut und wurde heute mit Harz und Baumwollflocken verstärkt.

Das Einziehfahrwerk wurde zusammen mit der Schleppkupplung kombiniert. Wird das Fahrwerk eingefahren klingt die Schleppkupplung aus. 60er Räder mit einer Breite von 12mm sind bestellt. Wenn alles klappt sind diese bis Mitte nächster Woche da. Diese sind notwendig um in den schmalen Rumpf einzufahren. Der Schwerpunkt wurde überprüft. Dabei stellten wir fest: der  Flieger benötigt alles Gewicht in der Nase. In dem hinteren Teil vom Rumpf ist gähnende Leere. Die Rudermaschine für das Einziehfahrwerk finden also sehr nahe seitlich Platz in der Profilanformung.  Ich baue heute die Rudermaschinen für die Seitenbremsruder ein. Dabei geht es sehr eng her. Die werden mittig zum Profil eingerichtet, dann ein Funktionskotrolle durchgeführt. Für heute ist genug. Wir wollen ja morgen auch noch was tun. Der Flieger wird nochmals zusammen gesteckt und einige Fotos geschossen. Zuhause werden die Neuigkeiten gleich auf der HP eingestellt. Das ist hiermit geschehen.

02.06.2013 - Die Bremsseitenruder (schweres Wort) werden beidseitig mit 105 Gramm Gewebe beschichtet und zwischen 2 beschichtete Spanplatten gespannt. Diese wurden zuvor eingewachst. Das ganze soll ja wieder auseinander gehen. Die 6 Rudermaschinen sind im Flügel eingebaut, alle Kabel sind angelötet und eine Funktionskontrolle wurde durchgeführt. Um die Horten fertig zu stellen müssen erst noch einige Besorgungen erledigt werden. Es fehlt noch ein Empfänger, diverse Kleinteile, wie Räder, Klipse, Löthülsen usw. Eine Einkaufsliste wird erstellt. Die Bestellung geschieht über das Wochenende. Wie gewohnt, natürlich über das Internet. Die Versandbestätigungen erhalte ich bereits am nächsten Tag.

03.06.2013 - Heute bauen Sven und Dieter weiter am Tragflügel vom Taxi. Die Rippen werden, mit Hilfe der Hellinge auf den Hauptholm geklebt und mit Stecknadeln geheftet. Danach wird die Nasenleiste, aus 3m Balsa zurecht geschnitten und an die Rippen angeklebt. Sven ist beschäftigt. Ich kann mich dem Nuri widmen. Die Querruder werden angelenkt und so manche Kleinarbeit erledigt.

18.06.2013 - Draußen haben wir unseren heiß herbeigesehnten Sommer. Mit draußen über 30 Grad ist es in den Bauräumen schön kühl. Bei meinem Nuri werden die letzten Arbeiten, wie Verkabelung, kleinere Schraubarbeiten und das Programmieren der Fernsteuerung durchgeführt. Nach 2 Stunden ist auch dies erledigt. Eine Besonderheit sind die Seitenbremsruder und das einziehbare Bugfahrwerk. Da konnte ich mir es nicht verkneifen, diese Einzelheiten nochmals zu fotografieren. Der nächste Schritt wäre dann der Erstflug. Diesen möchte ich abwarten, bis auch Toni seinen Nurflügel fertig gestellt hat. Er bringt den ganzen .Abend mit den Schleifarbeiten am Flügel zu. Wenn alles klappt kann die nächsten Tage mit der Bespannung begonnen werden..

04.07.2013 - Und auch Toni war die letzten Tage fleißig. Die Flügel wurden bespannt, die Ruder angelenkt und noch so manche Kleinarbeit erledigt. Ja, wie wir alle wissen benötigen die letzten Arbeiten immer noch eine kleine Weile. Nun ist seine Horten ist auch flugfertig und wir sehnen gemeinsam den Erstflug herbei.

Über nachfolgenden Link könnt Ihr erfahren, ob sich die vielen Baustunden auch gelohnt haben.

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Gerhard Kenner